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	<title>The Flowers Are Gone &#187; Steuern</title>
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		<title>Von Steuern und Initiativen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 21:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurze Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach neuesten Studien flie&#223;e derzeit bereits mehr als eine Milliarde Euro via online-gaming ins Ausland. Resultat ist, dass das Volumen an Steuern und Abgaben aus dem Gl&#252;ckspielmonopol massiv schrumpft. Bis 2012 wird bereits eine Summe von bis zu sechs Milliarden Euro an Geldabfluss ins Ausland durch online-gaming prognostiziert. Dar&#252;ber hinaus verzichtet der Finanzminister auf j&#228;hrlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nach neuesten Studien flie&#223;e derzeit bereits mehr als eine Milliarde Euro via online-gaming ins Ausland. Resultat ist, dass das Volumen an Steuern und Abgaben aus dem Gl&#252;ckspielmonopol massiv schrumpft. Bis 2012 wird bereits eine Summe von bis zu sechs Milliarden Euro an Geldabfluss ins Ausland durch online-gaming prognostiziert. Dar&#252;ber hinaus verzichtet der Finanzminister auf j&#228;hrlich rund 300 Millionen Euro an Steuern und Abgaben nur im Bereich des Automatengesch&#228;fts, weil eine dringend notwendige Regulierung nach wie vor fehlt.</p></blockquote>
<p>schreibt Peter Westenthaler in einer <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090702_OTS0111&amp;ch=politik"  target="_blank">Presseaussendung</a> bez&#252;glich des neuen Gl&#252;cksspielgesetzes.</p>
<p>Das ist bezeichnend, denn der BZ&#214;-Politiker tut hier so, als h&#228;tte &#214;sterreich ein <em>Anrecht</em> auf die Steuern der hier lebenden Spieler, als w&#228;re so etwas wie ein internationaler Markt entweder nicht vorhanden oder eine Art Unrecht, das es zu beseitigen gilt. Das zeugt allerdings nicht so sehr davon, dass der gute Mann den Lauf der Zeit verschlafen h&#228;tte, sondern eher von einem Symptom, an dem jeder Politiker krankt: Geldgier.<br />
Dabei geht es auch, aber nat&#252;rlich nicht nur um das eigene Geld. Der monatliche Bezug eines jeden angestellten Politikers ist immerhin fix und daf&#252;r sind (klarerweise) immer finanzielle Mittel vorhanden. Die Sache betrifft vielmehr den Etat, die Geldsummen, die jeder Volksvertreter zur Verwirklichung der von ihm angestrebten Projekte zur Verf&#252;gung hat. Und hierbei gilt: Umso weniger der Fiskus insgesamt hat, desto weniger bleibt auch jedem Einzelnen &#252;brig. Klar, dass da eine gewisse Form des Neids aufkommt, wenn pl&#246;tzlich Millionenbetr&#228;ge in andere L&#228;nder abflie&#223;en, man selbst aber mit immer weniger auskommen muss.</p>
<p>Doch genau dieses Denken ist schlichtweg falsch und das, was mir Politiker so unsympathisch erscheinen l&#228;sst. Sicher: Sie meinen es alle gut, jeder aus seiner eigenen, subjektiven Sicht. Nur ist das Hantieren mit eigentlich fremden Geldsummen, die noch dazu mit Gewalt in den eigenen Besitz gebracht wurden, f&#252;r sich schon etwas zutiefst unmoralisches, das sich durch noch so hehere Gr&#252;nde kaum rechtfertigen l&#228;sst. Jeder einzelne Politiker will irgendwie die Welt ver&#228;ndern und braucht daf&#252;r nat&#252;rlich auch ein Budget, doch warum begibt er sich &#8211; statt das g&#228;ngige System auszunutzen &#8211; nicht einfach auf die Suche nach einer Basis von Freiwilligen, die das mit ihm gemeinsam anpacken wollen und dazu auch bereit sind, einen Teil ihres Einkommens daf&#252;r zu opfern? Man k&#246;nnte jetzt einwenden, dass dieses System durch Wahlen bereits etabliert ist und man quasi durch seine Stimme all die Projekte unterst&#252;tzt, die sich die jeweilige Partei auf die Fahnen geschrieben hat. Allerdings sollte jedem schnell einleuchten, dass dies eine sehr indirekte, intransparente und vor allem willk&#252;rliche Sache ist. Immerhin garantiert mir niemand, dass Wahlversprechen einerseits eingehalten werden, andererseits die von mir pr&#228;ferierte Gruppierung &#252;berhaupt Teil einer entscheidungsf&#228;higen Mehrheit wird. Und im schlimmsten Fall wird mein Steuergeld f&#252;r Dinge verwendet, die ich grunds&#228;tzlich moralisch oder auch nur in ihrer tats&#228;chlichen Umsetzung ablehne.</p>
<p>Damit muss man leben. Muss man damit leben? Oder w&#228;re die Idee eines Minimalsstaats, der sich gerade um das &#8220;Notwendigste&#8221; k&#252;mmert (m&#252;sste nat&#252;rlich individuell definiert werden), gleichzeitig aber durch viele Privatinitiativen unterst&#252;tzt wird, nicht eine weitaus zukunftstr&#228;chtigere?<br />
Sicher &#8211; die Privilegienreiter h&#228;tten damit wohl alles andere als ihre Freude. Immerhin w&#252;rde der Beamtenstand drastisch reduziert und die Initiatoren diverser Belange k&#246;nnten sich nicht mehr einfach aus dem Steuertopf bedienen, sondern m&#252;ssten tats&#228;chlich Menschen finden, die ihre Anliegen nicht nur k&#246;rperlich bzw. geistig, sondern vor allem finanziell unterst&#252;tzen.<br />
Aber ist nicht gerade das Demokratie? Es muss ja nicht immer die Mehrheit sein, die gefunden wird &#8211; auch eine kleine Gruppe kann versuchen, die Welt zu verbessen. Mit dem Unterschied, dass jeder in ihr dies dann freiwillig, selbstbestimmt und somit auch mit dem bestm&#246;glichen Engagement tut.</p>
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		<title>ORF: Nicht nur Programm-, sondern auch Geb&#252;hrenreform!</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2009/04/orf-nicht-nur-programm-sondern-auch-gebuehrenreform/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 23:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Kontroverse]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe mich hier schon mal kritisch &#252;ber den ORF, seinen Inhalt und sein Bezahlmodell ge&#228;u&#223;ert. Damals wurden meine Ansichten von Kommentatoren als zu radikal empfunden, einige Vorw&#252;rfe kamen auf. Teilweise will ich nun darauf eingehen und gleichzeitig nochmals das Zwangsgeb&#252;hrenmodell sowie die sinnlose Verpulverung desselben durch Unterhaltungssendungen und Filmkauf unter die M&#228;ngel nehmen.
Die gegenw&#228;rtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.theflowersaregone.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/orf2.jpg" alt="ORF" title="ORF" width="480" height="120" class="aligncenter size-full wp-image-669" />Ich habe mich hier <a href="http://www.theflowersaregone.at/2009/02/tanzende-inder-im-staatsfernsehen/"  target="_blank">schon mal</a> kritisch &#252;ber den ORF, seinen Inhalt und sein Bezahlmodell ge&#228;u&#223;ert. Damals wurden meine Ansichten von Kommentatoren als zu radikal empfunden, einige Vorw&#252;rfe kamen auf. Teilweise will ich nun darauf eingehen und gleichzeitig nochmals das Zwangsgeb&#252;hrenmodell sowie die sinnlose Verpulverung desselben durch Unterhaltungssendungen und Filmkauf unter die M&#228;ngel nehmen.</p>
<p>Die gegenw&#228;rtige Situation in &#214;sterreich hat sich nicht wirklich ge&#228;ndert, au&#223;er dass jetzt an allen Ecken und Enden die &#8220;Rettung&#8221; des ORF ausgerufen wurde. Konkret geht es dabei einerseits um finanzielle Belange (= Millionenschulden des Staatsfernsehens), andererseits um die nicht mehr zu garantierende &#8220;Unabh&#228;ngigkeit&#8221; von der Politik.<br />
Interessanterweise war das Fehlen einer solchen Unabh&#228;ngigkeit bei der Aufhebung des Geb&#252;hrenmodells ein damaliger Streitpunkt im Blog, wonach diese nicht gegeben w&#228;re, wenn lediglich Werbeeinnahmen die Haupteinnahmequelle darstellten. Hiermit zeigt sich nun, dass es aufgrund von Postenschacherei und Freunderlwirtschaft v&#246;llig unerheblich ist, wie hoch die ORF-Geb&#252;hren sind oder inwieweit die 50:50-Regelung (50% der Einnahmen vom zwangsbegl&#252;ckten Geb&#252;hrenzahler, 50% aus Werbeeinnahmen) eingehalten wird &#8211; durch das <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1237229917729"  target="_blank">h&#246;chstwahrscheinlich kommende</a> &#8220;KommAustria&#8221;-Gesetz, wonach diese dem Kanzler direkt unterstellte Kommission die Objektivit&#228;t und Unabh&#228;ngigkeit des ORF kontrollieren soll (im Gegensatz zum jetzigen Bundeskommunikationssenat, der beispielsweise den Generaldirektor oder Stiftungsrat des Vereins absetzen kann und dabei unabh&#228;ngig agiert), ist die politische Freiheit des ORF nur noch eine Farce &#8211; wohingegen Manipulationsversuche durch werbende Unternehmen noch nie bekannt wurden. Und selbst wenn dem so w&#228;re: Der ORF k&#246;nnte auch auf 50% seiner Einnahmen nicht einfach so verzichten. So gesehen ist die Furcht vor einem von der Wirtschaft &#252;bernommenen ORF auch eher als marginal zu betrachten.</p>
<p>Aber es braucht in Wirklichkeit gar keine Abschaffung des Geb&#252;hrenmodells &#8211; sofern dieses auf den Grundsatz der Freiwilligkeit umgem&#252;nzt wird. Derzeit ist es schlie&#223;lich so, dass alleine der Besitz eines empfangsbereiten Fernseh- oder Radioger&#228;tes zu den entsprechenden Geb&#252;hren f&#252;hrt &#8211; unabh&#228;ngig davon, ob der ORF nun konsumiert wird oder nicht. Verwirklichen k&#246;nnte man aber ein Freiwilligkeitsmodell, das auf derselben Technologie basiert, die auch Premiere nutzt: Eine Freischaltung der entsprechenden Kan&#228;le findet nur dann statt, wenn die Geb&#252;hren &#252;berwiesen wurde, ansonsten bleiben einem als Kabel- oder Satellitennutzer einfach die anderen Sender.<br />
Der Vorwurf, dass hierbei blo&#223; ein weiteres K&#228;stchen zu DVD-Player und Spielekonsole hinzuk&#228;me, wird obsolet wenn man sich die derzeitige Situation ansieht:</p>
<p>- Der Empfang des ORF &#252;ber Satellit ist ohnehin nur mit einer &#8220;ORF-Karte&#8221;, eingef&#252;hrt in die Empfangsstation, m&#246;glich &#8211; bei Fernseheranmeldung erh&#228;lt man diese, im Falle der Abmeldung muss sie wieder zur&#252;ckgegeben werden.<br />
- &#220;ber das simple Anschlie&#223;en einer Antenne kann heutzutage nichts mehr empfangen werden &#8211; seit geraumer Zeit ist hierf&#252;r eine DVB-T-Box notwendig, da das Signal digital versendet und vor dem Eingang in den Fernseher noch decodiert werden muss. Diese Decodierung erst bei bezahlter Geb&#252;hr freizuschalten w&#228;re keine nicht zu bew&#228;ltigende technische H&#252;rde.<br />
- Kabelnutzer letztendlich haben ebenfalls schon zu gro&#223;en Teilen eine Digitalbox im Wohnzimmer stehen, da die entsprechenden Anbieter (Telekom, UPC) gleicherma&#223;en ein digitales Signal versenden, das der Fernseher an sich nicht lesen kann. Bei einer Nichtbezahlung der Geb&#252;hren bestimmte Kan&#228;le (die &#246;ffentlich-rechtlichen) einfach nicht verf&#252;gbar zu machen ist technisch machbar &#8211; nichts anderes passiert, wenn man sich bei UPC f&#252;r &#8220;Digital TV START&#8221; statt &#8220;Digital TV PLUS&#8221; entscheidet und dabei fest definierte Sender nicht empfangen kann.</p>
<p>Dieses und kein anderes Modell entspricht der auf Freiwilligkeit des Handels basierenden Marktwirtschaft, die in allen anderen Bereichen allgegenw&#228;rtig ist, nur beim Fernsehkanalempfang ohne Berechtigung ausgeschalten wird. Sicher, f&#252;r den ORF ist es einfacher, seine GIS-Vertreter von T&#252;r zu T&#252;r zu schicken und Geb&#252;hren einzutreiben. &#8220;Fair&#8221;, so wie das der GIS oft proklamiert, aber keineswegs.</p>
<p>Nur wiederholen kann ich mich hingegen bei der Frage, warum der ORF &#8211; haupts&#228;chlich auf ORF 1 &#8211; von ca. 1200 Minuten pro Tag 1100 davon mit Unterhaltungsprogrammen (bzw. Werbung) best&#252;cken muss. Warum muss der ORF Hollywood-Blockbuster zeigen, die oft zur gleichen Zeit auf Pro7 oder RTL ausgestrahlt werden? Wieso muss er das Vormittagsprogramm mit Kinderfernsehen vollstopfen, das auf KIKA und Sat1 gleicherma&#223;en zu sehen ist? Warum brauchen wir einen &#246;sterreichischen Ableger von &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221;, warum brauchen wir &#8220;Dancing Stars&#8221;?<br />
Wer nun meint, dass man diese Inhalte ja zumindest ohne Werbung pr&#228;sentiert bek&#228;me, hat Recht &#8211; aber ist dieser verzichtbare Luxus wirklich 23 Euro pro Monat wert? Und wenn ja, wie l&#228;sst es sich rechtfertigen, dass auch die, die diesen Wert nicht anerkennen (wollen), trotzdem zur Kasse gebeten werden?</p>
<p>Das diesbez&#252;glich der Vorwurf aufkam, ohne quotentr&#228;chtige Formate, die Werbeeinnahmen bringen, ginge es nicht, ist ziemlich absurd, wenn man bedenkt, dass die Serien ja eben nicht durch Werbung unterbrochen werden. Davon abgesehen w&#228;re es immer noch m&#246;glich, zumindest gewisse &#8220;Cash Cows&#8221; zu behalten, mit denen dann das Informationsprogramm mitfinanziert wird. Also beispielsweise zehn Stunden Sport in der Woche, zehn Stunden Filme und zehn Stunden Eigenproduziertes (selbstverst&#228;ndlich werbeunterbrochen, was f&#252;r die Kunden attraktiver w&#228;re), deren Werbeeinnahmen dann die Kosten f&#252;r das Informationsprogramm tragen w&#252;rden &#8211; ganz davon abgesehen, dass immer noch die &#8220;Zeit im Bild&#8221;, die &#8220;Seitenblicke&#8221;, &#8220;Universum&#8221; oder Informationsmagazine wie &#8220;Report&#8221; erstaunliche Top-Quoten bringen, hinter denen so manches Entertainment-Programm zur&#252;cksteht. Die Behauptung, Informationssendungen w&#252;rden nicht ausreichend Ertrag erzielen, l&#228;sst sich also rasch zur&#252;ckweisen bzw. relativieren.</p>
<p>Was soll dieser abgespeckte, auf einem freiwilligen Geb&#252;hrenmodell basierende und mit Werbeunterbrechungen versehene ORF denn aber nun senden?<br />
Nun, auch hierzu habe ich mich bereits ge&#228;u&#223;ert: Haupts&#228;chlich Informationsprogramme, wozu man durchaus auch Unterhaltsam-informatives wie &#8220;Universum&#8221; oder den &#8220;Club 2&#8243; z&#228;hlen kann (letzterer ist ja oft f&#252;r einen Lacher gut, zum Beispiel wenn Attac-Felber eine &#8220;Verm&#246;gensobergrenze&#8221; <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1237229584370%2526_lexikaGroup=1"  target="_blank">fordert</a>). Die genaue Definition bleibt dabei dem ORF-Stiftungsrat &#252;berlassen, so viel Vertrauen setze ich in deren Kompetenz schon. Wichtig w&#228;re blo&#223;, dass die Sendungen nicht nach ihrem Unterhaltungs- sondern nach ihrem Informationsgehalt ausgesucht w&#252;rden. Hand in Hand gingen diese Ausstrahlungen dann mit &#246;sterreich-eigenen Produktionen, die nicht zwangsl&#228;ufig informativ, aber auf jeden Fall einzigartig im deutschsprachigen Raum sein m&#252;ssen. Es ist jedenfalls verst&#228;ndlich, wenn ein Bed&#252;rfnis nach nationaler Kleinkunst besteht.</p>
<p>(Dieselben Forderungen gelten im &#220;brigen auch f&#252;r das Radioprogramm. Hier w&#228;ren insbesondere die Existenzrechtfertigungen von Trivialsendern wie &#214;3 oder &#214;2 zu diskutieren.)</p>
<p>Leider bef&#252;rchte ich, dass diese Vorschl&#228;ge in den n&#228;chsten f&#252;nf, zehn Jahren gar nicht erst zur Diskussion aufkommen. Eher wahrscheinlich ist, dass die Zwangsgeb&#252;hren nochmals erh&#246;ht werden, weil ja quasi der gemeine Zuseher f&#252;r das Finanzdebakel der ORF-F&#252;hrungsriege verantwortlich ist und ihm ja ohnehin tagt&#228;glich qualitativ hochwertiges Programm wie &#8220;tschuschen:power&#8221; oder die drei&#223;igste Wiederholung von &#8220;Malcom mittendrin&#8221; vorgesetzt wird. Da ist es doch wesentlich relevanter zu garantieren, dass der Kanzler in Zukunft kr&#228;ftig an einer Indoktrinationsmaschine arbeiten kann, ohne dabei von unabh&#228;ngigen Institutionen bel&#228;stigt zu werden&#8230;</p>
<p>Foto: &#8220;ORF&#8221; von <a href="http://truschner.info/"  target="_blank">Dominik Truschner</a> (Ausschnitt)</p>
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