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	<title>The Flowers Are Gone &#187; Polizei</title>
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		<title>Postler bei der Polizei &#8211; warum nicht?</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 13:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich h&#228;tte es ja wirklich nicht erwartet, aber Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek von der roten Gewerkschafts-Partei ist tats&#228;chlich zu etwas f&#228;hig, das man gemeinerhin wohl als &#8220;rationales Wirtschaften&#8221; bezeichnen w&#252;rde. Okay, auch Josef Pr&#246;ll beansprucht die Idee grunds&#228;tzlich f&#252;r sich. Aber wer auch immer drauf gekommen ist, verdient jedenfalls mein Lob.
Es geht um das Einsetzen nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich h&#228;tte es ja wirklich nicht erwartet, aber Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek von der roten Gewerkschafts-Partei ist tats&#228;chlich zu etwas f&#228;hig, das man gemeinerhin wohl als &#8220;rationales Wirtschaften&#8221; bezeichnen w&#252;rde. Okay, auch Josef Pr&#246;ll beansprucht die Idee grunds&#228;tzlich f&#252;r sich. Aber wer auch immer drauf gekommen ist, verdient jedenfalls mein Lob.</p>
<p>Es geht um das Einsetzen <a href="http://derstandard.at/1245820005380/Post--und-Telekombeamte-sollen-Personalnot-loesen" >nicht mehr ben&#246;tigter Post- und Telekommitarbeiter bei der Polizei</a>. In unserem sch&#246;nen Land bekommt man als Beamter ja eine lebenslange Job-Garantie, die zwar mit marktwirtschaftlichen Prinzipien nicht vereinbar ist und auch sonst eher wenig Konkurrenzf&#228;higkeit zul&#228;sst, aber f&#252;r die Betroffenen sicherlich eine recht angenehme Sache ist. Was aber, wenn der &#8211; gar nicht so unwahrscheinliche &#8211; Fall eintritt, dass f&#252;r die entsprechenden Angestellten ganz einfach keine Verwendung mehr vorhanden sind? Dem jeweiligen Staatsbetrieb bleibt nichts anderes &#252;brig, als sie entweder mit &#252;bertrieben hohen Abfertigungen sanft aus ihrer Anstellung zu begleiten, sie in Fr&#252;hpension zu schicken oder eben umzuschichten. Meistens landen die Beamten dann in so etwas, was sich &#8220;Karriere- und Entwicklungscenter&#8221; nennt, also eine Art AMS-Kurscenter f&#252;r Staatsangestellte. Ob dort etwas Sinnvolles gelehrt wird, ist mehr als fraglich, aber es k&#228;me eben auch nicht besonders gut an, wenn unz&#228;hlige Menschen f&#252;rs Nichtstun bezahlt w&#252;rden. Dann lieber Ausbildungskurse, die ihrerseits wieder Geld kosten und als Besch&#228;ftigungstherapie dienen.</p>
<p>Aber zur&#252;ck zu Heinisch-Honsek. Deren Vorschlag, bis zu 1.200 besch&#228;ftigungslose Beamte bei der Polizei unterzubringen, mag zun&#228;chst f&#252;r Erstaunen sorgen. Immerhin ist der Beruf eines Polizisten kein einfacher und ben&#246;tigt einer langen und aufw&#228;ndigen Ausbildung &#8211; und daf&#252;r dann einen Haufen Postler einsetzen? Das hat sich wohl auch Peter Pilz gedacht, als er &#252;ber eine <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090625_OTS0242"  target="_blank">APA-Presseaussendung</a> zynisch die Bewaffnung von M&#252;llm&#228;nnern und den Einsatz von Pr&#228;senzdienern im Gemeindebau forderte. Das zeugt vielleicht von Humor, allerdings auch davon, dass sich der gute Herr Pilz mit dem Thema nicht wirklich auseinandergesetzt hat.<br />
Es geht n&#228;mlich mitnichten um den Einsatz von Postlern als Streifenpolizisten, sondern rein um Verwaltungst&#228;tigkeiten innerhalb der Dienststellen &#8211; durch dessen Delegierung dann mehr Polizisten auf die Stra&#223;e und zu Eins&#228;tzen k&#246;nnten. Die Schreibtischarbeit, die jetzt also unn&#246;tigerweise von den Exekutivbeamten &#252;bernommen wird, w&#252;rde dann einfach auf Beamte zur&#252;ckfallen, die sich damit ohnehin auskennen sollten.</p>
<p>Wozu also die Aufregung? Im Gegenteil ist genau so ein Vorhaben das, was ein &#252;berlebensf&#228;higes Unternehmen (hier der Staat) von Zeit zu Zeit machen muss: Rationalisieren, umschichten und Kosten einsparen. Das kommt letztendlich allen zugute, da nicht nur unn&#246;tige Geldausgaben vermieden werden, sondern auch die Exekutive einen ohnehin allseits geforderten Aufschub im verf&#252;gbaren Personal erhielte.<br />
Ich sage es nochmal: Man kann den entsprechenden Politikern &#8211; ganz ohne Zynismus &#8211; nur gratulieren.</p>
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