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	<title>The Flowers Are Gone &#187; ÖVP</title>
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		<title>Minister Hahn und eine Umfrage</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 18:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit & Studium]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://derstandard.at/?id=1237229251629"  target="_blank">derStandard.at</a> sowie auf <a href="http://news.orf.at/?href=http%253A%252F%252Fnews.orf.at%252Fticker%252F323585.html"  target="_blank">ORF Online</a> lese ich &#252;ber eine neue Idee unseres allseits geliebten Wissenschaftsministers Johannes Hahn: Neue Zugangsbeschr&#228;nkungen &#8220;f&#252;r alle Diplom- und Masterstudien&#8221; sollen dem bildungsinteressierten Volk, dessen Land mit seiner Akademikerquote ohnehin nicht von sich reden lassen kann, den Zugang zur universit&#228;ren Ausbildung noch weiter erschweren. Dabei scheint es f&#252;r Hahn unerheblich, ob es sich um ein Studium des personellen Ausma&#223;es von Medizin oder Publizistik oder aber um vergleichsweise unbeachtete Studieng&#228;nge wie Numismatik oder Keltologie handelt &#8211; nach sp&#228;testens zwei Semestern soll &#252;berpr&#252;ft werden, &#8220;wie gut Student und Studium zusammenpassen.&#8221; Tun sie das, darf weiterstudiert werden, wenn nicht, waren zwei Semester umsonst und man darf sich was Neues suchen.</p>
<p>Wohlgemerkt ohne, dass bei vielen F&#228;chern ein akuter &#220;berschuss an Studierenden besteht. Denn wenn sich &#8220;Gio&#8221; mittels einer Umfrage auf die Gunst der Studenten an dieser Idee beruft, ist das nur halb richtig. Entsprechende Umfrage ist zwar noch nicht ver&#246;ffentlicht, die beiden Nachrichtenportale sprechen aber davon, dass &#8220;45 Prozent der Studenten Zulassungsbeschr&#228;nkungen bei &#8216;bestimmten Studien&#8217; f&#252;r notwendig [halten]&#8220;, sowie &#8220;bei &#252;berlaufenen Studien 62 Prozent dieser Meinung [seien]&#8220;.<br />
Aha &#8211; &#8220;bestimmte Studien&#8221; und &#8220;&#252;berlaufene Studien&#8221;. Jetzt stellt sich mir nat&#252;rlich die Frage, was diese &#8220;bestimmten Studien&#8221; sein sollen &#8211; die, die man selbst inskribiert hat und das schon l&#228;nger als zwei Semester, wodurch ein Rauswurf ohnehin keine Gefahr f&#252;r die eigene Person darstellt? Oder &#252;berl&#228;sst man diese Entscheidung ebenfalls entweder den Universti&#228;ten selbst oder Minister Hahn? Wenn ja, nach welchen Kriterien sollen diese vorgehen?</p>
<p>&#8220;&#220;berlaufene Studien&#8221; klingen schon deutlicher, allerdings gibt es diese Zugangsbeschr&#228;nkungen ja ohnehin schon in mehrfacher Form: Je nach Fach erwarten den Studierenden entweder eine gro&#223;e Pr&#252;fung vor Studienbeginn, um &#252;berhaupt aufgenommen zu werden, oder so genannte Knock-Out-Pr&#252;fungen, die einen auch inmitten des Studiums &#8220;hinauswerfen&#8221; lassen k&#246;nnen. Namentlich w&#228;re das zum Beispiel beim Biologie-, Psychologie-, Pharmazie- oder BWL-Studium der Fall &#8211; also &#252;berall dort, wo eine &#252;berdurchschnittlich gro&#223;e Zahl an Studienberechtigten inskribieren will.</p>
<p>Nat&#252;rlich: Die Universtit&#228;ten sind insgesamt auch weiterhin &#252;berf&#252;llt, es fehlt vor allem an Geld. Allerdings keinesfalls bei jeder Studienrichtung (in Germanistik findet man so gut wie immer einen ordentlichen Sitzplatz) und mit keiner derart dringenden Notwendigkeit, als dass sich die Probleme nicht auch anders l&#246;sen lassen k&#246;nnten als durch bildungsfeindliche Beschr&#228;nkungen. Wenn die Universit&#228;ten schon durch die Steuergelder eines Jeden finanziert werden, sollen sie auch f&#252;r jeden offen sein &#8211; oder gleich privatisiert werden.</p>
<p>Eine sch&#246;ne Idee jedenfalls, die sich unser &#8220;Gockel vom Dienst&#8221; nach E-Voting und <a href="http://www.theflowersaregone.at/2008/10/germanistische-sprachwissenschaft-48-euro-bitte/"  target="_blank">Studiengeb&#252;hren-Wiedereinf&#252;hrung</a> da wieder ausgedacht hat. Neu ist dabei eigentlich nur die dubiose Form der Rechtfertigung, die sich mir hoffentlich erschlie&#223;t, wenn die Umfrage letztendlich ver&#246;ffentlicht ist.</p>
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