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	<title>The Flowers Are Gone &#187; LIF</title>
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		<title>Quo vaditis, Liberale?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 23:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend der EU-Wahl gab es ja viele &#220;berraschungen. Gro&#223;e Verluste f&#252;r die SP&#214;, weniger Stimmen als erwartet f&#252;r die FP&#214; und ein BZ&#214;, das nur mit der Lissabon-Verfassung &#252;berhaupt ein Mandat erhielte &#8211; um nur einige zu nennen. Eine besonders interessante war allerdings die Aussage von Hannes M&#252;llner, Spitzenkandidat der JuLis. Obwohl seine Partei nur 0,7% aller Stimmen f&#252;r sich gewinnen konnte, arbeite man schon an der Gr&#252;ndung einer neuen liberalen Partei, die in K&#252;rze vorgestellt werden soll. Eine &#246;sterreichweite Kooperation aller Liberalen kam mir da in den Sinn, die man vor den EU-Wahlen ja bereits verabs&#228;umt hatte. Aus unerfindlichen Gr&#252;nden wollten die JuLis ihr eigenes Ding machen und verzichteten auf eine Zusammenarbeit mit dem Liberalen Forum, das ja immerhin auch au&#223;erhalb studentischer Kreise bereits etabliert ist und nicht nur auf eine gewisse Stammw&#228;hlerschaft, sondern vor allem ein weitaus gr&#246;&#223;eres Budget und einen umfangreichen Personenstab zur&#252;ckgreifen kann.</p>
<p>Nun lese ich aber in den Kommentaren zu einer <a href="http://blog.liberale.at/2009/06/wahlanalyse_eu/"  target="_blank">Wahlanlyse</a> aus der Sicht des LIF, dass eine solche Kooperation nicht geplant ist. Auf die Bitte um &#8220;Vers&#246;hnung mit den JuLis&#8221; antwortet der Verfasser des Artikels, <a href="http://www.pohoryles.at/"  target="_blank">Ronald J. Pohoryles</a> (zust&#228;ndig f&#252;r Wissenschaft und Forschung), Folgendes:</p>
<blockquote><p>Das Liberale Forum hat und hatte keinerlei Einfluss auf die JuLis. Es ist deren demokratisches Recht, zu tun und lassen was sie wollen. Die JuLis hat ihren Kurs eingeschlagen, nachdem sie den mit dem LIF koperierenden Bundessprecher abgesetzt hatten. Gespr&#228;che fanden auch danach statt, waren aber von den JuLis nicht erw&#252;nscht &#8211; wir sind offensichtlich zu alt f&#252;r eine Jugendgruppe. Was diese nach den Semesterferien machen werden, weiss ich jedenfalls nicht, obwohl ich meine Vermutungen habe…</p></blockquote>
<p>Gut, das wird schon so stimmen. Nur stellt sich klarerweise die Frage, ob so eine absichtliche Verweigerung der politischen Vereinigung zu sinnvollen Ergebnissen f&#252;hren wird. Denn was bringt es, wenn zwei Gruppierungen mit nahezu identen Vorstellungen (obwohl ich das LIF als &#8220;linker&#8221; bezeichnen w&#252;rde) getrennt voneinander, ja im schlimmsten Fall sogar gegeneinander agieren? Gerade eine politische Vertretung des Liberalismus in &#214;sterreich kann sich so etwas nicht leisten, denn deren Sympathisanten sind vergleichsweise ja eher rar ges&#228;ht. Wie k&#246;nnen Au&#223;enstehende die Realisierung liberaler Ideen hierzulande auch ernst nehmen, wenn man sich nicht einmal untereinander einig ist?</p>
<p>Ich vermute ja (das scheint auch aus den restlichen Kommentaren hervor), dass interne Streitigkeiten diese Entkopplungsw&#252;nsche forciert haben. Dar&#252;ber kann ich allerdings nur Mutma&#223;ungen anstellen, weswegen ich die JuLis wohl mal bez&#252;glich ihrer Ansicht &#252;ber das Thema  kontaktieren werde. Eine starke und vereinte liberale Alternative t&#228;te dem zunehmend national-konservativen &#214;sterreich n&#228;mlich mehr als gut &#8211; aber mit einem Untergrund-Hickhack ist nat&#252;rlich keine konstruktive Arbeit m&#246;glich.</p>
<p>Das LIF l&#228;dt jedenfalls &#8211; auch unbeteiligte G&#228;ste &#8211; zur <a href="http://blog.liberale.at/2009/06/partnerinnen-versammlung-des-lif/"  target="_blank">PartnerInnen-Versammlung</a> am 20. Juni ein. Dort redet nicht nur Philipp Hansen von den Europ&#228;ischen Liberalen, sondern wird auch ein erneuertes Grundsatzprogramm vorgestellt. Man darf gespannt sein, was dabei herauskommt und wie die politische Zukunft der Liberalen aussehen wird &#8211; und ob man sich nicht doch auf einen gemeinsamen Weg einigen k&#246;nnen wird.</p>
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