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	<title>The Flowers Are Gone &#187; Konzern</title>
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		<title>Die Streetview-Hysterie</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 23:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist in aller Munde &#8211; das Google-Auto durchf&#228;hrt die Stra&#223;en Wiens!
F&#252;r alle Unwissenden: Der zu Google Maps zugeh&#246;rige Dienst &#8220;Street View&#8220;, der dem Seitenbesucher Fotoaufnahmen der angeklickten Stra&#223;en zeigt, wird derzeit massiv erweitert und erfasst bald auch Wien. Zu diesem Zweck durchfahren mehrere Google-Autos, am Dach mit einer 360-Grad-Kamera best&#252;ckt, die Stra&#223;en von &#214;sterreichs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist in aller Munde &#8211; das Google-Auto durchf&#228;hrt die Stra&#223;en Wiens!<br />
F&#252;r alle Unwissenden: Der zu Google Maps zugeh&#246;rige Dienst &#8220;<a rel="nofollow" href="http://maps.google.com/help/maps/streetview/"  target="_blank">Street View</a>&#8220;, der dem Seitenbesucher Fotoaufnahmen der angeklickten Stra&#223;en zeigt, wird derzeit massiv erweitert und erfasst bald auch Wien. Zu diesem Zweck durchfahren mehrere Google-Autos, am Dach mit einer 360-Grad-Kamera best&#252;ckt, die Stra&#223;en von &#214;sterreichs Hauptstadt und schie&#223;en brauchbare Standbilder.</p>
<p>Das kratzt nat&#252;rlich an der empfindlichen Seele der &#214;sterreicher. So verwundert es nicht, dass die in vielen anderen L&#228;ndern schon (au&#223;er in England) problemlos durchgef&#252;hrt Praxis hierzulande auf <a href="http://derstandard.at/?id=1237230038506"  target="_blank">Unmut</a> <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1602282/"  target="_blank">st&#246;&#223;t</a>. &#8220;Datenschutz&#8221; ist dabei ein gro&#223;es Wort, und wer mich kennt wei&#223;, dass auch ich viel von der korrekten Einhaltung dieses B&#252;rgerrechtes halte. In diesem Fall ist es allerdings ziemlich &#252;bertrieben, gleich Panik zu schieben. Google verpixelt sowohl Nummerntafeln als auch etwaige Fu&#223;g&#228;nger &#8211; wer sich selbst dennoch erkennt und nicht bei Googles Dienst gezeigt werden will, kann das Foto wieder entfernen lassen. Auch handelt es sich klarerweise um rein &#246;ffentlichen Raum, der fotografiert wird: weder wird der User in irgendwelche Wohnungen schauen k&#246;nnen, noch werden Privatstra&#223;en und -grundst&#252;cke befahren. Wer nun der Meinung ist, dass man ja dennoch die Leute erst um Erlaubnis fragen m&#252;sste, bevor man sie fotografiert, muss auch jedem Stadtfotografen das Leben schwer machen &#8211; denn immerhin ist es Gang und G&#228;be, dass Touristen oder auch fotografiebegeisterte Einheimische t&#228;glich Hunderte Fotos von Wiens Stra&#223;en schie&#223;en, auf denen f&#252;r gew&#246;hnlich auch einige Personen zu sehen sind. Dass in Zeiten von Flickr und co. diese Bilder dann nicht im Internet landen (wo Fremde nat&#252;rlich auch in diesem Fall unkenntlich gemacht werden sollten), ist eher unwahrscheinlich.</p>
<p>Einige schlie&#223;en schon Parallelen zur Video&#252;berwachung &#8211; und diesbez&#252;glich k&#246;nnte man auch mich als Feind von &#220;berwachungskameras fragen, wieso ich nichts an Googles Vorhaben auszusetzen habe. Die Antwort ist einfach: Momentaufnahmen sind keine Videos. Einen Schritt weiter gedacht wird klar, warum der Vergleich zwischen einem einmal get&#228;tigten Standbild und einer permanent laufenden Kamera, die sich in den meisten F&#228;llen sogar bewegen l&#228;sst, nicht hinhaut. Noch dazu geht es Google nicht darum, irgendwelche Verbrechen aufzukl&#228;ren oder Leute in ihren T&#228;tigkeiten zu offenbaren, sondern ausl&#228;ndischen Nutzern ein akkurates Bild einer fremden Stadt zu offenbaren.<br />
F&#252;r Wien kann das nur Mehreinnahmen im Tourismusbereich bedeuten, besser als &#252;ber jede unglaubw&#252;rdige Werbung mit Sch&#246;nf&#228;rbeeffekt. F&#252;r die Wiener selbst ist es offenbar ein Skandal sondergleichen, dass der b&#246;se Gro&#223;konzern in &#8220;ihre&#8221; Stadt eindringt und paar Schnappsch&#252;sse t&#228;tigt &#8211; und das obwohl <a href="http://www.norc.at/"  target="_blank">ein anderes Unternehmen dasselbe</a> schon seit L&#228;ngerem still und unbemerkt tut!</p>
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