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	<title>The Flowers Are Gone &#187; Grüne</title>
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		<title>Die Vorwahlen und ich</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 21:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute, um ca. 19:15 Uhr, bekam ich eine Mail mit dem Betreff &#8220;Benachrichtigung Aufnahme als Unterst&#252;tzerIn bei den Wiener Gr&#252;nen&#8220;. In dieser wurde mir mitgeteilt, dass ich als Unterst&#252;tzer der Gr&#252;nen aufgenommen wurde, also quasi als &#8220;Gr&#252;ner Vorw&#228;hler&#8221; akzeptiert wurde.
Zuallererst: Das freut mich nat&#252;rlich, denn obwohl ich den Gr&#252;nen zeitweise kritisch gegen&#252;berstehe, halte ich sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, um ca. 19:15 Uhr, bekam ich eine Mail mit dem Betreff &#8220;<strong>Benachrichtigung Aufnahme als Unterst&#252;tzerIn bei den Wiener Gr&#252;nen</strong>&#8220;. In dieser wurde mir mitgeteilt, dass ich als Unterst&#252;tzer der Gr&#252;nen aufgenommen wurde, also quasi als &#8220;<a href="http://www.gruenevorwahlen.at/"  target="_blank">Gr&#252;ner Vorw&#228;hler</a>&#8221; akzeptiert wurde.<br />
Zuallererst: Das freut mich nat&#252;rlich, denn obwohl ich den Gr&#252;nen zeitweise kritisch gegen&#252;berstehe, halte ich sie dennoch f&#252;r die einzige der konstant auftretenden Parteien, die prinzipiell und immer w&#228;hlbar ist &#8211; weswegen es eine spannende Sache ist, bei der Aufstellung der Liste f&#252;r die kommenden Landtagswahlen mitbestimmen zu k&#246;nnen, und freue mich auf die nun wohl dringend notwendige Vorab-Pr&#228;sentation der Kandidaten.</p>
<p>Doch das ist nicht der Grund f&#252;r diesen Artikel. Der Grund hat mit der so genannten &#8220;Gr&#252;nen Gesinnungspr&#252;fung&#8221; zutun. W&#228;hrend die Gr&#252;nen Vorwahlen n&#228;mlich immer mehr Publicity erhielten und ihre Pr&#228;senz tiefer in die gr&#252;nen Strukturen einfloss, wurde auch interne Kritik laut. Von Verschw&#246;rungstheorien bez&#252;glich eine feindliche &#220;bernahme der Wiener Gr&#252;nen hat man da geh&#246;rt, aber auch der Vorwurf, die &#8220;Internetfuzzis&#8221; w&#252;rden ja gar nicht richtig mit<em>arbeiten</em>, sondern nur mit<em>bestimmen</em> wollen, wurde oft laut. H&#246;hepunkt dieser manchmal schon ins Naive ausufernden Kritik waren nicht nur <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1241622440965"  target="_blank">mysteri&#246;se Eingaben</a> beim &#8220;Vorw&#228;hler-Generator&#8221; (&#8221;Ich bin Vorw&#228;hler, weil ich von der &#214;VP daf&#252;r bezahlt werde.&#8221;), sondern auch ein schnell als &#8220;<a href="http://www.gruenevorwahlen.at/2009/04/update-von-gruenevorwahlenat/%23comments"  target="_blank">Gesinnungstest</a>&#8221; bekannt gewordener Kommentar eines Gr&#252;n-Funktion&#228;rs.</p>
<p>Kurzum: Die Aktion wurde seitens der Gr&#252;nen selbst nicht immer wohlwollend aufgefasst; schnell entstand eine Art Lagerspaltung zwischen jenen Funktion&#228;ren, die den Gr&#252;nen Vorwahlen positiv gegen&#252;berstanden und darin ein erhebliches Zukunftspotential sehen, und der Gegenseite, die mit Bef&#252;rchtungen noch und n&#246;cher an die Vorw&#228;hler und die &#214;ffentlichkeit traten.<br />
Ohne mich jetzt allzu sehr auf diese Reaktionen und die darauf folgenden Gegenreaktionen mancher Gr&#252;n-W&#228;hler einzulassen, ist besonders die Sache mit dem &#8220;Gesinnungstest&#8221; eine interessante. Denn die gr&#252;ne Basis machte keine Hehl daraus, erst einmal alle Formulare bzw. die Namen darauf pr&#252;fen zu wollen, bevor man irgendwelche Zusagen macht.</p>
<p>Und nun ist es also zu den ersten Benachrichtigungen gekommen. Au&#223;er mir wurden, so vernehme ich diversen Tweets, unter anderen <a href="http://www.alm.at/"  target="_blank">Niko Alm</a>, <a href="http://www.helge.at/"  target="_blank">Helge Fahrnberger</a>, <a href="http://martin.schimak.at/"  target="_blank">Martin Schimak</a> und <a href="http://zurpolitik.com/"  target="_blank">Tom Schaffer</a> als Vorw&#228;hler akzeptiert, um nur die bekanntesten zu nennen (die genaue Zahl kenne ich nat&#252;rlich nicht). Dass noch nicht alle Angemeldeten benachrichtigt wurden, w&#228;re an sich kein Unding &#8211; immerhin haben die Gr&#252;nen noch bis zum 15. Juni Zeit, Auskunft &#252;ber den Anmeldestatus zu geben (danach akzeptierte Vorw&#228;hler k&#246;nnten bei der Landesversammlung nicht mehr mitw&#228;hlen). Komisch ist jedoch, dass beispielsweise <a href="http://www.andreaslindinger.at/"  target="_blank">Andreas Lindinger</a>, quasi der Archetyp des Gr&#252;n-W&#228;hlers, noch keine fixe Zusage erhalten hatte und stattdessen aufgefordert wurde, &#252;ber seine Motivation als Unterst&#252;tzer N&#228;heres bekannt zu geben. Oder, wie es Thomas Knapp in einem Tweet zusammenfasst:</p>
<blockquote><p>wie funktioniert die #gruenevw recherche wenn der wirtschaftsliberale blogger @chuckpala ok is, aber der &#246;koenergie-blogger @lindinger net?</p></blockquote>
<p>(<a href="http://twitter.com/quitzlipochtli/statuses/2093604969"  target="_blank">Quelle</a>)</p>
<p>@chuckpala, das bin ich. Und ich muss gestehen, dass ich mich nun wirklich frage, ob die proklamierte &#8220;Gesinnungspr&#252;fung&#8221; nun stattgefunden hat oder eben nicht. Denn dass ich, als jemand, der unter anderem nahezu bedingungslos f&#252;r einen freien Markt eintritt, nicht gerade der gl&#252;hendste K&#228;mpfer gegen den Klimawandel ist und gerne eine vern&#252;nftige Diskussion &#252;ber die Sinnhaftigkeit des Verbotsgesetzes (ohne opportunistisches Gehabe, wohlgemerkt) h&#228;tte, sofort aufgenommen werde, l&#228;sst eher darauf schlie&#223;en, dass man sich mit den Personen <em>nicht</em> wirklich auseinandergesetzt hat.<br />
Das klingt jetzt so, als h&#228;tte ich es gar nicht verdient, als Vorw&#228;hler akzeptiert zu werden und w&#252;rde eher zu dieser mysteri&#246;sen Gruppe angeblicher Infiltranten geh&#246;ren. Und immerhin haben ja Teile der Gr&#252;nen die Bedenken ge&#228;u&#223;ert, die derzeit sehr linke Partei k&#246;nne sich in Richtung Liberalismus wandeln &#8211; zumindest entnehme ich das <a href="http://www.baeck.at/blog/2009/06/09/macht-geld-und-sex-12/"  target="_blank">dieser Transkription</a> der Aussagen David Ellensohns bei einer Diskussion &#252;ber die GVW.</p>
<p>Aber: Mit den Grundwerten &#8220;selbstbestimmt, feministisch, gewaltfrei, basisdemokratisch, &#246;kologisch und solidarisch&#8221; habe ich &#252;berhaupt kein Problem. Im Gegenteil, ich stimme ihnen vorbehaltslos zu und erachte sie jetzt und f&#252;r alle Zeiten als sehr wichtige Stichworte. Blo&#223;, dass ich beispielsweise unter &#8220;Feminismus&#8221; nicht kompromissloses Gendern verstehe, weil ich eher der Ansicht bin, dass diese Praxis den Frauen letztendlich <a href="http://www.theflowersaregone.at/2008/11/warum-wir-keine-menschinnen-brauchen/"  target="_blank">mehr schadet denn n&#252;tzt</a>. Oder durchaus der Meinung bin, dass sich Marktwirtschaft und Umweltschutz <a href="http://www.theflowersaregone.at/2009/02/buykott-umweltschutz-am-freien-markt/"  target="_blank">vereinbaren lassen</a>, wenn man nur kreativ an die Sache herangeht.<br />
Anders ausgedr&#252;ckt: Mein Verh&#228;ltnis zu den Gr&#252;nen ist manchmal zwiesp&#228;ltig, aber in seinen Grundpfeilern konstant positiv.</p>
<p>Dem zum Trotz mutet es aber seltsam an, dass nun scheinbar doch Gesinnungs- oder zumindest &#8220;Motivationspr&#252;fungen&#8221; gerade bei jenen Sympathisanten durchgef&#252;hrt werden, die sich klar und deutlich zum gr&#252;nen Weltbild bekennen und dies sogar f&#246;rdern. (Lindinger ist nebenbei sogar Mitglied der Gr&#252;nen Ober&#246;sterreich.)<br />
Ich bin jedenfalls sehr auf die n&#228;chsten Tage und die weiteren Entwicklungen bei den Gr&#252;nen Vorwahlen gespannt. Was meint ihr &#8211; handelt es sich blo&#223; um &#8220;Stichprobentests&#8221;, wei&#223; man mit der gro&#223;en Anzahl an Anmeldungen immer noch nicht richtig umzugehen, oder bin ich aus unerfindlichen Gr&#252;nden doch irgendwie &#8220;gr&#252;ner&#8221; als Lindinger?</p>
<p><strong>Siehe auch:</strong><br />
» <a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=472" >Der prompt erschienene Antwortbrief Andreas Lindingers.</a><br />
» <a href="http://www.rigardi.org/?p=1461" >Rigardi.org &#8211; Liebe Gr&#252;ne, wie viel ist euch Angst wert?</a><br />
» <a href="http://www.gruenevorwahlen.at/2009/06/es-ist-soweit-jetzt-wird-gesinnungsgepruft/" >Gr&#252;ne Vorwahlen: Es ist so weit, es wird gesinnungsgepr&#252;ft.</a></p>
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		<title>Demo-Verbot, die zweite</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 19:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[W&#228;hrend ich bei der Diskussionsrunde zu den kommenden &#214;H-Wahlen war (dazu sp&#228;ter mehr), fand auf der Ringstra&#223;e eine Demonstration gegen den Ausbau einer Moschee im 20. Bezirk statt, die von einer B&#252;rgerinitiative unter tatkr&#228;ftigster Unterst&#252;tzung der FP&#214; bzw. HC Straches angef&#252;hrt wurde. Gleichzeitig fand auch eine Gegendemonstration haupts&#228;chlich vor dem Parlament statt, organisiert von &#8220;50 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend ich bei der Diskussionsrunde zu den kommenden &#214;H-Wahlen war (dazu sp&#228;ter mehr), fand auf der Ringstra&#223;e eine Demonstration gegen den Ausbau einer Moschee im 20. Bezirk statt, die von einer B&#252;rgerinitiative unter tatkr&#228;ftigster Unterst&#252;tzung der FP&#214; bzw. HC Straches angef&#252;hrt wurde. Gleichzeitig fand auch eine Gegendemonstration haupts&#228;chlich vor dem Parlament statt, organisiert von &#8220;50 unterschiedlichen Organisationen&#8221; (<a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1242273677007"  target="_blank">derStandard.at</a>), an der ich wohl auch teilgenommen h&#228;tte, wenn nicht die &#214;H-Podiumsdiskussion zu fast exakt derselben Zeit stattgefunden h&#228;tte. Das, um es kurz zu skizzieren, weil ich der Meinung bin, dass eine Religionsgemeinschaft auf ihrem Privatbesitz so viel aus-, um- und abbauen darf, wie es ihr gef&#228;llt &#8211; und die Scheinargumente von wegen &#8220;Parkplatzwegnahme&#8221; oder &#8220;L&#228;rmbel&#228;stigung&#8221; genau betrachtet ziemlich daneben sind.</p>
<p>Jetzt muss ich allerdings auf der Webpr&#228;senz des Standard lesen, dass es nicht nur bei der Gegendemo geblieben ist, sondern dass zudem auch &#8220;linke Demonstranten &#8211; darunter auch Nationalrats- und Gemeinderatsabgeordnete der Gr&#252;nen &#8211; den Weg blockierten&#8221;, und zwar vor dem Burgtheater.<br />
Liebe Gr&#252;ne: Ich finde es super, dass ihr gegen diesen Bl&#246;dsinn friedlich demonstriert und eine Frechheit, dass eine geplante Gegenkundgebung eurer Partei <a href="http://zurpolitik.com/2009/05/13/wien-untersagt-gegendemo-zu-auslanderfeindlichem-aufmarsch/"  target="_blank">untersagt</a> wurde. Doch muss ich mich ernsthaft fragen, ob das Blockieren einer ebenso friedlichen Demonstration wirklich eurem Verst&#228;ndnis von Demokratie entspricht, in der prinzipiell jeder B&#252;rger ungehindert auf die Stra&#223;en gehen d&#252;rfen sollte, um seine Meinung &#246;ffentlich Kund zu tun. Es gibt in &#214;sterreich das NS-Verbotsgesetz, dass z.B. eindeutige Neonazi-Veranstaltungen verbietet. Davon kann man halten was man will, doch wenn ihr in der Anti-Moschee-Demo wirklich einen Versto&#223; gegen dieses Gesetz seht, dann zeigt die entsprechenden Leute doch bitte an und lasst die Leute demonstrieren, die zwar rechts oder konservativ sind, aber eben nicht rechtsextrem.<br />
Bei aller geistigen Verbundenheit mit eurem diesbez&#252;glichen Standpunkt: Als sich liberal verstehender Mensch muss man differenziert genug denken k&#246;nnen um zu erkennen, dass es diese Personen sehr wohl auch gibt, dass eine Demo gegen den Ausbau einer Moschee eben nicht mit einem Neonazi-Aufmarsch gleichgesetzt werden kann.</p>
<p>Auch der Verein SOS Mitmensch sprang auf diese Schiene und forderte noch vor der Demo ein Verbot derselben, wegen drohender &#8220;Gef&#228;hrdung der &#246;ffentlichen Sicherheit&#8221; (<a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1241622515091"  target="_blank">derStandard.at</a>). Damit meint man allerdings nicht m&#246;glicherweise zu erwartende Gewaltausschreitungen w&#228;hrend der Veranstaltung (zu denen es gl&#252;cklicherweise auch kaum gekommen ist), sondern &#8220;eine &#8216;akute Gefahr&#8217; der nationalsozialistischen Wiederbet&#228;tigung durch rechtsextreme Demoteilnehmer.&#8221;<br />
Auch hier gilt: Wer den Strafbestand der Wiederbet&#228;tigung erkennen mag, sei dazu angehalten, die jeweiligen Personen ganz rechtsstaatkonform anzuklagen. Rechtsstaatwidrig wird es in meinen Augen jedoch, wenn man ungew&#252;nschte Demos mit einem solch scheinheiligen Vorwurf verbieten l&#228;sst und die Gegenstimme somit mit Gewalt zum Verstummen bringt. Dabei ist es doch ein inh&#228;rentes Element der Demokratie, auch die vielzitierte &#8220;Freiheit der Andersdenkenden&#8221; nicht nur zuzulassen, sondern sich zus&#228;tzlich noch mit ihr auseinanderzusetzen &#8211; und sie bei Missfallen auf dem Weg der Debatte zu entkr&#228;ften. Wie soll so etwas aber &#252;berhaupt m&#246;glich sein, wenn man von vorne herein alles verbietet?</p>
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		<title>Post-Liberalisierung: Endlich tut sich was!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 00:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist in etwa f&#252;nf Monate her, da hab ich mich &#252;ber die bevorstehende Liberalisierung des &#246;sterreichischen Post-Marktes ausgelassen.
Seitdem hat sich einiges getan: Nicht nur, dass &#8211; gegen Faymanns Willen &#8211; unrentable Post&#228;mter geschlossen wurden, auch werden diese &#8211; wie unter anderem von mir gew&#252;nscht &#8211; durch so genannte &#8220;Post.Partner&#8221; ersetzt: also beispielsweise Lebensmittelgesch&#228;fte, Trafikanten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist in etwa f&#252;nf Monate her, da hab ich mich &#252;ber die bevorstehende Liberalisierung des &#246;sterreichischen Post-Marktes <a href="http://www.theflowersaregone.at/2008/11/liberalisierung-der-offentlichen-demokratie/"  target="_blank">ausgelassen</a>.<br />
Seitdem hat sich einiges getan: Nicht nur, dass &#8211; gegen Faymanns Willen &#8211; unrentable Post&#228;mter <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1234508882452"  target="_blank">geschlossen</a> wurden, auch werden diese &#8211; wie unter anderem von mir gew&#252;nscht &#8211; durch so genannte &#8220;Post.Partner&#8221; <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1240297826487"  target="_blank">ersetzt</a>: also beispielsweise Lebensmittelgesch&#228;fte, Trafikanten oder auch <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/472249/index.do?from=suche.intern.portal"  target="_blank">Kirchen</a>, die die Grundaufgaben der Post &#252;bernehmen sollen. Dies ist im Sinne einer Einsparung ein vern&#252;nftiger und kompromissvoller Vorsto&#223; &#8211; auch, wenn die SP&#214;, namentlich Infrastrukturministerin Doris Bures, nat&#252;rlich wieder ihren Senf hinzu geben muss und <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/471757/index.do?from=suche.intern.portal"  target="_blank">Mindestl&#246;hne sowie Abgaben der Privaten</a> fordert.</p>
<p>Ein interessanter Versuch d&#252;rfte allerdings noch heuer in meinem Heimatbezirk Brigittenau stattfinden, wie ich dem &#8220;Bezirks-Journal&#8221; entnehmen kann: So werden in Hinblick auf die ohnehin 2011 kommende Liberalisierung des Briefzustellmarktes (Paketlieferungen d&#252;rfen Private bereits &#252;bernehmen) erstmals private Zustellunternehmen die Aufgaben der Bezirkspost &#252;bernehmen; d.h. zun&#228;chst das Abliefern von Briefen und Katalogen, dann auch von Paketen und letztendlich auch das Vorsortieren der Post.<br />
Ein &#228;u&#223;erst guter und zukunftsweisender Vorschlag, der im Konservativling-Staat &#214;sterreich jedoch auf die gewohnte Ablehnung st&#246;&#223;t: So haben sogar die Gr&#252;nen im Bezirksparlament einen Resolutionsantrag gegen den Pilotversuch eingebracht, der von allen anderen Fraktionen unterst&#252;tzt wird. Die Begr&#252;ndung ist fadenscheinig, beruht sie doch alleine auf der Angst, die privaten Zusteller k&#246;nnten vertrauliche Briefe lesen oder mit einem Generalschl&#252;ssel die H&#228;user betreten (was sie wohl auch tun werden m&#252;ssen). Mit so etwas kann man wahrscheinlich irgendwelche Pensionisten beunruhigen, n&#252;chtern betrachtet relativiert sich die Sache jedoch, wenn man bedenkt, dass gerade private Zusteller sehr auf eine positive Reputation bedacht sein m&#252;ssen und sich keine Beschwerden erlauben d&#252;rfen. Das ist ja das Sch&#246;ne am freien Markt: Wenn man mit dem einen Dienstleistungsanbieter unzufrieden, sucht man sich einen neuen &#8211; wodurch jeder einzelne bestm&#246;glich an seinem Kundenstock arbeiten muss.</p>
<p>Hinzu kommt, dass ein &#246;ffentlich bediensteter Zusteller per se nicht vertrauensw&#252;rdiger ist als ein privater. Wer garantiert mir, dass mein jetziger Postbote (nichts gegen ihn, ein netter Mann) nicht ebenfalls heimlich meine Briefe liest oder Pakete &#246;ffnet? Inwiefern ist es sicherer, wenn nur ein Postmitarbeiter und nicht auch der Angestellte eines Privatunternehmen einen Generalschl&#252;ssel besitzt und ihn f&#252;nf Vormittage in der Woche benutzt?</p>
<p>Man m&#246;ge mir also ein stichhaltiges Argument nennen, wieso dieses Pilotprojekt &#8211; scheinbar mit aller Kraft &#8211; verhindert werden soll. Und dann auch eines, weshalb die ad&#228;quate Vorbereitung auf einen ohnehin kommenden Zustand etwas Negatives darstellt.</p>
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		<title>GVW</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 11:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch ich komme nicht umhin, noch etwas zu den &#8220;Gr&#252;nen Vorwahlen&#8221; zu schreiben &#8211; obwohl sich die Kunde ohnehin wie ein Lauffeuer nicht nur im Web 2.0, sondern sogar &#252;ber den Standard verbreitet. Vielleicht wird durch das Lesen hier der Eine oder Andere trotzdem noch angesprochen/davon &#252;berzeugt/zumindest informiert:
Alles dreht sich um eine Klausel in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.theflowersaregone.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/vorwahlen.jpg" alt="Vorwahlen" title="Vorwahlen" width="460" height="120" class="aligncenter size-full wp-image-649" />Auch ich komme nicht umhin, noch etwas zu den &#8220;Gr&#252;nen Vorwahlen&#8221; zu schreiben &#8211; obwohl sich die Kunde ohnehin wie ein Lauffeuer nicht nur im Web 2.0, sondern sogar &#252;ber den <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1237229018219"  target="_blank">Standard</a> verbreitet. Vielleicht wird durch das Lesen hier der Eine oder Andere trotzdem noch angesprochen/davon &#252;berzeugt/zumindest informiert:</p>
<p>Alles dreht sich um eine Klausel in den Statuen der Wiener Gr&#252;nen, die nicht nur Parteimitglieder, sondern auch freie &#8220;Unterst&#252;tzer&#8221; dazu berechtigt, bei der Abstimmung der Kandidatenliste f&#252;r die kommende Gemeinderatswahl mitzumachen. Unterst&#252;tzerIn hei&#223;t in dem Fall lediglich, dass der oder die ein Formular an die Wiener Gr&#252;nen schickt, in dem er/sie sich zu den Grunds&#228;tzen der Partei bekennt, gleichzeitig aber kein Mitglied wird und auch nirgenwo anders ist. Verpflichtungen werden dadurch keine eingegangen, lediglich besagtes Abstimmungsrecht wird erworben.</p>
<p>Wozu aber das Ganze? Nun, die Initiative der &#8220;Gr&#252;nen Vorwahlen&#8221; dreht sich letztendlich darum, f&#252;r mehr Offenheit, Transparenz und Zuwendung zur eigenen W&#228;hlerschaft bei den Spitzenkandidaten zu pl&#228;dieren. Dadurch, dass nun nicht mehr nur Parteimitglieder, sondern auch &#8220;einfache&#8221; B&#252;rger es zumindest zu einem Teil in der Hand haben, wer zuk&#252;nftig im Gemeinderat sitzen k&#246;nnte und wer nicht, werden die potentiellen Kandidaten sanft dazu gezwungen (© <a href="http://zurpolitik.com/2009/04/01/grune-vorwahlen-jetzt-wird-mitbestimmt/"  target="_blank">Tom Schaffer</a>), sich mehr nach Au&#223;en hin zu pr&#228;sentieren und mehr Leute als nur die eigenen Parteikollegen davon zu &#252;berzeugen, dass gerade sie es sind, die den Platz auf der Liste verdient haben.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich geht die Aktion theoretisch noch weiter &#8211; wer will, kann sich auch selbst zur Wahl aufstellen lassen und zeigen, dass er mit seinen politischen Vorstellungen, seinen Ideen und nicht zuletzt seiner Publicity f&#252;r das Amt des Gemeinderatsmitglieds geeignet w&#228;re. Vorerst und prim&#228;r geht es aber nur darum, mehr direkte Demokratie dort zu initiieren, wo dies m&#246;glich ist &#8211; und die Gr&#252;nen sind nun mal die einzige Partei, bei der so etwas explizit und unumst&#228;ndlich m&#246;glich ist (abgesehen davon, dass sie auch die einzig w&#228;hlbare der relevanten Parteien ist).</p>
<p>Eingeleitet wurde das Projekt &#252;brigens von drei Bloggern: <a href="http://www.helge.at/2009/04/ein-experiment-gruene-vorwahlen/"  target="_blank">Helge Fahrnberger</a>, <a rel="nofollow" href="http://digiom.wordpress.com/2009/04/01/gruene-vorwahlen-now/"  target="_blank">Jana Herwig</a> und <a href="http://martin.schimak.at/2009/04/nicht-nur-motschkern-sondern-was-tun/"  target="_blank">Martin Schimak</a> zeigen sich daf&#252;r verantwortlich, betonen aber explizit, dass sie sich weder bei der Bloggergemeinde, noch bei den Gr&#252;nen selbst irgendwie profilieren wollen, sondern lediglich die M&#246;glichkeit ergriffen haben, &#8220;wirklich was zu tun&#8221;. Letztendlich, und das ist ja auch Sinn und Zweck der ganzen Sache, geht die &#8220;Macht&#8221; ja ohnehin von jedem/r einzelnen der Unterst&#252;tzerInnen aus &#8211; und das sind nach drei Tagen, zumindest auf <a rel="nofollow" href="http://www.facebook.com/pages/Grune-Vorwahlen/62236464203"  target="_blank">Facebook</a>, immerhin schon 159.</p>
<p>Ich rate also jedem, der sich auf recht gem&#252;tliche, aber dennoch bedeutsame Weise politisch engagieren m&#246;chte und zudem ein potentieller Gr&#252;nw&#228;hler ist (wie gesagt: keine Verpflichtungen, auch nicht zur Wahl), das <a href="http://www.gruenevorwahlen.at/vorwaehler-werden/"  target="_blank">Formular</a> auszuf&#252;llen, abzuschicken und bei der Wiener Landesversammlung, die voraussichtlich am 15. November stattfindet, seine Stimme abzugeben.<br />
Schaden kann mehr direkte Demokratie n&#228;mlich nie.</p>
<p><strong>Links</strong><br />
» <a href="http://www.gruenevorwahlen.at/"  target="_blank">Offizielle Website mit News, FAQs, Registrierungsformular etc.</a><br />
» <a href="http://franzjoseph.twoday.net/stories/5621769/"  target="_blank">Franz Joseph: Mitbestimmen ist babyleicht. Du musst es nur tun!</a><br />
» <a rel="nofollow" href="http://thinkoutsideyourbox.wordpress.com/2009/04/02/die-grunen-her-mit-der-basisdemokratie/"  target="_blank">Oliver Ritter: &#8220;Die Gr&#252;nen: Her mit der (Basis)demokratie&#8221;</a><br />
» <a href="http://www.alm.at/2009/04/02/grune-vorwahlen-ohne-die-grunen/"  target="_blank">Niko Alm: &#8220;Gr&#252;ne Vorwahlen ohne Die Gr&#252;nen&#8221;</a><br />
» <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/5620279/"  target="_blank">Christoph Chorherr: &#8220;Gr&#252;ne Vorwahlen&#8221;</a></p>
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		<title>Die Idiotie danach (1/2)</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 03:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Verbot]]></category>
		<category><![CDATA[Waffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss mal wieder ein paar Worte zum Amoklauf von Winnenden verlieren. Allerdings handelt es sich dabei um durchwegs kritische &#8211; wer sich also nicht damit abfinden kann, dass auch die trauernden Hinterbliebenden sowie ihre Geistesgenossen keineswegs unantastbar sind und ihre kruden Ideen einer handfesten Kritik unterzogen werden m&#252;ssen, sollte besser nicht weiterlesen. Was selbstverst&#228;ndlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss mal wieder ein paar Worte zum Amoklauf von Winnenden verlieren. Allerdings handelt es sich dabei um durchwegs kritische &#8211; wer sich also nicht damit abfinden kann, dass auch die trauernden Hinterbliebenden sowie ihre Geistesgenossen keineswegs unantastbar sind und ihre kruden Ideen einer handfesten Kritik unterzogen werden m&#252;ssen, sollte besser nicht weiterlesen. Was selbstverst&#228;ndlich nicht bedeutet, dass ich die Angeh&#246;rigen der 15 Mordopfer in irgendeiner Art verh&#246;hnen oder ihre Trauer geringsch&#228;tzen m&#246;chte. Darin besteht meinerseits wiederum nicht die Spur eines Interesses.</p>
<p>Fangen wir allerdings mit den &#246;sterreichischen Gr&#252;nen an, eine Partei, deren Antworten auf viele andere Fragen ich f&#252;r durchaus unterst&#252;tzenswert halte, die sich nun jedoch einen deutlichen Fehltritt geleistet haben. Vor wenigen Tagen prangte auf deren <a href="http://www.gruene.at/"  target="_blank">Website</a>, wo jetzt die Offshore-Gesch&#228;fte der AUA kritisiert und ein humanes Bleiberecht gefordert werden, die marktschreierische Aussage: &#8220;Privatwaffenverbot jetzt!&#8221; Hinter dem Banner verbarg sich nichts Geringeres als die <a href="http://www.gruene.at/justiz/artikel/lesen/41690/"  target="_blank">Forderung</a> der Gr&#252;nen nach einem &#8220;generellen Verbot &#8216;privater&#8217; Schusswaffen&#8221; &#8211; das all jene betreffen w&#252;rde, die durch den Besitz eines Waffenpasses oder einer Waffenbesitzkarte zum Besitz einer Schusswaffe berechtigt sind und weder J&#228;ger noch Schutz- und Wachpersonal sind bzw. Vereins- oder Sportsch&#252;tzen, die ihre Waffe nicht im Vereinshaus lagern.</p>
<p>Besonders interessant ist dabei die Begr&#252;ndung dieses doch sehr rigiden und nat&#252;rlich freiheitseinschr&#228;nkenden Vorschlags, die anhand einer Statistik erfolgt: Laut den Gr&#252;nen befanden sich zum Stichtag 1. J&#228;nner 2006 259.000 Menschen im Besitz eines Waffendokuments, dem gegen&#252;ber &#8220;676 vors&#228;tzliche strafbare Handlungen, bei denen mit einer Schusswaffe im Sinne des Waffengesetztes gedroht oder geschossen oder eine solche Waffe mitgef&#252;hrt wurde&#8221; gestellt werden. Wenn man also optimistischerweise den Schwarzbesitz von Schusswaffen au&#223;er Acht l&#228;sst und davon ausgeht, dass die mehr als Viertelmillion Waffenbesitzer zumindest je eine Waffe besitzen, kommt auf eine legale Waffe ein Viertausendstel Straftat oder genauer 0,26% der angegebenen strafbaren Handelungen. Das ist, gelinde gesagt, nicht viel. Das ist sogar &#228;u&#223;erst wenig und eigentlich schon eine Rechtfertigung daf&#252;r, zumindest alles beim alten zu lassen und besser nicht am Privatwaffenverbot herumzudoktern.</p>
<p>Doch die Argumentation der Gr&#252;nen geht weiter: &#8220;Tatsache ist, dass private Schusswaffen in den seltensten F&#228;llen zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Demgegen&#252;ber stehen viele menschliche Trag&#246;dien und Opfer, die ausschlie&#223;lich aufgrund der Verf&#252;gbarkeit von privaten Schusswaffen zu betrauern sind&#8221;, hei&#223;t es da beispielsweise. Davon abgesehen, dass es eigentlich v&#246;llig unerheblich ist, worin nun der Schusswaffenbesitzer die Berechtigung f&#252;r ebenjenen Besitz sieht (vielleicht kratzt er sich blo&#223; gerne den R&#252;cken damit?), ist die Formulierung des zweiten Satzes &#228;u&#223;erst problematisch. Denn wie bereits beschrieben kann man weder ernsthaft von &#8220;vielen menschlichen Trag&#246;dien&#8221; sprechen, noch ist bewiesen, dass diese ohne die Verf&#252;gbarkeit von Schusswaffen nicht stattgefunden h&#228;tten. Der Affektt&#228;ter h&#228;tte im Haushalt dann vielleicht nicht zur Pistole, sondern zum K&#252;chenmesser oder zum Bindfaden gegriffen; der planende M&#246;rder h&#228;tte sich statt der Handfeuerwaffe Gift oder ein Beil besorgt. Sichere Ausk&#252;nfte lassen sich dar&#252;ber selbstverst&#228;ndlich keine geben, doch genau die zur vermeintlichen Tatsache erhobene Vermutung ist wiederum essentieller Bestandteil der gr&#252;nen Argumentation zum Verbot von Privatwaffen.</p>
<p>Bleibt die Verwunderung dar&#252;ber, dass diese offensichtliche Fehlleistung den Gr&#252;nen nicht selbst bewusst wird, wenn sie postulieren, dass &#8220;Sicherheit nur durch die Abr&#252;stung der privaten Haushalte m&#246;glich&#8221; sei. Fraglich ist zudem, wer im Notfall &#8211; also wenn bewaffnete Verbrecher mir nach Eigentum und Leben trachten &#8211; nun tats&#228;chlich f&#252;r meine Sicherheit sorgt: ein privates, sofort verf&#252;gbares Verteidigungsinstrument, oder ein Staatsbeamter, der erst beordert und auf dessen Eintreffen mehrere Minuten gewartet werden muss.<br />
Und warum springen die Gr&#252;nen &#252;berhaupt auf den Populismus-Zug, der nach dem Amoklauf in Winnenden mit rasanter Geschwindigkeit durch die Politikerriegen rauscht? Immerhin sind sie Partei in einem Land, in dem die letzte vergleichbare Tat <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Mauterndorf"  target="_blank">1997</a> stattfand &#8211; zu einer Zeit, in der es ganz nebenbei erw&#228;hnt auch noch kein einziges realit&#228;tsnahes Gewaltspiel gab.</p>
<p><strong>Weiter geht es morgen in Teil 2, der wie angek&#252;ndigt einen Brief der Angeh&#246;rigen der Mordopfer von Winnenden zum Thema hat.</strong></p>
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