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	<title>The Flowers Are Gone &#187; Demonstration</title>
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		<title>Demo-Verbot, die zweite</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 19:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[W&#228;hrend ich bei der Diskussionsrunde zu den kommenden &#214;H-Wahlen war (dazu sp&#228;ter mehr), fand auf der Ringstra&#223;e eine Demonstration gegen den Ausbau einer Moschee im 20. Bezirk statt, die von einer B&#252;rgerinitiative unter tatkr&#228;ftigster Unterst&#252;tzung der FP&#214; bzw. HC Straches angef&#252;hrt wurde. Gleichzeitig fand auch eine Gegendemonstration haupts&#228;chlich vor dem Parlament statt, organisiert von &#8220;50 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend ich bei der Diskussionsrunde zu den kommenden &#214;H-Wahlen war (dazu sp&#228;ter mehr), fand auf der Ringstra&#223;e eine Demonstration gegen den Ausbau einer Moschee im 20. Bezirk statt, die von einer B&#252;rgerinitiative unter tatkr&#228;ftigster Unterst&#252;tzung der FP&#214; bzw. HC Straches angef&#252;hrt wurde. Gleichzeitig fand auch eine Gegendemonstration haupts&#228;chlich vor dem Parlament statt, organisiert von &#8220;50 unterschiedlichen Organisationen&#8221; (<a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1242273677007"  target="_blank">derStandard.at</a>), an der ich wohl auch teilgenommen h&#228;tte, wenn nicht die &#214;H-Podiumsdiskussion zu fast exakt derselben Zeit stattgefunden h&#228;tte. Das, um es kurz zu skizzieren, weil ich der Meinung bin, dass eine Religionsgemeinschaft auf ihrem Privatbesitz so viel aus-, um- und abbauen darf, wie es ihr gef&#228;llt &#8211; und die Scheinargumente von wegen &#8220;Parkplatzwegnahme&#8221; oder &#8220;L&#228;rmbel&#228;stigung&#8221; genau betrachtet ziemlich daneben sind.</p>
<p>Jetzt muss ich allerdings auf der Webpr&#228;senz des Standard lesen, dass es nicht nur bei der Gegendemo geblieben ist, sondern dass zudem auch &#8220;linke Demonstranten &#8211; darunter auch Nationalrats- und Gemeinderatsabgeordnete der Gr&#252;nen &#8211; den Weg blockierten&#8221;, und zwar vor dem Burgtheater.<br />
Liebe Gr&#252;ne: Ich finde es super, dass ihr gegen diesen Bl&#246;dsinn friedlich demonstriert und eine Frechheit, dass eine geplante Gegenkundgebung eurer Partei <a href="http://zurpolitik.com/2009/05/13/wien-untersagt-gegendemo-zu-auslanderfeindlichem-aufmarsch/"  target="_blank">untersagt</a> wurde. Doch muss ich mich ernsthaft fragen, ob das Blockieren einer ebenso friedlichen Demonstration wirklich eurem Verst&#228;ndnis von Demokratie entspricht, in der prinzipiell jeder B&#252;rger ungehindert auf die Stra&#223;en gehen d&#252;rfen sollte, um seine Meinung &#246;ffentlich Kund zu tun. Es gibt in &#214;sterreich das NS-Verbotsgesetz, dass z.B. eindeutige Neonazi-Veranstaltungen verbietet. Davon kann man halten was man will, doch wenn ihr in der Anti-Moschee-Demo wirklich einen Versto&#223; gegen dieses Gesetz seht, dann zeigt die entsprechenden Leute doch bitte an und lasst die Leute demonstrieren, die zwar rechts oder konservativ sind, aber eben nicht rechtsextrem.<br />
Bei aller geistigen Verbundenheit mit eurem diesbez&#252;glichen Standpunkt: Als sich liberal verstehender Mensch muss man differenziert genug denken k&#246;nnen um zu erkennen, dass es diese Personen sehr wohl auch gibt, dass eine Demo gegen den Ausbau einer Moschee eben nicht mit einem Neonazi-Aufmarsch gleichgesetzt werden kann.</p>
<p>Auch der Verein SOS Mitmensch sprang auf diese Schiene und forderte noch vor der Demo ein Verbot derselben, wegen drohender &#8220;Gef&#228;hrdung der &#246;ffentlichen Sicherheit&#8221; (<a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1241622515091"  target="_blank">derStandard.at</a>). Damit meint man allerdings nicht m&#246;glicherweise zu erwartende Gewaltausschreitungen w&#228;hrend der Veranstaltung (zu denen es gl&#252;cklicherweise auch kaum gekommen ist), sondern &#8220;eine &#8216;akute Gefahr&#8217; der nationalsozialistischen Wiederbet&#228;tigung durch rechtsextreme Demoteilnehmer.&#8221;<br />
Auch hier gilt: Wer den Strafbestand der Wiederbet&#228;tigung erkennen mag, sei dazu angehalten, die jeweiligen Personen ganz rechtsstaatkonform anzuklagen. Rechtsstaatwidrig wird es in meinen Augen jedoch, wenn man ungew&#252;nschte Demos mit einem solch scheinheiligen Vorwurf verbieten l&#228;sst und die Gegenstimme somit mit Gewalt zum Verstummen bringt. Dabei ist es doch ein inh&#228;rentes Element der Demokratie, auch die vielzitierte &#8220;Freiheit der Andersdenkenden&#8221; nicht nur zuzulassen, sondern sich zus&#228;tzlich noch mit ihr auseinanderzusetzen &#8211; und sie bei Missfallen auf dem Weg der Debatte zu entkr&#228;ften. Wie soll so etwas aber &#252;berhaupt m&#246;glich sein, wenn man von vorne herein alles verbietet?</p>
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		<title>Umfrage: NVP-Demoverbot gerechtfertigt?</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 23:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie bereits angek&#252;ndigt werde ich im Blog ab nun regelm&#228;&#223;ig Umfragen einbauen, an denen hoffentlich der/die eine oder andere teilnehmen wird.
Die erste dreht sich um die Demo der rechtsextremen NVP (Nationale Volkspartei) am 1. Mai, die in Linz stattfinden h&#228;tte sollen und nun zum &#8220;Schutz der &#246;ffentlichen Sicherheit&#8221; untersagt wurde. Ich pers&#246;nlich habe mich schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits <a href="http://www.theflowersaregone.at/2009/03/aufraumaktion-statistik-und-feedback/"  target="_blank">angek&#252;ndigt</a> werde ich im Blog ab nun regelm&#228;&#223;ig Umfragen einbauen, an denen hoffentlich der/die eine oder andere teilnehmen wird.</p>
<p>Die erste dreht sich um die Demo der rechtsextremen NVP (Nationale Volkspartei) am 1. Mai, die in Linz stattfinden h&#228;tte sollen und nun zum &#8220;<a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1240298024136"  target="_blank">Schutz der &#246;ffentlichen Sicherheit</a>&#8221; untersagt wurde. Ich pers&#246;nlich habe mich schon mal &#252;ber ein NVP-Demoverbot <a href="http://www.theflowersaregone.at/2009/04/demokratiefeindlich/"  target="_blank">ge&#228;u&#223;ert</a> und meine Meinung dazu ist klar. Ein aktueller Beitrag kommt von Thomas auf <a href="http://feuerhaken.org/2009-04-24/ist-das-eure-meinungs-und-versammlungsfreiheit/"  target="_blank">Feuerhaken.org</a>, hingewiesen sei nochmals auf das <a href="http://www.rigardi.org/?cat=204"  target="_blank">NVP-Watch</a> von Rigardi.org.</p>
<p>Wie sieht nun eure Meinung dazu aus? NVP-Demos verbieten, weil Neonazis als per se als demokratiefeindlich gelten und demnach auch einer Demokratie nichts zu sagen haben? Oder erlauben, obwohl Konflikte auf offener Stra&#223;e zwischen Demonstraten und Gegendemonstranten vorhersehbar sind?</p>
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		<title>Demokratiefeindlich</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 06:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bin ich der Einzige, der absolut nichts davon h&#228;lt, irgendwelchen verkappten Nazis eine Demonstration gegen den Kommunismus zu verbieten?
Nicht, dass das Thema sonderlich aktuell w&#228;re &#8211; obwohl im Zuge der Wirtschaftskrise (leider) wieder nach mehr Staat geschrien wird, sind wir noch meilenweit von einem wirklich kommunistischen System entfernt. Und nicht, dass es etwas Neues w&#228;re, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ich der Einzige, der absolut nichts davon h&#228;lt, irgendwelchen verkappten Nazis eine Demonstration gegen den Kommunismus zu <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1237228821812"  target="_blank">verbieten</a>?<br />
Nicht, dass das Thema sonderlich aktuell w&#228;re &#8211; obwohl im Zuge der Wirtschaftskrise (leider) wieder nach mehr Staat geschrien wird, sind wir noch meilenweit von einem wirklich kommunistischen System entfernt. Und nicht, dass es etwas Neues w&#228;re, dass unter Stalin, Mao Tse-tung, Kim Jong-Il und anderen kommunistischen Tyrannen insgesamt Millionen von Menschen ihr Leben lassen mussten. Aber wenn die NVP (Nationale Volkspartei) bei einer ausdr&#252;cklich <a href="http://mehr-demokratie.info/braunau/demo.html"  target="_blank">friedlich gew&#252;nschten Demonstration</a> auf diese Tatsachen hinweisen will, dann soll sie das &#8211; in einer Demokratie wie unserer &#8211; tun d&#252;rfen. V&#246;llig egal, ob es sich bei der veranstaltenden Organisation prinzipiell um eine &#8220;wiederbet&#228;tigende&#8221; handelt, so wie das die KP&#214; proklamiert, oder ob sie &#8211; und dieser Vorwurf grenzt nahezu schon an der L&#228;cherlichkeit &#8211; als Symbol das Zahnrad w&#228;hlt, das angeblich eine verwandtschaftliche Beziehung mit dem Hakenkreuz hegt.</p>
<p>Wenn man auf demokratische Weise gegen die NVP, die in &#214;sterreich ohnehin keinen politischen Geltungsstatus hat, vorgehen will, soll man das so machen wie Georg Pichler mit seinem <a href="http://www.rigardi.org/?cat=204"  target="_blank">NVP-Watch</a>, der den herausger&#252;lpsten Dummfug dieser &#8220;Partei&#8221; regelm&#228;&#223;ig in seine Einzelteile legt. Aber bitte nicht, und dagegen muss ich mich als Demokrat und Liberaler ausdr&#252;cklich wehren, indem man mit Gewalt (also seitens des Staates) eine gewaltlose Versammlung verbietet, bei der eine ungew&#252;nschte Meinung publik gemacht werden soll.<br />
Rechtsradikal oder nicht &#8211; Demonstrationsverbote haben hierzulande nichts verloren. (Das gilt im &#220;brigen auch f&#252;r den Aufschrei der NVP, Kommunisten h&#228;tten &#8220;kein Recht auf unseren Strassen und Pl&#228;tzen auf zu marschieren&#8221;. Doch immerhin l&#228;sst diese die entsprechenden Demonstrationen nicht mit Gewalt untersagen &#8211; ob nur deswegen, weil sie nicht die daf&#252;r notwendigen Befugnisse besitzt, sei einmal dahingestellt.)</p>
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		<title>Wo ich morgen nicht sein werde</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 23:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wir zahlen nicht f&#252;r eure Krise!&#8221; &#8211; unter diesem Motto wird seit Wochen Werbung f&#252;r eine morgen stattfindende Gro&#223;demonstration gemacht, an der sich insgesamt 258 Organisationen beteiligen: Von der Attac, die den Protestmarsch auch ins Leben rief, oder der AKS (Aktion kritischer Sch&#252;ler) &#252;ber diverse gr&#252;ne, sozialistische und kirchliche Verb&#228;nde sowie die Betriebsr&#228;te einiger staatsnaher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir zahlen nicht f&#252;r eure Krise!&#8221; &#8211; unter diesem Motto wird seit Wochen Werbung f&#252;r eine morgen stattfindende Gro&#223;demonstration gemacht, an der sich insgesamt 258 Organisationen beteiligen: Von der Attac, die den Protestmarsch auch ins Leben rief, oder der AKS (Aktion kritischer Sch&#252;ler) &#252;ber diverse gr&#252;ne, sozialistische und kirchliche Verb&#228;nde sowie die Betriebsr&#228;te einiger staatsnaher Unternehmen, bis hin zu NGOs und teils dubios anmutenden Vereinen wie den &#8220;M&#252;ttern gegen Atomgefahr&#8221; oder &#8220;Gartenpolylog&#8221;, dem &#8220;&#246;sterreichischen Gemeinschaftsgarten-Netzwerk&#8221;. Ein bunt gemischter Haufen jedenfalls, von dem mitunter jeder Einzelne bereits seine eigene Plakatwerbung f&#252;r die Veranstaltung gedruckt und damit Wien bepflastert hat.</p>
<p>Doch was ist dran an der Forderung f&#252;r eine &#8220;demokratische und solidarische Gesellschaft&#8221; und warum halte ich, der von diesen beiden Grunds&#228;tzen durchaus &#252;berzeugt ist, nichts davon?</p>
<p>Nun, zun&#228;chst muss ich dem Slogan durchaus zustimmen &#8211; Gewinne privat zu belassen und Verluste zu verstaatlichen ist durchaus nicht das, was ich mir unter dem Spiel des freien Marktes vorstelle. Wie auf einem solchen &#252;blich, m&#252;ssen auch schlecht wirtschaftende oder sich verspekulierende Banken f&#252;r ihre Fehler haften und, falls es besonders drastisch ist, sogar zugrunde gehen. Nur so kann Platz f&#252;r jene Unternehmen gemacht werden, die als Sieger aus diesem wirtschaftlichen Kampf hervorgegangen sind und ganz offensichtlich besser dazu taugen, die Privatwirtschaft am Leben zu erhalten.<br />
Doch schon hier muss man differenzieren: Denn wenn die Initiatoren der Demonstration ein &#8220;Sozial- statt Bankenpaket&#8221; fordern, sollte ihnen bewusst sein, dass durch den bis zu 100 Milliarden Euro schweren Kredit, den der Staat an finanzschwache Banken vergibt, nichts anderes als so ein &#8220;Sozialpaket&#8221; darstellt: Nicht nur die Arbeitspl&#228;tze innerhalb der jeweiligen Bank werden gerettet, auch wird dadurch die Kreditgabe an eigenst&#228;ndige Unternehmen nicht gef&#228;hrdet und somit werden dort wiederum Arbeitspl&#228;tze gesichert. Was hingegen ein geforderter &#8220;Mindestlohn&#8221; bringen soll oder gar eine &#8220;Arbeitszeitverk&#252;rzung ohne Lohnverzicht&#8221; ist wiederum fraglich. Den Unternehmen und damit den Arbeitnehmern d&#252;rfte dies eher weniger helfen.</p>
<p>Doch es sind gar nicht so sehr die Details, die mich der ganzen Sache &#228;u&#223;erst negativ gegen&#252;ber stehen lassen, sondern der dabei latent mitschwingende, antikapitalistische Ton. Unter dem Punkt &#8220;Die Verursacher und Profiteure m&#252;ssen zahlen&#8221; hei&#223;t es da beispielsweise: &#8220;Finanzierung aller Krisenkosten mit Transaktions- und progressiven Verm&#246;genssteuern.&#8221; Wie bitte? Seit wann steht der Spekulierende bzw. ganz allgemeine der &#8220;Reiche&#8221; in der Kollektivschuld des Wirtschaftszusammenbruches und was ist mit Menschen, die zwar wohlhaben sind, mit Investitionsgesch&#228;ften aber gar nichts am Hut haben? &#8220;Sippenhaftung&#8221; ist da das erste Wort, das mir in den Sinn kommt.<br />
Weiter geht es unter anderem mit der Forderung nach einer &#8220;demokratische[n] Kontrolle der Finanzm&#228;rkte&#8221; &#8211; wie auch immer die Akteure des Spektakels sich das vorstellen. Denn demokratisch &#252;ber Privatunternehmen zu entscheiden bedeutet letztendlich Verstaatlichung und Enteignung &#8211; ein aus der DDR wohlbekannter Schachzug, der alles andere als w&#252;nschenswert ist. Da ist es auch nicht allzu verwunderlich, dass auf den Seiten <a href="http://akab2803.blogsport.de/"  target="_blank">einiger</a> <a href="http://www.kommunisten.at/article.php?story=20090325221620594"  target="_blank">teilnehmender</a> <a href="http://www.linkswende.org/ueberunsstart.html"  target="_blank">Organisationen</a> genau das gefordert wird und ich dar&#252;ber wirklich nur noch den Kopf sch&#252;tteln kann.</p>
<p>Die elementarste Frage ist allerdings, warum es den angestrebten &#8220;Systemwechsel&#8221; &#252;berhaupt braucht. Sei Beginn des letzten Jahrhunderts hatten wir <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftskrise%23Inflation_im_Deutschen_Reich"  target="_blank">mehrere Wirtschaftskrisen</a>, die schwerste davon 1929. Am System des Kapitalismus hat sich gl&#252;cklicherweise dennoch nichts ge&#228;ndert, daf&#252;r war keine Notwendigkeit vorhanden. Denn sogar Roosevelt tat letztendlich nichts anderes, als das Prinzip einer umfassenden und dabei beidseitig (von Arbeitnehmern und -gebern) finanzierten Kranken- und Sozialversicherung zu etablieren sowie eine Menge arbeitsplatzschaffende &#246;ffentliche Investitionen zu t&#228;tigen &#8211; Dinge, die durchaus im Rahmen des Vertretbaren liegen und mit einer &#8220;Demokratisierung&#8221; des Finanzwesens nichts gemein haben (so etwas wurde zur selben Zeit woanders angestrebt &#8211; dreimal darf geraten werden, wo).<br />
Ich bezweifle keineswegs, dass auch in Sachen Privatwirtschaft einige Dinge falsch laufen. Meine L&#246;sungsvorschl&#228;ge gehen allerdings in eine v&#246;llig andere Richtung (Arbeitsplatzbeschaffung durch Steuersenkungen und Schutzgesetzbeschneidungen, bedingungsloses Grundeinkommen, Privatisierung &#246;ffentlichen Guts etc.) und streben keineswegs einen radikalen, mit staatlicher Gewalt forcierten Pseudo-Sozialismus an. Daf&#252;r besteht und bestand nie Bedarf.</p>
<p>Wem am 28. M&#228;rz also nach Demonstrieren ist, dem sei vielmehr der <a href="http://www.vgt.at/hinweise/20090328TR-Grossdemo/index.php"  target="_blank">Demozug f&#252;r Tierrechte</a> ans Herz gelegt &#8211; selber Ort, eine Stunde fr&#252;her. Und mit einem sicherlich notwendigeren Hintergrund als dem der Reichenverstaatlichung.</p>
<p>Links<br />
» <a href="http://www.28maerz.at/index.php?id=aufruf"  target="_blank">&#8220;Wir zahlen nicht f&#252;r eure Krise!&#8221;</a><br />
» <a href="http://feuerhaken.org/2009-03-24/wir-zahlen-nicht-fuer-eure-krise-in-graz/"  target="_blank">Feuerhaken: &#8220;&#8216;Wir zahlen nicht f&#252;r eure Krise!&#8217; in Graz&#8221;</a><br />
» <a href="http://franzjoseph.twoday.net/stories/5610636/"  target="_blank">Franz Joseph: &#8220;Demoaufruf: Franz Joseph zahlt nicht f&#252;r eure Krise!&#8221;</a><br />
» <a rel="nofollow" href="http://oliverritter.wordpress.com/2009/03/27/das-system-ist-gescheitert/"  target="_blank">Oliver Ritter: &#8220;Das System ist gescheitert…&#8221;</a><br />
» <a rel="nofollow" href="http://wutimbauch.wordpress.com/2009/03/22/aktionen-in-salzburg-wir-zahlen-nicht-fur-eure-krise/"  target="_blank">Wut im Bauch: &#8220;Aktionen in Salzburg: Wir zahlen nicht f&#252;r Eure Krise&#8221;</a></p>
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