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	<title>The Flowers Are Gone</title>
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		<title>Mohren, Inuit und Schuhhersteller</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 15:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge der <a href="http://www.theflowersaregone.at/2009/07/zum-schwarzen-sommerloch/"  target="_blank">&#8220;Mohr im Hemd&#8221;-Debatte</a> ist auch &#246;fters der Aspekt beleuchtet worden, dass schon der Firmennamen &#8220;Eskimo&#8221; ja eigentlich nicht ganz koscher sei &#8211; immerhin wei&#223; heutzutage bereits jedes Kind politisch korrekter Eltern, dass es sich dabei in Wirklichkeit um eine b&#246;se Diskriminierung n&#246;rdlicher V&#246;lker als &#8220;Rohfleisch(fr)esser&#8221; handelt. In unseren Kreisen wird demzufolge das Wort &#8220;Inuit&#8221; als entsprechende Bezeichnung angeraten.</p>
<p>Interessant wird es f&#252;r den aufgekl&#228;rten Menschen jedoch, wenn er sich ein wenig auf Wikipedia umsieht. Dort ist n&#228;mlich Folgendes zu lesen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Eskimo&#8221; ist eine urspr&#252;nglich von Cree- und Algonkin-Indianern verwendete Sammelbezeichnung f&#252;r die mit ihnen nicht verwandten V&#246;lker im n&#246;rdlichen Polargebiet. Das Wort soll sich nach Auffassung von Ives Goddard [...] etymologisch aus dem Cree-Wort &#8220;aayaskimeew&#8221; = &#8220;Schneeschuhmacher&#8221; herleiten.</p>
<p>Der Linguist Jose Mailhot aus Québec, der die Sprache Innu-Montagnais beherrscht, ver&#246;ffentlichte 1978 eine Untersuchung, in der er den Begriff aus dieser Sprache ableitet und mit &#8220;Menschen, die eine andere Sprache sprechen&#8221; &#252;bersetzt.</p>
<p>Die fr&#252;here linguistische Herleitung aus der Sprache der Anishinabe &#8220;ashkipok&#8221; = Rohfleischesser gilt heute als widerlegt und l&#228;sst sich daher nicht mehr vertreten. Diese fr&#252;here Worterkl&#228;rung f&#252;hrte bei den Inuit zur Ablehnung des Wortes &#8220;Eskimo&#8221;, da sie &#8220;Rohfleischesser&#8221; als abwertend empfanden.</p></blockquote>
<p>(<a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eskimo"  target="_blank">Quelle mit weiteren Quellangaben</a>)</p>
<p>Aber selbst unter den n&#246;rdlichen V&#246;lkern scheint man sich mit der politisch korrekten Bezeichnung nicht ganz einig zu sein. So hei&#223;t es im Eintrag zu &#8220;<a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inuit"  target="_blank">Inuit</a>&#8220;:</p>
<blockquote><p>Die Bezeichnung Eskimo(s) wird zwar h&#228;ufig im selben Wortsinn angewandt, doch handelt es sich streng genommen hierbei um einen Oberbegriff, der auch entfernter verwandte arktische Volksgruppen mit einbezieht. Hingegen ist der Begriff &#8220;Inuit&#8221; deshalb f&#252;r &#252;bergeordnete Verwendung wenig geeignet, weil er nicht im Wortschatz aller im Umkreis des Nordpols lebenden eskimoischen Volksgruppen enthalten ist.</p>
<p>[...]</p>
<p>Die Verwendung des Begriffs &#8220;Eskimo&#8221; ist r&#252;ckl&#228;ufig, &#8220;Inuit“ ist jedoch kein Synonym. Daher hat sich &#8220;Inuit&#8221; als alternative Vokabel im nordwestlichen Kanada, in Alaska und auf der Tschuktschen-Halbinsel bislang nicht durchgesetzt: Die dort lebenden Volksgruppen haben die Vokabel nicht in ihrem Wortschatz; sie bezeichnen sich zwar ebenfalls als &#8220;Mensch(en)&#8221;, doch je nach Sprachgruppe mit den W&#246;rtern &#8220;Inupiat&#8221;, &#8220;Sugpiaq&#8221; und &#8220;Yupik“. Die Inupiat z. B. sehen sich nach wie vor als &#8220;Eskimo(s)&#8221; an und halten das keineswegs f&#252;r herabsetzend. Bei den im mittleren Norden und im Nordosten Kanadas lebenden Inuit sind die Auffassungen in dieser Frage dagegen unterschiedlich: W&#228;hrend die einen die Bezeichnung &#8220;Eskimo&#8221; als politisch inkorrekt einstufen und sich ausschlie&#223;lich als &#8220;Mensch(en)&#8221; (= Inuk/Inuit) bezeichnet sehen m&#246;chten, nennt sich die in Inuit-Besitz befindliche, international durch den Vertrieb von Inuit-Kunst bekannte Kooperative von Cape Dorset im Territorium Nunavut seit ihrer Gr&#252;ndung unver&#228;ndert &#8220;West Baffin Eskimo Cooperative&#8221;.</p></blockquote>
<p>Man merke: Als nicht betroffener Europ&#228;er kann man sich mit vermeintlich politischer Korrektheit ganz sch&#246;n vertun. W&#252;rde man hier dieselbe Taktik anwenden, die bei der Untermauerung von &#8220;Mohr im Hemd&#8221; als diskriminierende Bezeichnung verwendet wurde &#8211; n&#228;mlich die alleinige Berufung auf einen Sprecher der Black Community -, k&#228;me man, je nach Pr&#228;ferenz, zu zwei v&#246;llig verschiedenen Resultaten: Einerseits zu dem, dass &#8220;Eskimo&#8221; diskriminierend ist, andererseits zu jenem, dass es v&#246;llig in Ordnung ist, &#8220;Eskimo&#8221; als &#220;berbegriff zu verwenden und f&#252;r die einzelnen Volksgruppen dann spezielle Begriffe wie eben &#8220;Sugpiaq&#8221; oder &#8220;Yupik&#8221; einzusetzen.</p>
<p>Wie immer ist es also von Vorteile, verschiedene Meinungen einzuberufen und den Blick f&#252;r das Gesamte zu wahren. In dieser Hinsicht w&#228;re es also interessant, w&#252;rden sich andere Mitglieder der (sehr offenen) Black Community hinsichtlich des Mohrs im Hemd zu Wort melden. Erst dann l&#228;sst sich vern&#252;nftig debattieren, ob man &#252;berhaupt von einem &#8220;Diskriminierungsgef&#252;hl der Betroffenen&#8221; sprechen kann.</p>
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		<title>Zum schwarzen Sommerloch</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 21:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sommerloch f&#252;llt derzeit eine Debatte, wie sie typischer nicht sein k&#246;nnte. Ansto&#223; des multimedial verbreiteten Aufregers ist eine Kampagne des Eisherstellers Eskimo, der seine neue Sorte &#8220;Mohr im Hemd&#8221; mit dem Spruch &#8220;I will mohr&#8221; vor allem &#252;ber Plakate bewirbt. (Der <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mohr_im_Hemd"  target="_blank">&#8220;Mohr im Hemd&#8221;</a> ist eine in &#214;sterreich weit verbreitete S&#252;&#223;speise und nicht etwa eine Kreation der Eisfirma.) Die obersten Moralw&#228;chter der Nation attestieren dem Mutterkonzern Unilever deswegen nun &#8220;Rassismus&#8221; &#8211; und ihre Thesen von der &#8220;sprachlichen Unterdr&#252;ckung&#8221; st&#252;tzen sie vor allem auf die Aussage eines selbsternannten Sprechers der Black Community, Simon Inou, der darin &#8220;eine der schwersten Beleidigungen&#8221; sieht. Auch die heimische Bloggergemeinschaft hat dementsprechend reagiert; so schrieb etwa Andreas Lindinger einen <a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=792"  target="_blank">offenen Brief</a> an die Werbeverantwortlichen, den er mit S&#228;tzen wie &#8220;gerade in Zeiten steigender rassistischer und rechtsextremistischer Vorf&#228;lle in diesem Land w&#252;rde ich mir [...] erhoffen, dass [Unilever] den Mut aufbringt, sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.&#8221; Also so, als ob das Unternehmen quasi mit schuld daran w&#228;re, dass in &#214;sterreich echte rassistische Verbrechen geschehen oder aber diese tolerieren oder f&#246;rdern w&#252;rde.<br />
Das Kritische an dieser Debatte ist also weniger, dass der Rassismus-Vorwurf ins Spiel gebracht wird und die Werbekampagne auf ihre politische Korrektheit hin angezweifelt wird. Das ist schlie&#223;lich das gute Recht eines jeden freien B&#252;rgers. Kritisch und hinterfragenswert ist blo&#223;, dass die Entsprechenden wieder einmal mit der Nazi-Keule nur so um sich schlagen &#8211; ganz nach dem Motto &#8220;Zweifler sind doch alles Faschisten!&#8221;</p>
<p>Denn gute Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieser Gegenkampagne gibt es durchaus. Der ist meines Erachtens nach vor allem auf sprachlicher Ebene zu lokalisieren, konkret in der &#220;berbewertung von Konnotation bei gleichzeitiger Unterbewertung von Intonation und Kontext: Das Wort &#8220;Mohr&#8221; wird f&#252;r sich stehend als abwertende Bezeichnung kritisiert, ohne jedoch den eindeutig nicht rassistischen Zusammenhang zu ber&#252;cksichtigen. Schlie&#223;lich f&#228;hrt Unilever ja keinen Affront gegen Mitb&#252;rger schwarzer Hautfarbe oder ist gar bewusst auf Beleidigung aus, sondern bewirbt mittels einer g&#228;ngigen Bezeichnung eine neue Eissorte, die laut der Pressesprecherin bei einer vorhergehenden &#220;berpr&#252;fung auch &#8220;ausschlie&#223;lich&#8221; mit der &#246;sterreichischen Mehlspeise assoziiert wurde. Etwas anderes h&#228;tte mich auch gewundert, da einerseits dieser Zusammenhang (als Teil von &#8220;Mohr im Hemd&#8221;) kaum eine andere geistige Verkn&#252;pfung zul&#228;sst, andererseits Eskimo bzw. Unilever nicht f&#252;r rassistische &#220;bergriffe (auch sprachlich gesehen) bekannt sind. Zugunsten der &#252;berbewerteten historisch-negativen Konnotation werden also die beiden anderen genannten Faktoren &#8211; Intonation des Sprechers sowie der Kontext, in den der Begriff eingebunden ist &#8211; bewusst ausgeblendet. Diese Versteifung auf &#8220;Mohr&#8221; als &#8220;b&#246;ses Wort&#8221; l&#228;sst aber an der ernsthaften Betroffenheit zweifeln, ebenso wie am Differenzierungsverm&#246;gen jener, die sich als R&#228;cher der Entrechteten aufspielen.</p>
<p>&#8220;Was beleidigend ist, definiert immer noch der Beledigte selbst&#8221; &#8211; <a href="http://phsblog.at/wer-a-tschusch-ist-bestimmen-no-immer-miar/"  target="_blank">meint Philipp Sonderegger</a>, Pressesprecher von SOS Mitmensch, womit er prinzipiell nat&#252;rlich Recht hat. Nur: Ob die restliche Gesellschaft das Beleidigtsein auch anerkennt, ist eine ganz andere Frage. Und genau um die geht es, wenn von Eskimo verlangt wird, sie m&#246;gen die Kampagne beenden, sowie von s&#228;mtlichen B&#252;rgern, die Bezeichnung &#8220;Mohr im Hemd&#8221; aus ihrem Sprachschatz zu streichen. Eine demokratische Gesellschaft funktioniert aber ganz und gar nicht nach dem Prinzip, wonach s&#228;mtliche W&#252;nsche beliebiger Minderheiten von der Mehrheit auch akzeptiert werden m&#252;ssen. (Das gilt umgekehrt nat&#252;rlich genauso, ist hier aber nicht relevant.) Es steht au&#223;er Frage, dass die Betroffenen ihre Anliegen an die Mehrheitsgemeinschaft &#228;u&#223;ern d&#252;rfen. Bei einer Nichtakzeptanz aber gleich mit &#8220;Rassismus&#8221; und &#8220;Faschismus&#8221; anzutanzen, ist eine Hysterie, die im politischen Diskurs nichts zu suchen hat. Die Schuld kann man hier absurderweise aber nicht einmal den Black-Community-Vertretern geben, sondern ihren wei&#223;en Mitk&#228;mpfern, die eine derart irrelevante Debatte an die Spitze treiben.</p>
<p>Um zum Schluss aber noch ein paar Dinge klarzustellen: Es geht mir nicht um die zwanghafte Erhaltung eines bestimmten Begriffes. Wenn die gesamte Sprachgemeinschaft bzw. ein Gro&#223;teil beschlie&#223;t, das Wort &#8220;Mohr&#8221; vollst&#228;ndig zu verwerfen, ist das kein &#220;bel. Auch soll der Anspruch einer bestimmten Gruppierung auf respektvolle Behandlung durch die restliche Bev&#246;lkerung nicht untergraben werden.<br />
Nichts anfangen kann ich aber einerseits mit &#252;bertriebenen Kampfbegriffen, um eine vermeintlich moralische &#220;berlegenheit zu untermauern, andererseits mit der bewussten Ignoranz und Diffamierung plausibler Argumente, wenn sie dem Political-Correctness-Mainstream, der mittlerweile so gut wie alle Linken erfasst hat, entgegenlaufen. Genau das ist aber leider die g&#228;ngige Herangehensweise bei diesem und &#228;hnlichen Themen: Vom Zeitgeist getrieben wird versucht, es allen Minderheiten m&#246;glichst recht zu machen, ohne die Bed&#252;rfnisse der Mehrheitsgesellschaft zu ber&#252;cksichtigen. Dabei sollte das Ziel doch eine Aufhebung dieser spaltenden Umst&#228;nde sein, nach der niemand mehr oder weniger Rechte besitzt, weil er einer bestimmten Gruppierung angeh&#246;rt. Ohne es zu bemerken verst&#228;rken die Gutmenschen die derzeitigen Verh&#228;ltnisse aber noch: Und zwar indem sie nicht nur einen k&#252;nstlichen Aufreger provozieren, der einfach gestricktere Geister (von denen es viel zu viele gibt) vor allem entz&#252;rnt, sondern zus&#228;tzlich noch eine umgekehrte Privilegisierung forcieren, die sie eigentlich aufheben wollen.</p>
<p><strong>Siehe auch</strong><br />
» <a href="http://www.baeck.at/blog/2009/07/23/pc/"  target="_blank">B&#228;ckBlog: PC</a><br />
» <a href="http://feuerhaken.org/2009-07-22/captain-gutmensch-retttet-die-welt-1/"  target="_blank">Feuerhaken: Captain Gutmensch rettet die Welt</a><br />
» <a href="http://www.zwischenruf.at/?p=3278"  target="_blank">Zwischenruf: Geht&#8217;s bald auch den Schwedenbomben an den Kragen?</a><br />
» <a href="http://www.alteknacker.at/2009/07/24/200e-furs-sommerloch.html"  target="_blank">200€ f&#252;rs Sommerloch!</a></p>
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		<title>Das Verletzen atheistischer Gef&#252;hle</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 07:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
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		<description><![CDATA[In ihrer atypisch fehlenen Objektivit&#228;t ver&#246;ffentlichte das Gratisblatt heute in ihrer Montags-Ausgabe eine handvoll Leserbriefe zu den &#8220;Anti-Gott-Plakaten&#8221;, die allesamt dem Grundtenor &#8220;Frechheit!&#8221; folgen bzw. die Zeitung an sich loben, weil sie jede Woche Kardinal Sch&#246;nborn Raum f&#252;r christlich-reaktion&#228;re Gedanken aller Art bietet und dann ausnahmsweise mal &#252;ber die Plakate &#8220;F&#220;R Atheismus und GEGEN Gott&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In ihrer atypisch fehlenen Objektivit&#228;t ver&#246;ffentlichte das Gratisblatt <i>heute</i> in ihrer Montags-Ausgabe eine handvoll Leserbriefe zu den &#8220;Anti-Gott-Plakaten&#8221;, die allesamt dem Grundtenor &#8220;Frechheit!&#8221; folgen bzw. die Zeitung an sich loben, weil sie jede Woche Kardinal Sch&#246;nborn Raum f&#252;r christlich-reaktion&#228;re Gedanken aller Art bietet und dann ausnahmsweise mal &#252;ber die Plakate &#8220;F&#220;R Atheismus und GEGEN Gott&#8221; berichtet.</p>
<p>Hier zwei Zitate, die in ihrer Verschmelzung einen interessanten Effekt bieten:</p>
<blockquote><p>Ich in der Ansicht, jeder Mensch soll glauben und denken d&#252;rfen, was er will. Aber niemand soll andere provozieren!</p></blockquote>
<p>und</p>
<blockquote><p>F&#252;r uns als Christen ist es eine Zumutung, dass Texte, die die Existenz Gottes leugnen, &#246;ffentlich angebracht werden. Diese Plakate verletzten die religi&#246;sen Gef&#252;hle auch Angeh&#246;riger anderer Religionen.</p></blockquote>
<p>Mir ist klar, dass es sich dabei um zwei verschiedene Schreiberlinge handelt. Es geht mir aber mehr um das Grunds&#228;tzliche, das in diesen Aussagen liegt: N&#228;mlich dass der Atheismus einerseits eine legitime Weltanschauung ist, die sich mit dem Glauben auseinandersetzt (&#8221;Religion&#8221; ginge zu weit), andererseits das &#8220;Verletzten religi&#246;ser Gef&#252;hle&#8221; gegen&#252;ber Atheisten offenbar nicht gilt.<br />
Denn wie l&#228;sst es sich anders erkl&#228;ren, dass die von Kardinal Sch&#246;nborn und der katholischen Kirche zu Weihnachten und Ostern inserierte Plakate, die die Existenz Gottes bzw. Jesu propagierten, zu keinem derartigen Aufschrei gef&#252;hrt haben? M&#252;sste man nicht auch annehmen, damit die religi&#246;sen Gef&#252;hle von Ungl&#228;ubigen verletzt zu haben?<br />
Immerhin werden auf den Atheisten-Sujets Gl&#228;ubige weder direkt beleidigt, noch verh&#246;ht. Es wird lediglich bestritten, dass so etwas wie ein &#8220;Gott&#8221; &#8211; also eine bestimmte Idee bzw. ein Begriff &#8211; tats&#228;chlich existiert. Eine im weltanschaulichen Diskurs legitime Ansicht &#8211; aber &#246;ffentlich ausgestellt wird daraus pl&#246;tzlich eine &#8220;Beleidigung&#8221;.  Ich kann nur Vermutungen anstellen, aber eine bel&#228;uft sich darauf, dass einige Gl&#228;ubige sich deshalb angegriffen f&#252;hlen, weil sie sich zum ersten Mal mit der Existenzfrage &#252;berhaupt auseinandersetzen m&#252;ssen. Es ist doch soviel bequemer, sich einfach auf die Heilslehre der Kirche zu <em>verlassen</em> &#8211; und dann kommen da pl&#246;tzlich ein paar Aufm&#252;pfige und stellen deren Grundthese infrage. Fast schon logisch, dass sich da die Vernunft ausstellt.</p>
<p>Gespannt darf man auf den Dezember sein &#8211; denn ich bin mir sicher, dass in dieser Zeit wieder das eine oder andere Plakat die Herrlichkeit Gottes verk&#252;nden wird. Werden dann einige Atheisten aufstehen und Klage erheben, weil die Dinger ihre (un-)religi&#246;sen Gef&#252;hle verletzen? Oder kann man davon ausgehen, dass Atheisten tendenziell eher auf dem Boden bleiben und Gegenmeinungen gelassener gegen&#252;ber treten?</p>
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		<item>
		<title>Die Buskampagne dreht sich</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 14:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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Nun gibt es sie also doch, die Atheisten-Kampagne in &#214;sterreich, wenngleich entgegen des gefl&#252;gelten Wortes nicht mehr als &#8220;Buskampagne&#8221;, sondern auf den City Lights der GEWISTA. Auch das entsprechende Echo lie&#223; nicht lange auf sich warten &#8211; so tituliert die Gratis-Postille heute bereits diesen Morgen ihre aktuelle Ausgabe mit der (rhetorischen?) Frage: &#8220;Plakate gegen Gott: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:center;"><img src="http://www.theflowersaregone.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/Kampagne.jpg" alt="Kampagne.jpg" border="0" width="495" height="150" /></div>
<p>Nun gibt es sie also doch, die Atheisten-Kampagne in &#214;sterreich, wenngleich entgegen des gefl&#252;gelten Wortes nicht mehr als &#8220;Buskampagne&#8221;, sondern auf den <i>City Lights</i> der GEWISTA. Auch das entsprechende Echo lie&#223; nicht lange auf sich warten &#8211; so tituliert die Gratis-Postille <i>heute</I> bereits diesen Morgen ihre aktuelle Ausgabe mit der (rhetorischen?) Frage: &#8220;Plakate gegen Gott: Darf das denn sein?&#8221; und schreibt mit der gewohnt fehlenden Objektivit&#228;t von einer Kampagne &#8220;F&#220;R Atheismus und GEGEN Gott&#8221;. Zu Wort kommen l&#228;sst sie einen der &#8220;Hunderten ver&#228;rgerten Wiener&#8221;, der den Initiatoren r&#228;t, doch mit &#8220;&#8216;Allah ist tot&#8217;-Plakaten durch Bagdad zu fahren&#8221; und dabei unbewusst die religi&#246;se Ignoranz einer Theokratie mit dem Klima hierzulande vergleicht. Zugute halten kann man <i>heute</i> nur, dass sie den &#8220;sch&#228;rfsten&#8221; Slogan (&#8221;Es gibt keinen Gott &#8211; Gutes tun ist menschlich&#8221;) gro&#223;formatig neben der Geschichte abdruckt und somit f&#252;r weitere direkte Werbung sorgt.<br />
Besser sieht es schon in der Presse aus &#8211; zwar gibt es auch dort vor allem <a href="http://diepresse.com/blog/politikerbeschimpfung/entry/ist_gott_doof"  target="_blank">intelligenzfreie H&#228;me</a> von Chefredakteur Michael Fleischhacker, der entsprechende <a href="http://diepresse.com/home/panorama/religion/495678/index.do?from=suche.intern.portal"  target="_blank">Artikel</a> ist aber zumindest einer Qualit&#228;tszeitung w&#252;rdig und obendrein findet sich gleich daneben ein zutraulicher <a href="http://diepresse.com/home/meinung/feuilleton/spieglerkunstlicht/495679/index.do?from=suche.intern.portal"  target="_blank">Kommentar</a> von Almuth Spiegler. Der Standard h&#228;lt sich ungewohnterweise mit der Berichterstattung zur&#252;ck, aber vielleicht kommt da noch was.</p>
<p>Welche Bilanz l&#228;sst sich also zur Kampagne ziehen?<br />
Zuallererst muss festgehalten werden, dass es bisher lediglich drei Sujets sind, die am unteren Ende der Mariahilferstra&#223;e ausgestellt wurden &#8211; und dennoch eine enorme Wirkung zeigen. Ob die gew&#252;nschte, ist eher fraglich, denn leider zeigt die Initiative vor allem, dass das Gros der &#214;sterreicher noch nicht reif genug ist, sich mit als kontrovers empfundenen Weltanschauungen auseinanderzusetzen. Von einer &#8220;Beleidigung&#8221; ist oftmals die Rede, einem intoleranten Angriff auf religi&#246;se Gef&#252;hle. Dabei wird nichts anderes getan, als mit Bestimmtheit und Witz eine Meinung zu glaubensbezogenen Sachverhalten zu publizieren &#8211; also genau dasselbe, was Kardinal Sch&#246;nborn und seine Kirche zu Weihnachten und Ostern gro&#223;fl&#228;chig getan haben. Es ist bezeichnend, dass sich damals nicht nur kaum jemand beschwert hat, sondern auch der &#246;sterreichische Werberat sich erst durch die Atheisten-Kampagne dazu bem&#252;&#223;igt gef&#252;hlt hat, k&#252;nftig die Kompatibilit&#228;t ver&#246;ffentlichter Inserate mit den religi&#246;sen Befindlichkeiten der Allgemeinheit zu &#252;berpr&#252;fen. Immerhin stimmte &#8211; noch &#8211; eine knappe Mehrheit f&#252;r das Prinzip der Religionsfreiheit, das &#8211; man m&#246;chte fast sagen gn&#228;digerweise &#8211; auch die Meinung von Atheisten betrifft.</p>
<p>Interessant in diesem Zusammenhang sind auch die Aussagen diverser Kirchenvertreter. Ein oft zitierter Satz ist derzeit jener von Erich Leitenberger, dem Sprecher der Erzdi&#246;zese Wien, der sich auf Friedrich Nietzsches &#8211; wie immer missverstandenen &#8211; Ausspruch &#8220;Gott ist tot&#8221; bezieht und dabei feststellt, dass &#8220;sich mittlerweile herausgestellt hat, Nietzsche ist tot und Gott lebendig.&#8221; Abgesehen davon, dass es von Gott ebensowenig ein Lebenszeichen gibt wie von Nietzsche (und bei einer Ber&#252;cksichtigung des Prinzips, wonach das lebendig ist, wor&#252;ber gesprochen wird, Nietzsche wiederum sehr wohl am Leben ist), ist ein anderer Satz in Wirklichkeit von viel gr&#246;&#223;erer Bedeutung &#8211; n&#228;mlich jener britischer Methodisten, die von sich gaben, dass &#8220;unser Gegner nicht der Atheismus, sondern die Apathie [ist]&#8220;.<br />
Damit d&#252;rften sie wohl Recht haben, denn sobald niemand mehr &#252;ber Gott spricht, respektive sich f&#252;r diese Idee interessiert, kann man tats&#228;chlich von einer Beerdigung des Glaubens sprechen. Dass dies aber nicht im prim&#228;ren Interesse &#246;sterreichischer Atheisten liegt, wird schnell deutlich, h&#246;rt man sich zur Abwechslung auch einmal deren Erl&#228;uterungen an. Ihnen geht es n&#228;mlich vor allem um eine rechtliche Gleichstellung Gl&#228;ubiger, Ungl&#228;ubiger und solcher, die einen staatlich nicht anerkannten Glauben pflegen. Diese ist selbst im angeblich s&#228;kularen &#214;sterreich mitnichten gegeben, denkt man beispielsweise an die Subventionierung von Religionslehrern, glaubensbasierten Lehrg&#228;ngen oder ganz allgemein kirchlichen oder kirchennahen Vereinen. Dass die Beleidigung &#8220;religi&#246;ser Gef&#252;hle&#8221; mit bis zu sechs Monaten Gef&#228;ngnis geahndet werden kann, ist dabei nur der Tropfen, der das Fass zum &#220;berlaufen bringt.</p>
<p>Spannend bleibt, wie sich die Causa entwickelt. Um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, m&#252;sste &#8211; trotz der schon jetzt vergleichsweise &#252;berw&#228;ltigenden Resonanz &#8211; deutlich mehr &#214;ffentlichkeitsarbeit erfolgen. Diese kostet in den meisten F&#228;llen Geld, eine offensive Spendenkampagne wurde jedoch noch nicht eingerichtet.<br />
Obwohl Niko Alm als Hauptfinancié und -orgnisator der Aktion sicherlich zurecht die Entscheidungen trifft, w&#228;re auch ein wenig mehr Mitspracherecht von Unterst&#252;tzerinnen und Unterst&#252;tzern w&#252;nschenswert &#8211; also in etwa so, wie es die deutsche Buskampagne mit ihrer Slogan-Wahl vorgemacht hat.<br />
Und zu guter Letzt m&#252;ssen nat&#252;rlich alle Bef&#252;rworter der Bestrebungen am Ball bleiben &#8211; auf dass sich die Thematik nicht so schnell wieder verliert, wie sie an die &#214;ffentlichkeit getreten ist.</p>
<p><strong>Links</strong><br />
» <a href="http://www.buskampagne.at/"  target="_blank">Atheist Bus Campaign Austria</a><br />
» <strong><a href="http://www.zwischenruf.at/?p=3214"  target="_blank">Auch der Zwischenrufer meldet sich zu Wort</a></strong></p>
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		<title>Von Steuern und Initiativen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 21:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurze Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[BZÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Minarchismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach neuesten Studien flie&#223;e derzeit bereits mehr als eine Milliarde Euro via online-gaming ins Ausland. Resultat ist, dass das Volumen an Steuern und Abgaben aus dem Gl&#252;ckspielmonopol massiv schrumpft. Bis 2012 wird bereits eine Summe von bis zu sechs Milliarden Euro an Geldabfluss ins Ausland durch online-gaming prognostiziert. Dar&#252;ber hinaus verzichtet der Finanzminister auf j&#228;hrlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nach neuesten Studien flie&#223;e derzeit bereits mehr als eine Milliarde Euro via online-gaming ins Ausland. Resultat ist, dass das Volumen an Steuern und Abgaben aus dem Gl&#252;ckspielmonopol massiv schrumpft. Bis 2012 wird bereits eine Summe von bis zu sechs Milliarden Euro an Geldabfluss ins Ausland durch online-gaming prognostiziert. Dar&#252;ber hinaus verzichtet der Finanzminister auf j&#228;hrlich rund 300 Millionen Euro an Steuern und Abgaben nur im Bereich des Automatengesch&#228;fts, weil eine dringend notwendige Regulierung nach wie vor fehlt.</p></blockquote>
<p>schreibt Peter Westenthaler in einer <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090702_OTS0111&amp;ch=politik"  target="_blank">Presseaussendung</a> bez&#252;glich des neuen Gl&#252;cksspielgesetzes.</p>
<p>Das ist bezeichnend, denn der BZ&#214;-Politiker tut hier so, als h&#228;tte &#214;sterreich ein <em>Anrecht</em> auf die Steuern der hier lebenden Spieler, als w&#228;re so etwas wie ein internationaler Markt entweder nicht vorhanden oder eine Art Unrecht, das es zu beseitigen gilt. Das zeugt allerdings nicht so sehr davon, dass der gute Mann den Lauf der Zeit verschlafen h&#228;tte, sondern eher von einem Symptom, an dem jeder Politiker krankt: Geldgier.<br />
Dabei geht es auch, aber nat&#252;rlich nicht nur um das eigene Geld. Der monatliche Bezug eines jeden angestellten Politikers ist immerhin fix und daf&#252;r sind (klarerweise) immer finanzielle Mittel vorhanden. Die Sache betrifft vielmehr den Etat, die Geldsummen, die jeder Volksvertreter zur Verwirklichung der von ihm angestrebten Projekte zur Verf&#252;gung hat. Und hierbei gilt: Umso weniger der Fiskus insgesamt hat, desto weniger bleibt auch jedem Einzelnen &#252;brig. Klar, dass da eine gewisse Form des Neids aufkommt, wenn pl&#246;tzlich Millionenbetr&#228;ge in andere L&#228;nder abflie&#223;en, man selbst aber mit immer weniger auskommen muss.</p>
<p>Doch genau dieses Denken ist schlichtweg falsch und das, was mir Politiker so unsympathisch erscheinen l&#228;sst. Sicher: Sie meinen es alle gut, jeder aus seiner eigenen, subjektiven Sicht. Nur ist das Hantieren mit eigentlich fremden Geldsummen, die noch dazu mit Gewalt in den eigenen Besitz gebracht wurden, f&#252;r sich schon etwas zutiefst unmoralisches, das sich durch noch so hehere Gr&#252;nde kaum rechtfertigen l&#228;sst. Jeder einzelne Politiker will irgendwie die Welt ver&#228;ndern und braucht daf&#252;r nat&#252;rlich auch ein Budget, doch warum begibt er sich &#8211; statt das g&#228;ngige System auszunutzen &#8211; nicht einfach auf die Suche nach einer Basis von Freiwilligen, die das mit ihm gemeinsam anpacken wollen und dazu auch bereit sind, einen Teil ihres Einkommens daf&#252;r zu opfern? Man k&#246;nnte jetzt einwenden, dass dieses System durch Wahlen bereits etabliert ist und man quasi durch seine Stimme all die Projekte unterst&#252;tzt, die sich die jeweilige Partei auf die Fahnen geschrieben hat. Allerdings sollte jedem schnell einleuchten, dass dies eine sehr indirekte, intransparente und vor allem willk&#252;rliche Sache ist. Immerhin garantiert mir niemand, dass Wahlversprechen einerseits eingehalten werden, andererseits die von mir pr&#228;ferierte Gruppierung &#252;berhaupt Teil einer entscheidungsf&#228;higen Mehrheit wird. Und im schlimmsten Fall wird mein Steuergeld f&#252;r Dinge verwendet, die ich grunds&#228;tzlich moralisch oder auch nur in ihrer tats&#228;chlichen Umsetzung ablehne.</p>
<p>Damit muss man leben. Muss man damit leben? Oder w&#228;re die Idee eines Minimalsstaats, der sich gerade um das &#8220;Notwendigste&#8221; k&#252;mmert (m&#252;sste nat&#252;rlich individuell definiert werden), gleichzeitig aber durch viele Privatinitiativen unterst&#252;tzt wird, nicht eine weitaus zukunftstr&#228;chtigere?<br />
Sicher &#8211; die Privilegienreiter h&#228;tten damit wohl alles andere als ihre Freude. Immerhin w&#252;rde der Beamtenstand drastisch reduziert und die Initiatoren diverser Belange k&#246;nnten sich nicht mehr einfach aus dem Steuertopf bedienen, sondern m&#252;ssten tats&#228;chlich Menschen finden, die ihre Anliegen nicht nur k&#246;rperlich bzw. geistig, sondern vor allem finanziell unterst&#252;tzen.<br />
Aber ist nicht gerade das Demokratie? Es muss ja nicht immer die Mehrheit sein, die gefunden wird &#8211; auch eine kleine Gruppe kann versuchen, die Welt zu verbessen. Mit dem Unterschied, dass jeder in ihr dies dann freiwillig, selbstbestimmt und somit auch mit dem bestm&#246;glichen Engagement tut.</p>
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