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	<title>The Flowers Are Gone &#187; Kreatives</title>
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		<title>Macht den Atheismus salonf&#228;hig!</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 13:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet & Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Furore in Gro&#223;britannien macht derzeit eine recht ungew&#246;hnliche Werbe-Kampagne, deren Produkt ein sorgenfreies und frohes Leben verspricht: Seit Oktober letzten Jahres h&#228;ngt in &#252;ber 800 Bussen des Vereinigten K&#246;nigreiches der Slogan: &#8220;There’s probably no God. Now stop worrying and enjoy your life.&#8221;, der die Menschen zum Nachdenken &#252;ber die Sinnhaftigkeit eines Gottesglaubens und den Atheismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Furore in Gro&#223;britannien macht derzeit eine recht ungew&#246;hnliche Werbe-Kampagne, deren Produkt ein sorgenfreies und frohes Leben verspricht: Seit Oktober letzten Jahres h&#228;ngt in &#252;ber 800 Bussen des Vereinigten K&#246;nigreiches der Slogan: &#8220;There’s probably no God. Now stop worrying and enjoy your life.&#8221;, der die Menschen zum Nachdenken &#252;ber die Sinnhaftigkeit eines Gottesglaubens und den Atheismus bringen soll. Initiatorin Ariane Sherine und Unterst&#252;tzer Richard Dawkins, die mithilfe der British Humanist Association und rund 148.000 Pfund Spendengeldern die Aktion starteten, betonen allerdings immer wieder, dass sie niemanden bekehren, sondern nur zum Hinterfragen anregen wollen.</p>
<p>Klar, dass so etwas den diversen Kirchenvertretern sauer aufst&#246;&#223;t, beispielsweise Stephen Green von der Organisation &#8220;Christian Voice&#8221;, aber auch Busfahrer in Italien sehen sich nun dazu veranlasst zu <a href="http://diepresse.com/home/panorama/religion/444195/index.do"  target="_blank">streiken</a>, weil ihnen die dortige Anzeige sauer aufst&#246;&#223;t.<br />
Dennoch zeigte sich gleicherma&#223;en viel positive Resonanz in Resteuropa. So war ebenfalls in Washington DC ein &#228;hnliches Inserat zu finden (&#8221;Why believe in a God? Just be good for goodness&#8217; sake.&#8221;), wie erw&#228;hnt auch im italienischen Genua (&#8221;Die schlechte Nachricht ist, dass Gott nicht existiert. Die gut ist, dass du ihn nicht brauchst.&#8221;) und in Spanien, wo zun&#228;chst nur Busse in Barcelona mit den Sujets ausgestattet wurden, solche in Madrid und Valenzia jedoch folgen sollen &#8211; und das, obwohl gerade in Spanien ein enorm gro&#223;er Teil der Bev&#246;lkerung katholisch ist.</p>
<p>Die Gretchenfrage ist nun, ob so etwas auch in Mitteleuropa m&#246;glich ist. Ja, meint der private atheistische Weblog <a href="http://blog.dignitatis.com/wordpress/?p=410"  target="_blank">Sapere aude</a> und rief zur Unterst&#252;tzung und Mitarbeit auf. Bisher h&#228;tten sich sowohl zwei Berliner Werbeagenturen gemeldet, als auch die <a rel="nofollow" href="http://brightsblog.wordpress.com/"  target="_blank">deutsche Vertretung der Brights-Bewegung</a>, die <a href="http://www.berliner-freidenker.de/"  target="_blank">Berliner Freidenker</a> sowie die <a href="http://www.giordano-bruno-stiftung.de/"  target="_blank">Giordano-Bruno-Stiftung</a>, die f&#252;r den atheistischen Evolution&#228;ren Humanismus eintritt. Dadurch sind einerseits Finanzierungsbehelfe gesichert, andererseits auch eine gr&#246;&#223;ere Publicity und Medienwirksamkeit, wenn es um das so wichtige Sammeln der Spenden geht. Auch wenn man sich &#252;ber die Konkretisierung der Anzeige noch nicht klar ist (siehe Kommentare bei Sapere aude) so tut sich doch immerhin etwas, das &#252;ber das blo&#223;e Reden hinaus geht.</p>
<p>Da ich allerdings &#214;sterreicher bin f&#228;llt es mir als jemand, der diese Kampagne prinzipiell f&#252;r &#228;u&#223;erst unterst&#252;tzenswert h&#228;lt, schwer dort mitzumischen. So geht es offenbar auch anderen Bloggern, wie beispielsweise <a rel="nofollow" href="http://oliverritter.wordpress.com/2009/01/16/holt-theres-probably-no-god-kampagne-nach-osterreich/"  target="_blank">Oliver Ritter</a> oder dem <a href="http://feuerhaken.org/2009-01-16/atheistenbusse-in-osterreich/"  target="_blank">Feuerhaken</a>, weswegen klarerweise die Idee von einer Verwirklichung hierzulande aufkam. Dies w&#252;rde nicht nur zeigen, dass auch in &#214;sterreich eine atheistische Community besteht, die dererlei Ideen f&#252;r unterst&#252;tzens- und nachahmenswert h&#228;lt, sondern auch ein Gegengewicht zum immer noch sehr eingreifenden Status va. der katholischen Kirche bringen. So sind von den 80,7% Angeh&#246;rigen christlicher Glaubensgemeinschaften zwar bestimmt nicht alle fundamentale Gl&#228;ubige, und doch ist der Einfluss von Reaktion&#228;ren wie Kardinal Christoph Sch&#246;nborn und dem christsozialen Kader in &#214;VP und SP&#214; eklatant, was deutlich wird wenn es beispielsweise um die Homo-Ehe, um Abtreibung oder auch Frauenrechte geht. Es ist daher wichtig auch in der &#214;ffentlichkeit, abseits vom Marginalmedium Weblog, eine ausgleichende Haltung deutlich zu machen &#8211; und wie k&#246;nnte das besser funktionieren als durch eine derart &#246;ffentlichkeitswirksame Werbung?</p>
<p>Soweit, so gut. Jetzt stehen wir jedoch vor dem Problem, dass hierzulande nicht wirklich eine atheistische Lobby, &#228;hnlich den diversen Freidenkerb&#252;nden oder eben der Giordano-Bruno-Stiftung, existiert. Die <a href="http://www.ag-athe.at/wordpress/"  target="_blank">AG-ATHE</a> (Arbeitsgemeinschaft f&#252;r AtheistInnen und AgnostikerInnen) macht prinzipiell zwar alles richtig, allerdings ist von medialer &#214;ffentlichkeitsarbeit dort keine Spur. Ich hatte mit dem Pr&#228;sident des Vereins, Dr. Erich Eder, zwar kurz Mailkontakt, seitdem aber leider nichts mehr von neuen Zielen oder Vorst&#246;&#223;en geh&#246;rt &#8211; weder von Eder selbst, noch &#252;ber Webpublikationen.<br />
Auch die <a href="http://www.atheisten.at/index.html"  target="_blank">Allianz f&#252;r Humanismus und Atheismus</a> bringt zwar regelm&#228;&#223;ig News und schreibt aufkl&#228;rerische Artikel, allerdings habe ich auch hier das Gef&#252;hl, dass &#252;ber das Internet hinaus nicht viel geschieht &#8211; was kein Vorwurf an den Verein sein soll, mich allerdings ratlos macht, wenn es um unterst&#252;tzerische Organisationen f&#252;r eine Bus-Kampagne geht.</p>
<p>So wie die oben genannten Blogger rufe ich also alle InteressentInnen auf, konstruktive Vorschl&#228;ge zu posten, zu verbreiten und eventuell ein Finanzierungsmodell aufzustellen. Spendengelder d&#252;rften im Fall des Falles klarerweise die Haupteinnahmequelle darstellen, doch m&#252;ssen erst m&#246;glichst viele Unterst&#252;tzer erreicht und angesprochen werden, bevor &#252;berhaupt eine realistische Chance der Durchf&#252;hrung besteht. Erst dann k&#246;nnen sich Gedanken &#252;ber eine konkrete Gestaltung bzw. finanzielle Verwaltung gemacht werden, wobei nat&#252;rlich auch diesbez&#252;gliche Vorschl&#228;ge erw&#252;nscht sind.</p>
<p><strong>Links:</strong><br />
» <a href="http://www.atheistbus.org.uk/"  target="_blank">AtheistCampaign.org</a><br />
» <a href="http://twitter.com/AtheistBus"  target="_blank">&#8220;Atheist Bus&#8221; auf Twitter</a><br />
» <a rel="nofollow" href="http://www.facebook.com/group.php?gid=32985131033"  target="_blank">Facebook-Gruppe</a><br />
» <a rel="nofollow" href="http://brightsblog.wordpress.com/atheist-campaign/"  target="_blank">Brights Deutschland</a><br />
» <a href="http://blog.dignitatis.com/wordpress/?p=410"  target="_blank">Sapere aude</a><br />
» <a href="http://www.kampagne20.de/?p=74"  target="_blank">Bericht auf Kampagne 2.0</a><br />
» <a href="http://www.ag-athe.at/"  target="_blank">AG-ATHE</a><br />
» <a href="http://www.freidenker-oesterreich.at/"  target="_blank">Freidenkerbund &#214;sterreichs</a><br />
» <a href="http://atheisten.at/"  target="_blank">Atheisten.at</a></p>
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		<title>100 reasons</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 14:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives]]></category>

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		<description><![CDATA[100 Things I Have to Do Before I Die
Sehr interessante Sache, auch wenn man leider nicht die ganze Liste zu Gesicht bekommt und bisher noch nicht viel Content zu sehen ist. Interessant ist n&#228;mlich, sich so eine Liste ganz pers&#246;nlich zu erstellen, mit Dingen, die man sich f&#252;r sein Leben vorgenommen, aber noch nie verwirklicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="http://onehundredresolutions.blogspot.com/" >100 Things I Have to Do Before I Die</a></p>
<p>Sehr interessante Sache, auch wenn man leider nicht die ganze Liste zu Gesicht bekommt und bisher noch nicht viel Content zu sehen ist. Interessant ist n&#228;mlich, sich so eine Liste ganz pers&#246;nlich zu erstellen, mit Dingen, die man sich f&#252;r sein Leben vorgenommen, aber noch nie verwirklicht hat &#8211; im Gegensatz zu diverse fragebogenartigen Hunderter-Listen, die sich im Internet finden lassen und, <a rel="nofollow" href="http://onehundredresolutions.blogspot.com/2007/10/preamble-list-and-its-history.html" >wie der Eingangspost schon sch&#246;n zusammenfasst</a>, aus teils absurden, teils wirklich oberfl&#228;chlichen Dingen bestehen, f&#252;r die man vielleicht viel Mut ben&#246;tigt, einem im Endeffekt aber nichts geben oder nichts bewirken.</p>
<p>Das will der mir v&#246;llig unbekannte Blogverfasse vermeiden, weswegen ich ihm viel Gl&#252;ck bei der Erf&#252;llung seiner 100 Dinge w&#252;nsche und hoffe, dass dieser Blog und seine Erfahrungsberichte bis zum Ende bestehen bleiben.</p>
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		<title>You look so wasted</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 18:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit & Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives]]></category>

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		<description><![CDATA[Memo an mich selbst: Ab Montag immer die Kamera zur Arbeit mitnehmen. Heute habe ich sie in zweifacher Hinsicht schmerzlich vermisst.
Zum einen war da ein rund siebzigj&#228;hriger Dialysepatient, der, in unserem Tragestuhl im Auto sitzend, einfach nur fotografierenswert aussah. Das lag zum einen an seiner interessanten Kombination aus Trainingsanzug, Gehstock und schachbrettgemusterten Vans, andererseits an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Memo an mich selbst: Ab Montag immer die Kamera zur Arbeit mitnehmen. Heute habe ich sie in zweifacher Hinsicht schmerzlich vermisst.</p>
<p>Zum einen war da ein rund siebzigj&#228;hriger Dialysepatient, der, in unserem Tragestuhl im Auto sitzend, einfach nur fotografierenswert aussah. Das lag zum einen an seiner interessanten Kombination aus Trainingsanzug, Gehstock und schachbrettgemusterten Vans, andererseits an der Pose, mit der er im Stuhl sa&#223;: friedlich, sympathisch dreinschauend, aber den Stock fest umklammert, obwohl ihm sowieso nichts h&#228;tte passieren k&#246;nnen.<br />
Es w&#228;re gro&#223;artig geworden.</p>
<p>Zum anderen h&#228;tte auch mein heutiger Fahrer ein gutes Motiv abgegeben. Sein &#196;u&#223;eres hat so etwas von einer gescheiterten Existenz, einen Ausdruck, als h&#228;tte dieser Mann schon viel in seinem Leben mitgemacht. Das ist keineswegs negativ gemeint, im Gegenteil, au&#223;erdem sieht die Realit&#228;t &#8211; so weit ich das mitbekommen habe &#8211; ohnehin weitaus erfreulicher aus. Trotzdem h&#228;tte ein Portrait diese Stimmung vermittelt, dessen bin ich mir sicher.</p>
<p>Deswegen hoffe ich ganz einfach, dass sich zu solchen Fotografien noch einige Gelegenheiten ergeben. Und dass die betreffenden Personen dann auch einverstanden sind, wenn man sie ablichtet.</p>
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		<title>Gedicht</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2007/11/gedicht/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 22:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreatives]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Sekunden sind ein Jahr
und ein Jahr kann eine Sekunde sein.
Bist du eben noch hier gestanden
gehst du nun weg
und stehst dort,
wo ich dich nicht haben will.
Ich werde nicht versuchen
dir nachzulaufen,
denn es h&#228;tte keinen Sinn;
zu weit ist die Entfernung.
Aber ich schicke dir einen Brief,
damit du wei&#223;t, wie es mir vor einem Jahr erging
und es immer wissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Sekunden sind ein Jahr<br />
und ein Jahr kann eine Sekunde sein.</p>
<p>Bist du eben noch hier gestanden<br />
gehst du nun weg<br />
und stehst dort,<br />
wo ich dich nicht haben will.</p>
<p>Ich werde nicht versuchen<br />
dir nachzulaufen,<br />
denn es h&#228;tte keinen Sinn;<br />
zu weit ist die Entfernung.</p>
<p>Aber ich schicke dir einen Brief,<br />
damit du wei&#223;t, wie es mir vor einem Jahr erging<br />
und es immer wissen wirst.</p>
]]></content:encoded>
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