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	<title>The Flowers Are Gone &#187; Konsum</title>
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		<title>Die W&#252;rze in der Unfreiheit</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 01:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Kurze Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Im gestrigen Standard wird &#252;ber eine neue Droge berichtet: &#8220;Spice&#8221; hei&#223;t das Zeug und soll angeblich &#228;hnliche Wirkung haben wie Marihuana, ist allerdings legal und bei Drogentests nicht nachweisbar. Man findet es sie &#8220;Ethnoshops&#8221;, geraucht werden soll das Zeug.
So weit so gut &#8211; klingt ja schon mal recht ordentlich. Die Reaktion von Vater Staat ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im gestrigen Standard wird &#252;ber eine neue Droge <a href="http://derstandard.at/?id=1226397063402"  target="_blank">berichtet</a>: &#8220;Spice&#8221; hei&#223;t das Zeug und soll angeblich &#228;hnliche Wirkung haben wie Marihuana, ist allerdings legal und bei Drogentests nicht nachweisbar. Man findet es sie &#8220;Ethnoshops&#8221;, geraucht werden soll das Zeug.<br />
So weit so gut &#8211; klingt ja schon mal recht ordentlich. Die Reaktion von Vater Staat ist aber nat&#252;rlich, dass man auf ein Verbot der Kr&#228;utermischung hinarbeitet. Gro&#223;z&#252;gigerweise will Drogenkoordinator Franz Pietsch erst mal die Einstufung der Substanz nach dem Arzneimittelgesetz &#8220;hinterfragen&#8221; bzw. eine l&#228;nger angelegte Studie starten &#8211; das BZ&#214; hingegen k&#252;ndigt schon einen Entschlie&#223;ungsantrag zum Verbot der Droge an, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf.</p>
<p>Es l&#228;uft also alles darauf hinaus, dass der freiwillige und selbstbestimmte Konsum einer Droge &#8211; Tabak und Alkohol wie immer ausgenommen &#8211; nicht sein darf. Dass der B&#252;rger in seinen pers&#246;nlichen Entscheiden nicht frei sein darf, dass er nicht Substanzen ausprobieren darf, von denen er sich eine positive Wirkung verspricht, diese jedoch nicht vollends gesichert ist.<br />
Dabei ist der derzeitige Rahmen doch ideal: Abgabe durch konzessierte H&#228;ndler, die man meinetwegen auch auf ihre Seriosit&#228;t &#252;berpr&#252;fen darf (mit &#8220;man&#8221; ist hier eine staatliche Beh&#246;rde &#8211; welche auch immer &#8211; gemeint), Verkauf nur ab 18, in handels&#252;blichen Mengen. Ergo kein illegaler Privathandel mit wom&#246;glich gestrecktem Zeug, zus&#228;tzliche Steuereinnahmen und gl&#252;cklichere (freiere) B&#252;rger. Aber all das ist nat&#252;rlich nichts wert, wenn es darum geht, &#8220;unsere Jugend&#8221; vor den b&#246;sen Gefahren von ein paar Naturstoffen zu sch&#252;tzen, wenn selbsternannte Sittenw&#228;chter besser wissen, was f&#252;r 99% des restlichen Volkes gut ist, wenn Doppelmoral vollkommen in Ordnung ist, solange blo&#223; <a href="http://www.api.or.at/akis/download/01_1hbao.pdf"  target="_blank">&#252;berh&#246;hte</a> <a href="http://www.bmi.gv.at/oeffentlsicherheit/2004/03_04/artikel_2.asp"  target="_blank">Steuern</a> dadurch eingetrieben werden k&#246;nnen.</p>
<p>Ergo werde ich mir demn&#228;chst was vom &#8220;Spice&#8221; besorgen und die Wirkung selbst testen, solange sich noch niemand anma&#223;t mir gesetzlich vorzuschreiben, ob die Droge nun gut f&#252;r mich ist oder nicht. Ich habe das Gef&#252;hl, dass es bis dahin nicht mehr lange dauern wird.</p>
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		<title>Wir hassen falsch!</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2007/10/wir-hassen-falsch/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 13:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>

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		<description><![CDATA[Man mag es kaum glauben, aber nach f&#252;nf Jahren des Wirkens verabschiedet sich der Elektronikverkaufskonzern Saturn von seinem Slogan &#8220;Geiz ist geil!&#8221; und l&#228;sst sich von einer Werbeagentur einen neuen kreieren. Ergebnis (Achtung, festhalten):
&#8220;Wir lieben Technik! &#8211; Wir hassen teuer!&#8221;
Vom m&#228;&#223;ig wirkenden Einfallsreichtum abgesehen ist dieser Leitspruch fast noch schlimmer als der vorherige, was einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man mag es kaum glauben, aber nach f&#252;nf Jahren des Wirkens verabschiedet sich der Elektronikverkaufskonzern Saturn von seinem Slogan &#8220;Geiz ist geil!&#8221; und l&#228;sst sich von einer Werbeagentur einen neuen kreieren. Ergebnis (Achtung, festhalten):</p>
<p><a href="http://www.presseportal.de/pm/51105/1069310/saturn" >&#8220;Wir lieben Technik! &#8211; Wir hassen teuer!&#8221;</a></p>
<p>Vom m&#228;&#223;ig wirkenden Einfallsreichtum abgesehen ist dieser Leitspruch fast noch schlimmer als der vorherige, was einen einzigen, st&#246;renden Grund hat: Er entbehrt sich zu 50 Prozent geltenden Grammatikregeln, was anderen egal sein mag, mir pers&#246;nlich aber sauer aufst&#246;&#223;t.. H&#228;tte man wenigstens &#8220;Wir hassen Teures!&#8221; oder &#8220;Wir hassen &#8216;teuer&#8217;!&#8221; formuliert &#8211; nein, es muss ein v&#246;llig danebenliegendes Satzkonstrukt wie &#8220;Wir hassen teuer!&#8221; sein. Am&#252;santerweise spricht man in der Pressemitteilung sogar von &#8220;&#196;sthetik&#8221; bzw. davon, dass die zust&#228;ndige Agentur <em>Scholz &amp; Friends</em> einen &#8220;ebenso aufw&#228;ndigen wie &#228;sthetisch anspruchsvollen&#8221; Auftritt geschaffen hat. Das begr&#252;ndet man wohl damit, dass im Werbespot das h&#246;chstens unter Alkoholeinfluss geniale Lied  <em>Ooh La La</em> von Goldfrapp verwendet, auf sprachlich-&#228;sthetische Merkmale aber offenbar keinerlei Wert gelegt wird. Eine Tendenz, die leider nicht nur in den Kampagnen von Saturn bemerkbar wird (nein, das soll keine Hommage an die &#8220;gute, alte Zeit&#8221; werden).</p>
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