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	<title>The Flowers Are Gone &#187; Gesellschaft</title>
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		<title>Mohren, Inuit und Schuhhersteller</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 15:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge der <a href="http://www.theflowersaregone.at/2009/07/zum-schwarzen-sommerloch/"  target="_blank">&#8220;Mohr im Hemd&#8221;-Debatte</a> ist auch &#246;fters der Aspekt beleuchtet worden, dass schon der Firmennamen &#8220;Eskimo&#8221; ja eigentlich nicht ganz koscher sei &#8211; immerhin wei&#223; heutzutage bereits jedes Kind politisch korrekter Eltern, dass es sich dabei in Wirklichkeit um eine b&#246;se Diskriminierung n&#246;rdlicher V&#246;lker als &#8220;Rohfleisch(fr)esser&#8221; handelt. In unseren Kreisen wird demzufolge das Wort &#8220;Inuit&#8221; als entsprechende Bezeichnung angeraten.</p>
<p>Interessant wird es f&#252;r den aufgekl&#228;rten Menschen jedoch, wenn er sich ein wenig auf Wikipedia umsieht. Dort ist n&#228;mlich Folgendes zu lesen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Eskimo&#8221; ist eine urspr&#252;nglich von Cree- und Algonkin-Indianern verwendete Sammelbezeichnung f&#252;r die mit ihnen nicht verwandten V&#246;lker im n&#246;rdlichen Polargebiet. Das Wort soll sich nach Auffassung von Ives Goddard [...] etymologisch aus dem Cree-Wort &#8220;aayaskimeew&#8221; = &#8220;Schneeschuhmacher&#8221; herleiten.</p>
<p>Der Linguist Jose Mailhot aus Québec, der die Sprache Innu-Montagnais beherrscht, ver&#246;ffentlichte 1978 eine Untersuchung, in der er den Begriff aus dieser Sprache ableitet und mit &#8220;Menschen, die eine andere Sprache sprechen&#8221; &#252;bersetzt.</p>
<p>Die fr&#252;here linguistische Herleitung aus der Sprache der Anishinabe &#8220;ashkipok&#8221; = Rohfleischesser gilt heute als widerlegt und l&#228;sst sich daher nicht mehr vertreten. Diese fr&#252;here Worterkl&#228;rung f&#252;hrte bei den Inuit zur Ablehnung des Wortes &#8220;Eskimo&#8221;, da sie &#8220;Rohfleischesser&#8221; als abwertend empfanden.</p></blockquote>
<p>(<a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eskimo"  target="_blank">Quelle mit weiteren Quellangaben</a>)</p>
<p>Aber selbst unter den n&#246;rdlichen V&#246;lkern scheint man sich mit der politisch korrekten Bezeichnung nicht ganz einig zu sein. So hei&#223;t es im Eintrag zu &#8220;<a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inuit"  target="_blank">Inuit</a>&#8220;:</p>
<blockquote><p>Die Bezeichnung Eskimo(s) wird zwar h&#228;ufig im selben Wortsinn angewandt, doch handelt es sich streng genommen hierbei um einen Oberbegriff, der auch entfernter verwandte arktische Volksgruppen mit einbezieht. Hingegen ist der Begriff &#8220;Inuit&#8221; deshalb f&#252;r &#252;bergeordnete Verwendung wenig geeignet, weil er nicht im Wortschatz aller im Umkreis des Nordpols lebenden eskimoischen Volksgruppen enthalten ist.</p>
<p>[...]</p>
<p>Die Verwendung des Begriffs &#8220;Eskimo&#8221; ist r&#252;ckl&#228;ufig, &#8220;Inuit“ ist jedoch kein Synonym. Daher hat sich &#8220;Inuit&#8221; als alternative Vokabel im nordwestlichen Kanada, in Alaska und auf der Tschuktschen-Halbinsel bislang nicht durchgesetzt: Die dort lebenden Volksgruppen haben die Vokabel nicht in ihrem Wortschatz; sie bezeichnen sich zwar ebenfalls als &#8220;Mensch(en)&#8221;, doch je nach Sprachgruppe mit den W&#246;rtern &#8220;Inupiat&#8221;, &#8220;Sugpiaq&#8221; und &#8220;Yupik“. Die Inupiat z. B. sehen sich nach wie vor als &#8220;Eskimo(s)&#8221; an und halten das keineswegs f&#252;r herabsetzend. Bei den im mittleren Norden und im Nordosten Kanadas lebenden Inuit sind die Auffassungen in dieser Frage dagegen unterschiedlich: W&#228;hrend die einen die Bezeichnung &#8220;Eskimo&#8221; als politisch inkorrekt einstufen und sich ausschlie&#223;lich als &#8220;Mensch(en)&#8221; (= Inuk/Inuit) bezeichnet sehen m&#246;chten, nennt sich die in Inuit-Besitz befindliche, international durch den Vertrieb von Inuit-Kunst bekannte Kooperative von Cape Dorset im Territorium Nunavut seit ihrer Gr&#252;ndung unver&#228;ndert &#8220;West Baffin Eskimo Cooperative&#8221;.</p></blockquote>
<p>Man merke: Als nicht betroffener Europ&#228;er kann man sich mit vermeintlich politischer Korrektheit ganz sch&#246;n vertun. W&#252;rde man hier dieselbe Taktik anwenden, die bei der Untermauerung von &#8220;Mohr im Hemd&#8221; als diskriminierende Bezeichnung verwendet wurde &#8211; n&#228;mlich die alleinige Berufung auf einen Sprecher der Black Community -, k&#228;me man, je nach Pr&#228;ferenz, zu zwei v&#246;llig verschiedenen Resultaten: Einerseits zu dem, dass &#8220;Eskimo&#8221; diskriminierend ist, andererseits zu jenem, dass es v&#246;llig in Ordnung ist, &#8220;Eskimo&#8221; als &#220;berbegriff zu verwenden und f&#252;r die einzelnen Volksgruppen dann spezielle Begriffe wie eben &#8220;Sugpiaq&#8221; oder &#8220;Yupik&#8221; einzusetzen.</p>
<p>Wie immer ist es also von Vorteile, verschiedene Meinungen einzuberufen und den Blick f&#252;r das Gesamte zu wahren. In dieser Hinsicht w&#228;re es also interessant, w&#252;rden sich andere Mitglieder der (sehr offenen) Black Community hinsichtlich des Mohrs im Hemd zu Wort melden. Erst dann l&#228;sst sich vern&#252;nftig debattieren, ob man &#252;berhaupt von einem &#8220;Diskriminierungsgef&#252;hl der Betroffenen&#8221; sprechen kann.</p>
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		<title>Zum schwarzen Sommerloch</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 21:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sommerloch f&#252;llt derzeit eine Debatte, wie sie typischer nicht sein k&#246;nnte. Ansto&#223; des multimedial verbreiteten Aufregers ist eine Kampagne des Eisherstellers Eskimo, der seine neue Sorte &#8220;Mohr im Hemd&#8221; mit dem Spruch &#8220;I will mohr&#8221; vor allem &#252;ber Plakate bewirbt. (Der <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mohr_im_Hemd"  target="_blank">&#8220;Mohr im Hemd&#8221;</a> ist eine in &#214;sterreich weit verbreitete S&#252;&#223;speise und nicht etwa eine Kreation der Eisfirma.) Die obersten Moralw&#228;chter der Nation attestieren dem Mutterkonzern Unilever deswegen nun &#8220;Rassismus&#8221; &#8211; und ihre Thesen von der &#8220;sprachlichen Unterdr&#252;ckung&#8221; st&#252;tzen sie vor allem auf die Aussage eines selbsternannten Sprechers der Black Community, Simon Inou, der darin &#8220;eine der schwersten Beleidigungen&#8221; sieht. Auch die heimische Bloggergemeinschaft hat dementsprechend reagiert; so schrieb etwa Andreas Lindinger einen <a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=792"  target="_blank">offenen Brief</a> an die Werbeverantwortlichen, den er mit S&#228;tzen wie &#8220;gerade in Zeiten steigender rassistischer und rechtsextremistischer Vorf&#228;lle in diesem Land w&#252;rde ich mir [...] erhoffen, dass [Unilever] den Mut aufbringt, sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.&#8221; Also so, als ob das Unternehmen quasi mit schuld daran w&#228;re, dass in &#214;sterreich echte rassistische Verbrechen geschehen oder aber diese tolerieren oder f&#246;rdern w&#252;rde.<br />
Das Kritische an dieser Debatte ist also weniger, dass der Rassismus-Vorwurf ins Spiel gebracht wird und die Werbekampagne auf ihre politische Korrektheit hin angezweifelt wird. Das ist schlie&#223;lich das gute Recht eines jeden freien B&#252;rgers. Kritisch und hinterfragenswert ist blo&#223;, dass die Entsprechenden wieder einmal mit der Nazi-Keule nur so um sich schlagen &#8211; ganz nach dem Motto &#8220;Zweifler sind doch alles Faschisten!&#8221;</p>
<p>Denn gute Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieser Gegenkampagne gibt es durchaus. Der ist meines Erachtens nach vor allem auf sprachlicher Ebene zu lokalisieren, konkret in der &#220;berbewertung von Konnotation bei gleichzeitiger Unterbewertung von Intonation und Kontext: Das Wort &#8220;Mohr&#8221; wird f&#252;r sich stehend als abwertende Bezeichnung kritisiert, ohne jedoch den eindeutig nicht rassistischen Zusammenhang zu ber&#252;cksichtigen. Schlie&#223;lich f&#228;hrt Unilever ja keinen Affront gegen Mitb&#252;rger schwarzer Hautfarbe oder ist gar bewusst auf Beleidigung aus, sondern bewirbt mittels einer g&#228;ngigen Bezeichnung eine neue Eissorte, die laut der Pressesprecherin bei einer vorhergehenden &#220;berpr&#252;fung auch &#8220;ausschlie&#223;lich&#8221; mit der &#246;sterreichischen Mehlspeise assoziiert wurde. Etwas anderes h&#228;tte mich auch gewundert, da einerseits dieser Zusammenhang (als Teil von &#8220;Mohr im Hemd&#8221;) kaum eine andere geistige Verkn&#252;pfung zul&#228;sst, andererseits Eskimo bzw. Unilever nicht f&#252;r rassistische &#220;bergriffe (auch sprachlich gesehen) bekannt sind. Zugunsten der &#252;berbewerteten historisch-negativen Konnotation werden also die beiden anderen genannten Faktoren &#8211; Intonation des Sprechers sowie der Kontext, in den der Begriff eingebunden ist &#8211; bewusst ausgeblendet. Diese Versteifung auf &#8220;Mohr&#8221; als &#8220;b&#246;ses Wort&#8221; l&#228;sst aber an der ernsthaften Betroffenheit zweifeln, ebenso wie am Differenzierungsverm&#246;gen jener, die sich als R&#228;cher der Entrechteten aufspielen.</p>
<p>&#8220;Was beleidigend ist, definiert immer noch der Beledigte selbst&#8221; &#8211; <a href="http://phsblog.at/wer-a-tschusch-ist-bestimmen-no-immer-miar/"  target="_blank">meint Philipp Sonderegger</a>, Pressesprecher von SOS Mitmensch, womit er prinzipiell nat&#252;rlich Recht hat. Nur: Ob die restliche Gesellschaft das Beleidigtsein auch anerkennt, ist eine ganz andere Frage. Und genau um die geht es, wenn von Eskimo verlangt wird, sie m&#246;gen die Kampagne beenden, sowie von s&#228;mtlichen B&#252;rgern, die Bezeichnung &#8220;Mohr im Hemd&#8221; aus ihrem Sprachschatz zu streichen. Eine demokratische Gesellschaft funktioniert aber ganz und gar nicht nach dem Prinzip, wonach s&#228;mtliche W&#252;nsche beliebiger Minderheiten von der Mehrheit auch akzeptiert werden m&#252;ssen. (Das gilt umgekehrt nat&#252;rlich genauso, ist hier aber nicht relevant.) Es steht au&#223;er Frage, dass die Betroffenen ihre Anliegen an die Mehrheitsgemeinschaft &#228;u&#223;ern d&#252;rfen. Bei einer Nichtakzeptanz aber gleich mit &#8220;Rassismus&#8221; und &#8220;Faschismus&#8221; anzutanzen, ist eine Hysterie, die im politischen Diskurs nichts zu suchen hat. Die Schuld kann man hier absurderweise aber nicht einmal den Black-Community-Vertretern geben, sondern ihren wei&#223;en Mitk&#228;mpfern, die eine derart irrelevante Debatte an die Spitze treiben.</p>
<p>Um zum Schluss aber noch ein paar Dinge klarzustellen: Es geht mir nicht um die zwanghafte Erhaltung eines bestimmten Begriffes. Wenn die gesamte Sprachgemeinschaft bzw. ein Gro&#223;teil beschlie&#223;t, das Wort &#8220;Mohr&#8221; vollst&#228;ndig zu verwerfen, ist das kein &#220;bel. Auch soll der Anspruch einer bestimmten Gruppierung auf respektvolle Behandlung durch die restliche Bev&#246;lkerung nicht untergraben werden.<br />
Nichts anfangen kann ich aber einerseits mit &#252;bertriebenen Kampfbegriffen, um eine vermeintlich moralische &#220;berlegenheit zu untermauern, andererseits mit der bewussten Ignoranz und Diffamierung plausibler Argumente, wenn sie dem Political-Correctness-Mainstream, der mittlerweile so gut wie alle Linken erfasst hat, entgegenlaufen. Genau das ist aber leider die g&#228;ngige Herangehensweise bei diesem und &#228;hnlichen Themen: Vom Zeitgeist getrieben wird versucht, es allen Minderheiten m&#246;glichst recht zu machen, ohne die Bed&#252;rfnisse der Mehrheitsgesellschaft zu ber&#252;cksichtigen. Dabei sollte das Ziel doch eine Aufhebung dieser spaltenden Umst&#228;nde sein, nach der niemand mehr oder weniger Rechte besitzt, weil er einer bestimmten Gruppierung angeh&#246;rt. Ohne es zu bemerken verst&#228;rken die Gutmenschen die derzeitigen Verh&#228;ltnisse aber noch: Und zwar indem sie nicht nur einen k&#252;nstlichen Aufreger provozieren, der einfach gestricktere Geister (von denen es viel zu viele gibt) vor allem entz&#252;rnt, sondern zus&#228;tzlich noch eine umgekehrte Privilegisierung forcieren, die sie eigentlich aufheben wollen.</p>
<p><strong>Siehe auch</strong><br />
» <a href="http://www.baeck.at/blog/2009/07/23/pc/"  target="_blank">B&#228;ckBlog: PC</a><br />
» <a href="http://feuerhaken.org/2009-07-22/captain-gutmensch-retttet-die-welt-1/"  target="_blank">Feuerhaken: Captain Gutmensch rettet die Welt</a><br />
» <a href="http://www.zwischenruf.at/?p=3278"  target="_blank">Zwischenruf: Geht&#8217;s bald auch den Schwedenbomben an den Kragen?</a><br />
» <a href="http://www.alteknacker.at/2009/07/24/200e-furs-sommerloch.html"  target="_blank">200€ f&#252;rs Sommerloch!</a></p>
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		<title>Demokratiefeindlichkeit genau betrachtet</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2009/06/demokratiefeindlichkeit-genau-betrachtet/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 19:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neue Wertestudie &#8220;Die &#214;sterreicher innen&#8221; wurde k&#252;rzlich ver&#246;ffentlich und ein Aufschrei geht durch die journalistische Landschaft. Demokratiefeindlich seien die &#214;sterreicher, politikdesinteressiert und ausl&#228;nderfeindlich sowieso. Auch das &#8220;profil&#8221; hat es sich nicht nehmen lassen, die Studie ausf&#252;hrlich zu analysieren und schreibt &#8211; polemisch wie leider so oft &#8211; &#8220;50% ausl&#228;nderfeindlich, 50% demokratiekritisch&#8221; auf ihre Titelseite.
Ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Wertestudie &#8220;Die &#214;sterreicher innen&#8221; wurde k&#252;rzlich ver&#246;ffentlich und ein Aufschrei geht durch die journalistische Landschaft. Demokratiefeindlich seien die &#214;sterreicher, politikdesinteressiert und ausl&#228;nderfeindlich sowieso. Auch das &#8220;profil&#8221; hat es sich nicht nehmen lassen, die Studie ausf&#252;hrlich zu analysieren und schreibt &#8211; polemisch wie leider so oft &#8211; &#8220;50% ausl&#228;nderfeindlich, 50% demokratiekritisch&#8221; auf ihre Titelseite.</p>
<p>Ohne auf jeden Aspekt der immerhin 300 Seiten starken Untersuchung eingehen zu wollen, st&#246;ren mich insbesondere zwei Er&#246;rterungen der weitl&#228;ufig gestellten Analyse. Vorneweg: Dass ein F&#252;nftel (21%) der Bev&#246;lkerung einen &#8220;starken Mann&#8221; an der Spitze will, ist nat&#252;rlich besonders bedenkenswert. Hier m&#252;sste man nat&#252;rlich weiter fragen und feststellen m&#252;ssen, ob damit ein echter Diktator oder &#8220;nur&#8221; so etwas wie ein Monarch, der mit einem Vetorecht ausgestattet ist, gemeint ist.<br />
Interessanter ist allerdings die angebliche Demokratiefeindlichkeit. Zun&#228;chst muss festgehalten werden, dass es nicht 50, sondern 46 Prozent sind, die mit der Demokratie in &#214;sterreich unzufrieden sind und sich dabei noch in die 35%, die &#8220;ziemlich unzufrieden&#8221;, und die 11%, die &#8220;sehr unzufrieden&#8221; sind, aufteilen. Davon abgesehen steckt in dieser n&#228;heren Beschreibung bereits das Crux der ganzen Sache: Erw&#228;hnte 46 Prozent der Befragten sind n&#228;mlich mitnichten prinzipiell Demokratiemuffel, sondern nur mit der <em>derzeitigen Praxis</em> dieses Systems unzufrieden. Und das ist auch wenig verwunderlich, immerhin beschr&#228;nkt sich der demokratische Einfluss des Volks hierzulande mehrheitlich auf Demonstrationen, unverbindliche Unterschriftenlisten und ein Kreuzchen, das einer Liste der Wahl f&#252;r f&#252;nf Jahre das Vertrauen zur repr&#228;sentativen Machtaus&#252;bung schenkt. Da kann man eigentlich sogar erwarten, dass der Souver&#228;n auf Dauer recht unzufrieden wird.</p>
<p>Die L&#246;sung steckt selbstverst&#228;ndlich nicht in der jetzt vollzogenen moralischen Entr&#252;stung und einer Schuldzuweisungen an die antidemokratischen Rechtsparteien, sondern in der Schaffung mehr partizipatorischer M&#246;glichkeiten wie etwa Volksbefragungen, die dann auch tats&#228;chlich politisches Gewicht haben. Oder, im Kleinen, auch die F&#246;rderung von Initiativen wie der <em>Gr&#252;nen Vorwahlen</em>, anstatt diesen &#228;ngstlich und mit dem Vorwand obskurer Verschw&#246;rungsvorw&#252;rfen gegen&#252;bertreten. Richtig liegt &#8220;profil&#8221; also mit der Aussage, dass die Parteien selbst ihr Vertrauen, das bei lediglich 14% liegt, wieder herstellen m&#252;ssen. Als inh&#228;rente Elemente der demokratischen Republik gilt dies allerdings gleicherma&#223;en f&#252;r die Aufrechterhaltung und vor allem Verbesserung des Systems.</p>
<p>Ein andere Sache ist die der Individualit&#228;t. So sehen sich 76% der &#214;sterreicher dem Individualismus hingewandt, was f&#252;r &#8220;profil&#8221; und auch Studienautor Christian Friesl offensichtlich ein Grund zur Sorge ist. So sehr, dass dieser Wert in einer Grafik sogar der Ausl&#228;nderfeindlichkeit gegen&#252;ber gestellt wird, die mit 55% tats&#228;chlich bedenklich hoch ist. Doch dass aus der einen Haltung zwangsl&#228;ufig die andere resultiert, ist zu behaupten ziemlich m&#252;&#223;ig. Individualismus bedeutet schlie&#223;lich nicht Egozentrismus und auch nicht unbedingt Egoismus, sondern vor allem autonome Selbstverwirklichung mithilfe starke Pers&#246;nlichkeitsrechte. Ein Individualist ist kein Chauvinist, der andere Individuen zwangsl&#228;ufig ausschlie&#223;t &#8211; im Gegenteil, es gibt auch soziale Individualisten, die sich f&#252;r ihre Mitmenschen einsetzen (ob Ausl&#228;nder oder nicht), dabei aber deren und ihre eigene Unabh&#228;ngigkeit gewahrt sehen wollen.<br />
Auf die Frage &#8220;Sind Sie Individualist?&#8221; w&#252;rde zumindest ich ganz klar mit &#8220;Ja&#8221; antworten &#8211; ohne dass darin irgendeine Form der Ablehnung anderer Menschen mitschwingt. Auf die Studie bezogen m&#252;sste man nat&#252;rlich die konkrete Fragestellung kennen, doch in dieser Form ist es sogar eine sehr positive Sache, dass sich drei Viertel der &#214;sterreicher zum Individualismus bekennen. Denn das Gegenteil, ein Kollektivismus &#8211; wom&#246;glich sogar noch auferzwungen &#8211; ist nicht gerade die Einstellung, die man sich als selbstbestimmter Mensch von seinem Umfeld w&#252;nschen kann.</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es immer noch genug Resultate, die Grund zur Sorge aufkommen lassen, zum Beispiel dass der Typ des &#8220;Ichbezogenen Autorit&#228;ren&#8221; (obwohl alleine in dieser Bezeichnung wieder der vemeintliche Zusammenhang zwischen Individualismus und Chauvinismus mitschwingt) mit 29% am st&#228;rksten in der Bev&#246;lkerung vertreten ist, gleich gefolgt vom &#8220;Familienzentrierten Konservativen&#8221; mit 27%. Oder dass 42 Prozent nur dann Zuwanderung wollen, wenn zun&#228;chst einmal f&#252;r Arbeitspl&#228;tze der Inl&#228;nder gesorgt ist.<br />
Doch wie bei jeder Studie gilt es, Fragestellungen und Befragte genauesten zu betrachten. Denn aus einer vermeintlich repr&#228;sentativen Masse eine derart weitl&#228;ufige Bev&#246;lkerungstendenz abzuleiten, kann leicht daneben gehen &#8211; wobei man hier die Schuld nicht den Studienleitern, sondern vielmehr hysterischen Analysen geben darf.</p>
<p><strong>Passend dazu gibt es bei mir eine neue Umfrage, die sich mit der angeblichen Demokratieproblematik auseinandersetzt. &#220;ber diesbez&#252;gliche Kommentare w&#252;rde ich mich nat&#252;rlich ebenfalls freuen.</strong></p>
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		<title>Das Museumsquartier und die &#214;ffentlichkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 01:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit kurzem hat das Museumsquartier in Wien eine neue Hausordnung. Dieser zufolge ist es ab sofort verboten, im Hof, der vor allem bei Jugendlichen im Sommer als Aufenthaltsort sehr beliebt ist, mitgebrachte alkoholische Getr&#228;nke zu konsumieren. Alle jene, die nicht in den MQ-Plastikbechern, die samt Inhalt von den Gastronomiebetrieben des Hofs verkauft werden, konsumiert werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem hat das Museumsquartier in Wien eine <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1244460188048"  target="_blank">neue Hausordnung</a>. Dieser zufolge ist es ab sofort verboten, im Hof, der vor allem bei Jugendlichen im Sommer als Aufenthaltsort sehr beliebt ist, mitgebrachte alkoholische Getr&#228;nke zu konsumieren. Alle jene, die nicht in den MQ-Plastikbechern, die samt Inhalt von den Gastronomiebetrieben des Hofs verkauft werden, konsumiert werden, k&#246;nnen zum Rausschmiss f&#252;hren oder werden den entsprechenden Besitzern von bulligen Securitys abgenommen.<br />
Zudem d&#252;rfen die Betonkl&#246;tze um die angepflanzten B&#228;ume nicht mehr besetzt werden. Obwohl diese weder einen Weg, noch Stufen darstellen, begr&#252;ndet man das Verbot mit einer erh&#246;hten Sicherheit.</p>
<p>Doch wie sieht es nun mit den Getr&#228;nken aus?<br />
Das Museumsquartier ist per definitionem ein &#246;ffentlicher Raum. In den K&#246;pfen vieler Menschen bedeutet dies, dass er damit &#8220;dem Staat&#8221;, also letztendlich den Regierenden geh&#246;rt, die dar&#252;ber beliebig verf&#252;gen k&#246;nnen wie der Bauer &#252;ber seine erworbenen drei Hektar Land. Richten wir uns jedoch nach dem hierzulande &#252;blichen Grundsatz, dass Eigentum in den Besitz desjenigen &#252;bertritt, der dieses erwirbt oder finanziell daf&#252;r aufkommt, ist das Museumsquartier mitnichten im Besitz beliebig besetzter Verwaltungen. Denn finanziert wird das MQ mit ca. 11 Millionen Euro Steuergeldern, die jedem Einzelnen von uns (und nat&#252;rlich nicht vorrangig den Verantwortlichen) entzogen werden, um eben unter anderem ein &#246;ffentliches Angebot bestehen zu lassen. Imagin&#228;rer Eigent&#252;mer ist also die &#8220;Allgemeinheit&#8221;, die sich in jedem einzelnen Staatsb&#252;rger manifestiert &#8211; und demzufolge k&#246;nnte eine Entscheidung &#252;ber die Einschr&#228;nkung den &#246;ffentlichen Raum h&#246;chstens demokratisch erfolgen. (Auch wenn diese aufgrund der Diktatur der Mehrheit &#252;ber die Minderheit ebenfalls nicht zu bef&#252;rworten w&#228;re.)</p>
<p>Erw&#228;hntes Angebot wird nun jedoch zugunsten einiger weniger &#8211; den Besitzern der Lokalit&#228;ten &#8211; beschr&#228;nkt und somit ein &#246;ffentlicher (auch frei zug&#228;nglicher und offener) Raum geschaffen, der auf territoriale Verhaltensregeln zur&#252;ckgreift. Beim Hof des MQ handelt es sich ja mitnichten um ein abgeschlossenes Geb&#228;ude, sondern lediglich um eine Erweiterung der ihn umgebenden Stra&#223;en. Als w&#228;re dies nicht bereits illegitim genug, wird zudem eine eklatante Wettbewerbsverzerrung begangen. Das neue Ge- bzw. Verbot ist so, als w&#252;rde man im T&#252;rkenschanzpark nur Getr&#228;nke zulassen, die zuvor bei einem der ihn umgebenden Superm&#228;rkte &#8211; Billa, Zielpunkt, Spar etc. &#8211; gekauft wurden. Das ist dort nat&#252;rlich kaum praktikabel, doch blo&#223; weil es im Museumsquartier einfacher ist, legitimiert das noch lange kein gewaltvoll eingeschr&#228;nktes Konsumentenverhalten zugunsten des &#246;rtlichen Angebots.</p>
<p>Begr&#252;ndet wird die Ma&#223;nahme &#8211; fadenscheinig wie zu erwarten &#8211; mit einer dadurch angeblich &#8220;erh&#246;hten Sicherheit&#8221;. Es sei &#8220;wiederholt zu Exzessen gekommen&#8221;, die <em>selbstverst&#228;ndlich</em> nicht zu erwarten sind, wenn sich die Leute, anstatt mit mitgebrachtem Bier, mit dort gekauftem zubechern. Auch eine &#8220;erhebliche M&#252;llproblematik&#8221; sei aufgekommen &#8211; als Probleml&#246;sung schlage ich schlichtweg die Vergr&#246;&#223;erung des Mistk&#252;belangebots vor.</p>
<p>Ich wehre mich jedenfalls erheblich gegen eine derartige Einschr&#228;nkung jenes Raums, der von der Allgemeinheit sowohl finanziert als auch vorrangig genutzt wird. Damit bin ich zum Gl&#252;ck nicht alleine, weswegen bereits Aktionen gegen das Verbot erdacht wurden: &#8220;<a rel="nofollow" href="http://bringyourbeer.wordpress.com/"  target="_blank">Bring Your Own Beer</a>&#8221; will m&#246;glichst viele Leute mobilisieren, die am 20. Juni gemeinsam Mitgebrachtes trinken und sich dabei laut zuprosten. Am 13. Juni findet zudem eine weitere, bis dato noch unbekannte Protestaktion bzw. ein Flashmob (<a rel="nofollow" href="http://www.facebook.com/home.php?ref=home%23/event.php?eid=99330009973&amp;ref=mf"  target="_blank">Facebook</a>) statt &#8211; ich kann nur jedem vern&#252;nftigen Menschen raten, wenn m&#246;glich daran teilzunehmen.<br />
Au&#223;erdem rufe ich dazu auf, die Gastst&#228;tten im MQ in Zukunft zu boykottieren. Das nicht, weil die Unternehmer eventuell mit der MQ-Verwaltung &#8220;unter einer Decke&#8221; stecken k&#246;nnten, sondern weil einem als einfacher B&#252;rger ansonsten keine Mittel bleiben, gegen die neuen Verbote anzuk&#228;mpfen. Ein Umsatzr&#252;ckgang der Gastronomie tr&#228;fe auch die &#8220;Besitzer&#8221; des MQ &#252;ber den Umweg der zu erwartenden Mietzinsr&#252;ckg&#228;nge.</p>
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		<title>Die Eigenverantwortung ist am Erkranken</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 21:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht nur im Boulevard ist die Meldung von Nadja Benaissa (Ex-No-Angels-S&#228;ngerin), die einen (oder mehrere) Sexualpartner mit HIV infiziert haben soll, mittlerweile angekommen. Zuerst wurde die 26-J&#228;hrige in Untersuchungshaft &#252;berf&#252;hrt worden, wenig sp&#228;ter wieder daraus entlassen. Der Tatverdacht lautet auf &#8220;schwere K&#246;rperverletzung&#8221;, was man angesichts des Ausma&#223;es der zu erwartenden Krankheit des HI-Virus durchaus nachvollziehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur im Boulevard ist die Meldung von Nadja Benaissa (Ex-No-Angels-S&#228;ngerin), die einen (oder mehrere) Sexualpartner mit HIV infiziert haben soll, mittlerweile angekommen. Zuerst wurde die 26-J&#228;hrige in <a href="http://derstandard.at/?id=1237230386589"  target="_blank">Untersuchungshaft</a> &#252;berf&#252;hrt worden, wenig sp&#228;ter wieder daraus <a href="http://diepresse.com/home/leben/mensch/472404/index.do?from=suche.intern.portal"  target="_blank">entlassen</a>. Der Tatverdacht lautet auf &#8220;schwere K&#246;rperverletzung&#8221;, was man angesichts des Ausma&#223;es der zu erwartenden Krankheit des HI-Virus durchaus nachvollziehen kann &#8211; w&#228;re da nicht die klitzekleine Tatsache, dass zum Sexualkontakt immer zwei Menschen geh&#246;ren, die beide f&#252;r ihre eigene Unversehrtheit verantwortlich sind.<br />
Und so ist es f&#252;r mich eher verwundlicher, warum man nicht auch den m&#228;nnlichen Partner, der es offenbar nicht f&#252;r n&#246;tig befunden hat zu verh&#252;ten, an den Pranger stellt. Nicht, dass das unbedingt vonn&#246;ten w&#228;re (sein Schicksal ist wohl schon schwer genug), doch die ganze Schuld auf Benaissa zu legen untergr&#228;bt ebenfalls einen wichtigen Aspekt: den der Eigenverantwortung.</p>
<p>Jeder halbwegs gebildete Erwachsene ist sich dar&#252;ber bewusst, dass so etwas wie Geschlechtskrankheiten oder durch Geschlechtsverkehr &#252;bertragbare Krankheiten existieren &#8211; Gonorrhoe, Syphilis und leider auch das HIV. So soll es doch zu erwarten sein, dass bei wechselnden Sexualpartnern (wogegen prinzipiell nichts auszusetzen ist) beide Teilnehmer auch an ihren eigenen Schutz denken &#8211; nicht nur vor ungewollter Schwangerschaft (wof&#252;r z.B. die Pille ausreichend w&#228;re) sondern auch vor gesundheitlichen Konsequenzen.<br />
Was man der S&#228;ngerin also h&#246;chsten vorwerfen k&#246;nnte, w&#228;ren zwei Dinge: Zum einen, dass sie trotz HIV-Infektion Sex hatte &#8211; was zum Gl&#252;ck nicht strafrechtlich relevant ist und h&#246;chstens aus einer sehr blockierten Moralvorstellung heraus entwachsen k&#246;nnte. Oder aber, zum anderen, dass sie ihren Sexualpartner davon nicht in Kenntnis gesetzt hat. Das ist nat&#252;rlich schon schwerwiegender, negiert aber nicht die Eigenverantwortung des Partners, sich beim sexuellen Kontakt mit einer Fremden selbst dar&#252;ber zu informieren oder im Zweifelsfall einfach einen Gummi &#252;berzust&#252;lpen.</p>
<p>Im Gegenteil: Der Staat, der nun als Besch&#252;tzer der &#8220;Opfer&#8221; Benaissas eintritt, f&#246;rdert diesen Mangel an Verantwortung f&#252;r den eigenen K&#246;rper und den Schutz desselben auch noch, indem er diejenige bestraft, die f&#252;r den Mangel in Wirklichkeit am wenigsten kann. Sicher: Sie <em>h&#228;tte</em> den Mann oder die M&#228;nner dar&#252;ber informieren sollen &#8211; aber diese <em>h&#228;tten</em> auch ohne jene Information ganz einfach verh&#252;ten k&#246;nnen, so, wie das in unseren Tagen &#252;blich und kein nicht zu bew&#228;ltigendes Hindernis mehr ist.<br />
Wozu braucht es f&#252;r eine ohnehin schon kranke Frau dann noch Drohungen, Gef&#228;ngnis und Geldstrafen? Welche Effekt wird damit wirklich erzielt?</p>
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