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	<title>Kommentare zu: Wo ich morgen nicht sein werde</title>
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	<description>Rinks? Lechts? Freiheit.</description>
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		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2009/03/wo-ich-morgen-nicht-sein-werde/comment-page-1/#comment-573</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 09:29:42 +0000</pubDate>
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		<description>Ja sicher, und dann wollte ich davon berichten und eben die inhaltliche Kritik &#252;ben. Aber dann war ich Hundesitter und du hast mir die inhaltliche Kritik abgenommen. 

Gebloggt hab ich es, weil es einfach keine bessere gro&#223;e Demo gab, und grad der Grazer Aufruf praktisch unterging.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja sicher, und dann wollte ich davon berichten und eben die inhaltliche Kritik &#252;ben. Aber dann war ich Hundesitter und du hast mir die inhaltliche Kritik abgenommen. </p>
<p>Gebloggt hab ich es, weil es einfach keine bessere gro&#223;e Demo gab, und grad der Grazer Aufruf praktisch unterging.</p>
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		<title>Von: Mathias</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2009/03/wo-ich-morgen-nicht-sein-werde/comment-page-1/#comment-572</link>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 03:12:45 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe schon was du meinst, kann dich aber nur nochmals darauf hinweisen, dass eine Demonstration meiner Ansicht nach ein deutlich ung&#252;nstiger Ort ist, um echte Diskussionen auszutragen. Da besuche ich lieber Podiumsdiskussionen - selbstverst&#228;ndlich auch, wenn die Mehrheit der Eingelandenen nicht meiner Meinung sind - oder &#228;hnliche politische Veranstaltung, wo sich jeder kritisch zu Wort melden kann. Ich glaube nicht, dass das heute in irgendeiner Form m&#246;glich war - was man den Teilnehmern aber auch gar nicht &#252;bel nehmen kann, denn eine Demonstration ist in erster Linie der &#246;ffentliche Hinweis auf eine Forderung bzw. der Protest gegen einen Sachverhalt. Deswegen auch der Vergleich mit der Anti-Moschee-Demo, denn ich stimme weder mit den Forderungen der &quot;Wir zahlen nicht&quot;-Initiatoren &#252;berein, noch sehe ich einen Anlass, gegen den Ausbau eines Kulturzentrums zu demonstrieren.

Also: Wenn ich mich protestierend oder demonstrierend auf die Stra&#223;e stelle, dann lediglich f&#252;r Dinge, die ich auch wirklich vertrete - nicht f&#252;r solche, die ich zwar wage, dann aber doch nicht wirklich unterst&#252;tzen kann. Denn w&#228;re ich vor Ort gewesen, w&#228;re das ein Zeichen (&quot;demonstrieren&quot; kommt nicht zuf&#228;llig von &quot;monstrare&quot;, also &quot;zeigen&quot;) daf&#252;r gewesen, dass ich pers&#246;nlich das Verstaatlichen von Banken o.&#228;. gut hei&#223;e - was nicht der Fall ist. W&#228;re  hingegen eine Diskussionsrunde zu dem Thema initiiert worden, h&#228;tte man mich sicherlich zumindest im Publikum gefunden - denn bei einer solchen geht es nicht darum, gemeinsam mit Gesinnungsgenossen einer Sache Luft zu machen, sondern eben diese Gesinnung unter ein kritisches (nicht alleine im negativen Sinne) Licht zu stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe schon was du meinst, kann dich aber nur nochmals darauf hinweisen, dass eine Demonstration meiner Ansicht nach ein deutlich ung&#252;nstiger Ort ist, um echte Diskussionen auszutragen. Da besuche ich lieber Podiumsdiskussionen &#8211; selbstverst&#228;ndlich auch, wenn die Mehrheit der Eingelandenen nicht meiner Meinung sind &#8211; oder &#228;hnliche politische Veranstaltung, wo sich jeder kritisch zu Wort melden kann. Ich glaube nicht, dass das heute in irgendeiner Form m&#246;glich war &#8211; was man den Teilnehmern aber auch gar nicht &#252;bel nehmen kann, denn eine Demonstration ist in erster Linie der &#246;ffentliche Hinweis auf eine Forderung bzw. der Protest gegen einen Sachverhalt. Deswegen auch der Vergleich mit der Anti-Moschee-Demo, denn ich stimme weder mit den Forderungen der &#8220;Wir zahlen nicht&#8221;-Initiatoren &#252;berein, noch sehe ich einen Anlass, gegen den Ausbau eines Kulturzentrums zu demonstrieren.</p>
<p>Also: Wenn ich mich protestierend oder demonstrierend auf die Stra&#223;e stelle, dann lediglich f&#252;r Dinge, die ich auch wirklich vertrete &#8211; nicht f&#252;r solche, die ich zwar wage, dann aber doch nicht wirklich unterst&#252;tzen kann. Denn w&#228;re ich vor Ort gewesen, w&#228;re das ein Zeichen (&#8221;demonstrieren&#8221; kommt nicht zuf&#228;llig von &#8220;monstrare&#8221;, also &#8220;zeigen&#8221;) daf&#252;r gewesen, dass ich pers&#246;nlich das Verstaatlichen von Banken o.&#228;. gut hei&#223;e &#8211; was nicht der Fall ist. W&#228;re  hingegen eine Diskussionsrunde zu dem Thema initiiert worden, h&#228;tte man mich sicherlich zumindest im Publikum gefunden &#8211; denn bei einer solchen geht es nicht darum, gemeinsam mit Gesinnungsgenossen einer Sache Luft zu machen, sondern eben diese Gesinnung unter ein kritisches (nicht alleine im negativen Sinne) Licht zu stellen.</p>
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		<title>Von: Andreas Lindinger</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2009/03/wo-ich-morgen-nicht-sein-werde/comment-page-1/#comment-571</link>
		<dc:creator>Andreas Lindinger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 00:37:29 +0000</pubDate>
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		<description>Mathias, bist du nur am politischen Diskurs in Gesellschaften interessiert, die mehrheitlich deiner Meinung sind? Gerade der Diskurs mit abweichenden Haltungen und die Herausforderung, diesen die eigene Sichtweise verst&#228;ndlich zu machen und gemeinsam gleiche Ansichten und gemeinsame Verbesserungsm&#246;glichkeiten zu erarbeiten, ist ja das Spannende an der Politik. Gerade f&#252;r dich als Liberalen, der laut deiner Selbstbeschreibung wahrscheinlich nicht ideologisch festgefahren sondern offen f&#252;r andere Standpunkte ist, sollten solche Gelegenheiten des politischen Diskurses ja interessant sein. Denn ich bin mir sicher, dass du auch auf einer solchen Demonstration gemeinsame Ankn&#252;pfungspunkte findest, da ich davon ausgehe, dass dir als verantwortungsvollem Mensch die Ungleichverteilung und die Ressourcenausbeutung nicht egal sind.

Der Vergleich der heutigen Demo mit einer Anti-Moschee-Demo hinkt leider sehr, da ich mir sicher bin, dass du heute wie oben beschrieben gemeinsame Ankn&#252;pfungspunkte gefunden h&#228;ttest was bei einer Anti-Moschee-Demo wohl nicht der Fall ist. Denn eine Anti-Moschee-Demo ist eine engstirnige One-way-Demo w&#228;hrend die heutige Demo aufgrund des breiten Teilnehmer- und Initiatorenspektrums f&#252;r pluralistische Meinungen und L&#246;sungsans&#228;tze offen war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mathias, bist du nur am politischen Diskurs in Gesellschaften interessiert, die mehrheitlich deiner Meinung sind? Gerade der Diskurs mit abweichenden Haltungen und die Herausforderung, diesen die eigene Sichtweise verst&#228;ndlich zu machen und gemeinsam gleiche Ansichten und gemeinsame Verbesserungsm&#246;glichkeiten zu erarbeiten, ist ja das Spannende an der Politik. Gerade f&#252;r dich als Liberalen, der laut deiner Selbstbeschreibung wahrscheinlich nicht ideologisch festgefahren sondern offen f&#252;r andere Standpunkte ist, sollten solche Gelegenheiten des politischen Diskurses ja interessant sein. Denn ich bin mir sicher, dass du auch auf einer solchen Demonstration gemeinsame Ankn&#252;pfungspunkte findest, da ich davon ausgehe, dass dir als verantwortungsvollem Mensch die Ungleichverteilung und die Ressourcenausbeutung nicht egal sind.</p>
<p>Der Vergleich der heutigen Demo mit einer Anti-Moschee-Demo hinkt leider sehr, da ich mir sicher bin, dass du heute wie oben beschrieben gemeinsame Ankn&#252;pfungspunkte gefunden h&#228;ttest was bei einer Anti-Moschee-Demo wohl nicht der Fall ist. Denn eine Anti-Moschee-Demo ist eine engstirnige One-way-Demo w&#228;hrend die heutige Demo aufgrund des breiten Teilnehmer- und Initiatorenspektrums f&#252;r pluralistische Meinungen und L&#246;sungsans&#228;tze offen war.</p>
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	<item>
		<title>Von: Mathias</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2009/03/wo-ich-morgen-nicht-sein-werde/comment-page-1/#comment-570</link>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 00:13:34 +0000</pubDate>
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		<description>Also zuallerst stelle ich mir die Frage, wo bei einer Demonstration Platz f&#252;r &quot;Gespr&#228;che&quot; ist. H&#228;tte es den gegeben, h&#228;tte ich bestimmt auch teilgenommen, denn als politisch interessierter Mensch liegt es nat&#252;rlich auch in meinem Interesse, auf Basis eines Diskurses zu L&#246;sungen zu gelangen.
Doch wenn es sich um eine Veranstaltung handelt, bei der mehrheitlich (!) sozialistische und staatsgl&#228;ubige Organisationen teilnehmen und ein dementsprechendes Teilnehmerspektrum zu erwarten ist, dann f&#252;hle ich mich als Liberaler einfach Fehl am Platz.

Wie ich im Artikel angedeutet habe, bin ich auch f&#252;r eine solidarische und nachhaltige Gesellschaft. Ich glaube allerdings, dass so etwas nicht durch Zwang erreicht oder gar etabliert werden sollte, sondern auf dem gemeinsamen Grundsatz der Freiwilligkeit. Dieser beinhaltet aber nun mal nicht - und das war schlie&#223;lich eine der elementaren Forderungen -, Banken zu verstaatlichen (&quot;demokratisieren&quot;) oder noch mehr in die Wirtschaft einzugreifen, als das ohnehin bereits schon sehr stark der Fall ist. Von L&#246;sungsvorschl&#228;gen, die zu mehr Nachhaltigkeit beitragen, habe ich im &#220;brigen nichts erkennen k&#246;nnen.

Ich gebe dir Recht wenn du es gut findest, dass die Leute geschlossen auf die Stra&#223;e gehen und lautstark f&#252;r etwas demonstrieren. So etwas braucht eine Demokratie, egal ob die Stimmen nun von Links oder Rechts kommen. Aber genausowenig wie ich es gut hei&#223;e, eine Anti-Moschee-Demo zu besuchen (wie sie k&#252;rzlich in meinem Wiener Heimatbezirk stattfand), bin ich eben auch nicht f&#252;r eine Attac-Demo zu haben - sowie, und das liegt nun mal in der Natur der Dinge, davon &#252;berzeugt, dass der Besuch einer solchen Demo wiederum ebenso kontraproduktiv und im Speziellen nicht w&#252;nschenswert ist (daher der Aufruf zum &quot;Boykott&quot;, obwohl man das nicht so streng sehen darf).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also zuallerst stelle ich mir die Frage, wo bei einer Demonstration Platz f&#252;r &#8220;Gespr&#228;che&#8221; ist. H&#228;tte es den gegeben, h&#228;tte ich bestimmt auch teilgenommen, denn als politisch interessierter Mensch liegt es nat&#252;rlich auch in meinem Interesse, auf Basis eines Diskurses zu L&#246;sungen zu gelangen.<br />
Doch wenn es sich um eine Veranstaltung handelt, bei der mehrheitlich (!) sozialistische und staatsgl&#228;ubige Organisationen teilnehmen und ein dementsprechendes Teilnehmerspektrum zu erwarten ist, dann f&#252;hle ich mich als Liberaler einfach Fehl am Platz.</p>
<p>Wie ich im Artikel angedeutet habe, bin ich auch f&#252;r eine solidarische und nachhaltige Gesellschaft. Ich glaube allerdings, dass so etwas nicht durch Zwang erreicht oder gar etabliert werden sollte, sondern auf dem gemeinsamen Grundsatz der Freiwilligkeit. Dieser beinhaltet aber nun mal nicht &#8211; und das war schlie&#223;lich eine der elementaren Forderungen -, Banken zu verstaatlichen (&#8221;demokratisieren&#8221;) oder noch mehr in die Wirtschaft einzugreifen, als das ohnehin bereits schon sehr stark der Fall ist. Von L&#246;sungsvorschl&#228;gen, die zu mehr Nachhaltigkeit beitragen, habe ich im &#220;brigen nichts erkennen k&#246;nnen.</p>
<p>Ich gebe dir Recht wenn du es gut findest, dass die Leute geschlossen auf die Stra&#223;e gehen und lautstark f&#252;r etwas demonstrieren. So etwas braucht eine Demokratie, egal ob die Stimmen nun von Links oder Rechts kommen. Aber genausowenig wie ich es gut hei&#223;e, eine Anti-Moschee-Demo zu besuchen (wie sie k&#252;rzlich in meinem Wiener Heimatbezirk stattfand), bin ich eben auch nicht f&#252;r eine Attac-Demo zu haben &#8211; sowie, und das liegt nun mal in der Natur der Dinge, davon &#252;berzeugt, dass der Besuch einer solchen Demo wiederum ebenso kontraproduktiv und im Speziellen nicht w&#252;nschenswert ist (daher der Aufruf zum &#8220;Boykott&#8221;, obwohl man das nicht so streng sehen darf).</p>
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		<title>Von: Andreas Lindinger</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2009/03/wo-ich-morgen-nicht-sein-werde/comment-page-1/#comment-569</link>
		<dc:creator>Andreas Lindinger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 23:53:38 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn 250 Organisationen gemeinsam zu einer Demonstration aufrufen, ist es klar, dass sich bei den einzelnen Forderungen der jeweiligen Organisationen immer Punkte finden, die man mittr&#228;gt und die man ablehnt. Selbiges gilt wom&#246;glich auch f&#252;r die offiziell proklamierten Ziele der Demonstration.

Gerade in Bezug auf das Wirtschaftssystem reicht das Spektrum von Systemreformen bis hin zu Systemwechsel. Systemwechsel lehne ich ebenso wie radikale Systemreformen ab, da diese unvorhersehbare Auswirkungen h&#228;tten und ich deshalb kontinuierliche, progressiv-pragmatische Systemreformen hin zu einer sozial gerechten und &#246;kologisch nachhaltigen Form des Kapitalismus pr&#228;feriere. Die Entwicklung des Kapitalismus in den letzten Jahren zeigte jedoch gerade in die entgegengesetzte Richtung, insbesondere was die f&#252;r den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft wichtige Verteilungsentwicklung (sowohl national als auch global) und den Ressourcenverbrauch (Stichwort Earth Overshoot Day) betrifft.

Aber weil manche der 250 Organisationen und der 15.000 Demonstranten andere Zielauspr&#228;gungen pr&#228;ferieren (was bei einem Organisationsspektrum von Kommunisten bis zu Katholiken auch nicht verwundert), boykottiere ich diese Demonstration nicht, sondern beteilige mich an diesem demokratiepolitisch positiven Zeichen der Zivilgesellschaft und bringe meine Ansichten in den Gespr&#228;chen ein. Denn was gibt es Spannenderes in einer Demokratie als B&#252;rgerengagement und Meinungspluralismus?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn 250 Organisationen gemeinsam zu einer Demonstration aufrufen, ist es klar, dass sich bei den einzelnen Forderungen der jeweiligen Organisationen immer Punkte finden, die man mittr&#228;gt und die man ablehnt. Selbiges gilt wom&#246;glich auch f&#252;r die offiziell proklamierten Ziele der Demonstration.</p>
<p>Gerade in Bezug auf das Wirtschaftssystem reicht das Spektrum von Systemreformen bis hin zu Systemwechsel. Systemwechsel lehne ich ebenso wie radikale Systemreformen ab, da diese unvorhersehbare Auswirkungen h&#228;tten und ich deshalb kontinuierliche, progressiv-pragmatische Systemreformen hin zu einer sozial gerechten und &#246;kologisch nachhaltigen Form des Kapitalismus pr&#228;feriere. Die Entwicklung des Kapitalismus in den letzten Jahren zeigte jedoch gerade in die entgegengesetzte Richtung, insbesondere was die f&#252;r den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft wichtige Verteilungsentwicklung (sowohl national als auch global) und den Ressourcenverbrauch (Stichwort Earth Overshoot Day) betrifft.</p>
<p>Aber weil manche der 250 Organisationen und der 15.000 Demonstranten andere Zielauspr&#228;gungen pr&#228;ferieren (was bei einem Organisationsspektrum von Kommunisten bis zu Katholiken auch nicht verwundert), boykottiere ich diese Demonstration nicht, sondern beteilige mich an diesem demokratiepolitisch positiven Zeichen der Zivilgesellschaft und bringe meine Ansichten in den Gespr&#228;chen ein. Denn was gibt es Spannenderes in einer Demokratie als B&#252;rgerengagement und Meinungspluralismus?</p>
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