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	<title>Kommentare zu: Sozial / Sozialistisch</title>
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	<description>Rinks? Lechts? Freiheit.</description>
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		<title>Von: Sezession, Rezession und der reine Markt &#124; ars libertatis</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2009/02/sozial-sozialistisch/comment-page-1/#comment-487</link>
		<dc:creator>Sezession, Rezession und der reine Markt &#124; ars libertatis</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 16:55:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] kurze Erkl&#228;rung als Reaktion auf eine kurze Frage: Glauben Sozialisten eigentlich an das Soziale im Menschen? Je sozialer und friedlicher die Leute sind, desto eher ist Anarchie m&#246;glich und desto [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] kurze Erkl&#228;rung als Reaktion auf eine kurze Frage: Glauben Sozialisten eigentlich an das Soziale im Menschen? Je sozialer und friedlicher die Leute sind, desto eher ist Anarchie m&#246;glich und desto [...]</p>
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		<title>Von: Syd</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2009/02/sozial-sozialistisch/comment-page-1/#comment-477</link>
		<dc:creator>Syd</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 13:06:49 +0000</pubDate>
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		<description>Auch wenn ich schon einige Jahre kein (stark) Linker (im wirtschaftlichen Sinne) mehr bin, denke ich doch, dass ich so antworten kann, wie ich es anno 2004 getan h&#228;tte.

Es gibt nat&#252;rlich verschiedene Anschauungen zu diesem Thema, aber die bekannteste ist wohl die, dass die Wirtschaftsordnung Einfluss auf das Leben und Verhalten des Einzelnen nimmt. Wie das genau gemeint ist, variiert von Ideologie zu Ideologie. Ein moderner Sozialdemokrat w&#252;rde eventuell argumentieren, dass Reichtum und Macht den an sich schon altruistischen Menschen korrumpiert und dadurch einen wesentlichen Pfeiler der privaten Wohlfahrt unbrauchbar macht. Hier soll dann eben ein Sozialstaat eine Pflicht-Wohlfahrt, gegen den Willen der Hauptspender, einf&#252;hren, um ein &#039;soziales Gef&#228;lle&#039; (oder irgendetwas anderes) zu verhindern. Andere Ideologien, vorz&#252;glich die der radikal Linken wie den Marxisten und den &#039;klassischen&#039; Anarchisten, w&#252;rden vielleicht auch behaupten, dass das &#039;System&#039; die Menschen insgesamt korrumpiert, sie in der (freien) Marktwirtschaft nur egoistisch handeln k&#246;nnen und erst in einem sozialistischem, klassenlosem System wirklich freie, selbstlose und altruistische Menschen sein werden. Die &#220;berwindung des Klassen-, Schicht- und Milieudenkens wird ja auch oft als der zu &#252;berwindende soziale Missstand angeprangert, der Schuld an allen m&#246;glichen sozialen Erscheinungen ist und deswegen auch mit sozialstaatlichen und andere Ma&#223;nahmen bek&#228;mpft werden darf um Staat und Gesellschaft stabil und gesund zu halten. Die komplette &#220;berwindung dieses &#039;Missstands&#039; haben ja auch schon allerlei &#039;soziale&#039; Ideologien im Praxistest probiert. Am erfolgreichsten dabei d&#252;rfte wohl der Nationalsozialismus gewesen sein, mit seiner geplanten Vereinigung aller Klassen im deutschen Volksk&#246;rper.

Es gibt aber sicher auch genug Bef&#252;rworter des Sozialstaates, die ehrlich zugeben, dass es unter den Bef&#252;rwortern viele Leute gibt, die diese Position einfach aus reinem Egoismus, Missgunst oder &#196;rger &#252;ber die eigene Stellung in der Gesellschaft einnehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn ich schon einige Jahre kein (stark) Linker (im wirtschaftlichen Sinne) mehr bin, denke ich doch, dass ich so antworten kann, wie ich es anno 2004 getan h&#228;tte.</p>
<p>Es gibt nat&#252;rlich verschiedene Anschauungen zu diesem Thema, aber die bekannteste ist wohl die, dass die Wirtschaftsordnung Einfluss auf das Leben und Verhalten des Einzelnen nimmt. Wie das genau gemeint ist, variiert von Ideologie zu Ideologie. Ein moderner Sozialdemokrat w&#252;rde eventuell argumentieren, dass Reichtum und Macht den an sich schon altruistischen Menschen korrumpiert und dadurch einen wesentlichen Pfeiler der privaten Wohlfahrt unbrauchbar macht. Hier soll dann eben ein Sozialstaat eine Pflicht-Wohlfahrt, gegen den Willen der Hauptspender, einf&#252;hren, um ein &#8217;soziales Gef&#228;lle&#8217; (oder irgendetwas anderes) zu verhindern. Andere Ideologien, vorz&#252;glich die der radikal Linken wie den Marxisten und den &#8216;klassischen&#8217; Anarchisten, w&#252;rden vielleicht auch behaupten, dass das &#8216;System&#8217; die Menschen insgesamt korrumpiert, sie in der (freien) Marktwirtschaft nur egoistisch handeln k&#246;nnen und erst in einem sozialistischem, klassenlosem System wirklich freie, selbstlose und altruistische Menschen sein werden. Die &#220;berwindung des Klassen-, Schicht- und Milieudenkens wird ja auch oft als der zu &#252;berwindende soziale Missstand angeprangert, der Schuld an allen m&#246;glichen sozialen Erscheinungen ist und deswegen auch mit sozialstaatlichen und andere Ma&#223;nahmen bek&#228;mpft werden darf um Staat und Gesellschaft stabil und gesund zu halten. Die komplette &#220;berwindung dieses &#8216;Missstands&#8217; haben ja auch schon allerlei &#8217;soziale&#8217; Ideologien im Praxistest probiert. Am erfolgreichsten dabei d&#252;rfte wohl der Nationalsozialismus gewesen sein, mit seiner geplanten Vereinigung aller Klassen im deutschen Volksk&#246;rper.</p>
<p>Es gibt aber sicher auch genug Bef&#252;rworter des Sozialstaates, die ehrlich zugeben, dass es unter den Bef&#252;rwortern viele Leute gibt, die diese Position einfach aus reinem Egoismus, Missgunst oder &#196;rger &#252;ber die eigene Stellung in der Gesellschaft einnehmen.</p>
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