<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Warum wir keine MenschInnen brauchen</title>
	<atom:link href="http://www.theflowersaregone.at/2008/11/warum-wir-keine-menschinnen-brauchen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.theflowersaregone.at/2008/11/warum-wir-keine-menschinnen-brauchen/</link>
	<description>Rinks? Lechts? Freiheit.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 05 Aug 2009 22:32:38 +0200</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: The Flowers Are Gone » Die Vorwahlen und ich</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2008/11/warum-wir-keine-menschinnen-brauchen/comment-page-1/#comment-694</link>
		<dc:creator>The Flowers Are Gone » Die Vorwahlen und ich</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 21:30:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unet.univie.ac.at/~a0803666/wordpress/?p=451#comment-694</guid>
		<description>[...] Gendern verstehe, weil ich eher der Ansicht bin, dass diese Praxis den Frauen letztendlich mehr schadet denn n&#252;tzt. Oder durchaus der Meinung bin, dass sich Marktwirtschaft und Umweltschutz vereinbaren lassen, wenn [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Gendern verstehe, weil ich eher der Ansicht bin, dass diese Praxis den Frauen letztendlich mehr schadet denn n&#252;tzt. Oder durchaus der Meinung bin, dass sich Marktwirtschaft und Umweltschutz vereinbaren lassen, wenn [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maxundmoritz</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2008/11/warum-wir-keine-menschinnen-brauchen/comment-page-1/#comment-399</link>
		<dc:creator>Maxundmoritz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 21:20:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unet.univie.ac.at/~a0803666/wordpress/?p=451#comment-399</guid>
		<description>Lieber Mathias, an anderer Stelle hast Du mir ja dankenswerter Weise zugestimmt (es ging dort um den normierenden, zerst&#246;renden und t&#246;tenden Kapitalismus). Das war mir Anlass genug, Dein Blog zu konsultieren und nun an dritter Stelle meinen unma&#223;geblichen Senf dazuzugeben. Unsere &#220;bereinstimmung f&#252;hrt wohl leider nicht allzu weit.

Zur Binnenmajuskel will ich nicht viel sagen: Ich halte sie, wie &#252;brigens nahezu alle gender-politisch korrekten Neuschreibungen f&#252;r grammatisch und politisch falsch sowie nachgerade h&#228;sslich.

Was aber war der Anlass f&#252;r Deinen Blog-Eintrag?
Es ging um ein Buch der Frau Rosenkranz, das sich vehement dem Kampf gegen das Gender Mainstreaming gewidmet hat – im Augenblick, nicht nur in &#214;sterreich, ein Lieblingskind der Rechtskonservativen (und nicht nur dieser). Gl&#252;cklicherweise wei&#223; kein Mensch, was Gender Mainstreaming eigentlich sein soll und infolgedessen kann es weder in positiver noch negativer Hinsicht sonderlich folgenreich sein, wenn man politisch neuerdings nur noch davon spricht und nicht mehr von Gleichstellung oder Gleichberechtigung. Sofern es bei Gender Mainstreaming tats&#228;chlich um nichts anderes geht als um die Gleichstellung der Geschlechter kann ich zumindest auch wenig daran aussetzen. Die von Dir angesprochene rechte Verschw&#246;rungstheorie geht allerdings davon aus, dass es sich um den Versuch handelt, linksradikales Gedankengut durch die Hintert&#252;r in die Mehrheitsgesellschaft einzuf&#252;hren. Was wei&#223; ich, ob sie damit Recht haben? Die Behauptung aber, die Differenz des nat&#252;rlichen Geschlechts (Sex) sei ebenso wie die des sozialen Geschlechts (Gender) konstruiert, ist schlichtweg falsch. Darum ist Gender Mainstreaming entweder ein &#252;berfl&#252;ssiger neuer Begriff f&#252;r eine alte Sache oder eine Politisierung eines falschen theoretischen Konzepts.

Was mich an der Gleichstellungsdebatte jedoch generell st&#246;rt, sind nicht in erster Linie ungerechte Konzepte (Stichwort: Quote) oder die Verschwendung &#246;ffentlicher Gelder (Stichwort: Frauenbeauftragte), sondern vor allem die Methode, mit welcher politischen Forderungen Nachdruck verliehen wird. Das ist n&#228;mlich nicht allein schlichter Lobbyismus, sondern – man sieht sich ja moralisch im Recht – die skrupellose Aus&#252;bung von Macht &#252;ber die diskursive Sph&#228;re. Mit anderen Worten: man bedient sich z.B. der Political Correctness, um Kritiker mundtot zu machen und die eigenen Ansichten in der &#214;ffentlichkeit als die allein richtigen zu verbreiten. Wie war das noch mit der offenen Gesellschaft und ihren Feinden?
Heute geschieht, den Feministinnen und Feministen sei Dank, Folgendes:
1. Man produziert neue Probleme (z.B. das der korrekten Schreibweise von Berufsbezeichnungen).
2. Man ignoriert gegenl&#228;ufige Tatsachen (z.B. gilt es erstaunlicherweise nicht als Problem der Geschlechtergerechtigkeit, dass es weniger m&#228;nnliche Studenten gibt als weibliche, mehr m&#228;nnliche Schulabbrecher als weibliche – auf der Ebene von Professoren oder Unternehmenschefs ist es dann aber eines).
3. Man interpretiert Fakten systematisch zu den eigenen Gunsten, mit anderen Worten: man l&#252;gt. Bestes Beispiel hierf&#252;r: die angeblich 22-prozentige Lohndifferenz zwischen M&#228;nnern und Frauen, von der &#252;berall gesprochen wird, ohne darauf zu achten, was in entsprechenden Studien eigentlich erhoben wird. Dort werden n&#228;mlich gerade nicht Frauen und M&#228;nner in den gleichen Positionen verglichen, sondern das Einkommen von Frauen und M&#228;nnern generell; so sind etwa h&#246;here Teilzeitarbeit, Kindererziehungszeiten und die geringere Erwerbsquote von Frauen eingerechnet – mit anderen Worten: Frauen m&#246;gen vielleicht 22 Prozent weniger verdienen als M&#228;nner, aber warum das so ist, dass l&#228;sst sich anhand dieser Zahl nicht feststellen. Derartige Feinheiten lassen sich nat&#252;rlich schwerer vermitteln als handfeste Propagandafloskeln.
4. Man heuchelt: Angeblich gehe es um Gleichstellung – tats&#228;chlich geht es um die Besserstellung der eigenen Klientel. Angeblich soll es um die gleiche Freiheit aller B&#252;rger gehen – tats&#228;chlich sind Frauen, die dann trotzdem freiwillig „daheim am Herd“ bleiben undankbare B&#252;rgerinnen zweiter Klasse. Und letztendlich sind doch die M&#228;nner an allem Schuld. Oder hat man schon einmal von „Terroristinnen und Terroristen“ geh&#246;rt oder gar von „Kindersch&#228;nderInnen“?

Kurz gesagt: Ideologie war noch nie eine gute Basis f&#252;r vern&#252;nftige Politik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Mathias, an anderer Stelle hast Du mir ja dankenswerter Weise zugestimmt (es ging dort um den normierenden, zerst&#246;renden und t&#246;tenden Kapitalismus). Das war mir Anlass genug, Dein Blog zu konsultieren und nun an dritter Stelle meinen unma&#223;geblichen Senf dazuzugeben. Unsere &#220;bereinstimmung f&#252;hrt wohl leider nicht allzu weit.</p>
<p>Zur Binnenmajuskel will ich nicht viel sagen: Ich halte sie, wie &#252;brigens nahezu alle gender-politisch korrekten Neuschreibungen f&#252;r grammatisch und politisch falsch sowie nachgerade h&#228;sslich.</p>
<p>Was aber war der Anlass f&#252;r Deinen Blog-Eintrag?<br />
Es ging um ein Buch der Frau Rosenkranz, das sich vehement dem Kampf gegen das Gender Mainstreaming gewidmet hat – im Augenblick, nicht nur in &#214;sterreich, ein Lieblingskind der Rechtskonservativen (und nicht nur dieser). Gl&#252;cklicherweise wei&#223; kein Mensch, was Gender Mainstreaming eigentlich sein soll und infolgedessen kann es weder in positiver noch negativer Hinsicht sonderlich folgenreich sein, wenn man politisch neuerdings nur noch davon spricht und nicht mehr von Gleichstellung oder Gleichberechtigung. Sofern es bei Gender Mainstreaming tats&#228;chlich um nichts anderes geht als um die Gleichstellung der Geschlechter kann ich zumindest auch wenig daran aussetzen. Die von Dir angesprochene rechte Verschw&#246;rungstheorie geht allerdings davon aus, dass es sich um den Versuch handelt, linksradikales Gedankengut durch die Hintert&#252;r in die Mehrheitsgesellschaft einzuf&#252;hren. Was wei&#223; ich, ob sie damit Recht haben? Die Behauptung aber, die Differenz des nat&#252;rlichen Geschlechts (Sex) sei ebenso wie die des sozialen Geschlechts (Gender) konstruiert, ist schlichtweg falsch. Darum ist Gender Mainstreaming entweder ein &#252;berfl&#252;ssiger neuer Begriff f&#252;r eine alte Sache oder eine Politisierung eines falschen theoretischen Konzepts.</p>
<p>Was mich an der Gleichstellungsdebatte jedoch generell st&#246;rt, sind nicht in erster Linie ungerechte Konzepte (Stichwort: Quote) oder die Verschwendung &#246;ffentlicher Gelder (Stichwort: Frauenbeauftragte), sondern vor allem die Methode, mit welcher politischen Forderungen Nachdruck verliehen wird. Das ist n&#228;mlich nicht allein schlichter Lobbyismus, sondern – man sieht sich ja moralisch im Recht – die skrupellose Aus&#252;bung von Macht &#252;ber die diskursive Sph&#228;re. Mit anderen Worten: man bedient sich z.B. der Political Correctness, um Kritiker mundtot zu machen und die eigenen Ansichten in der &#214;ffentlichkeit als die allein richtigen zu verbreiten. Wie war das noch mit der offenen Gesellschaft und ihren Feinden?<br />
Heute geschieht, den Feministinnen und Feministen sei Dank, Folgendes:<br />
1. Man produziert neue Probleme (z.B. das der korrekten Schreibweise von Berufsbezeichnungen).<br />
2. Man ignoriert gegenl&#228;ufige Tatsachen (z.B. gilt es erstaunlicherweise nicht als Problem der Geschlechtergerechtigkeit, dass es weniger m&#228;nnliche Studenten gibt als weibliche, mehr m&#228;nnliche Schulabbrecher als weibliche – auf der Ebene von Professoren oder Unternehmenschefs ist es dann aber eines).<br />
3. Man interpretiert Fakten systematisch zu den eigenen Gunsten, mit anderen Worten: man l&#252;gt. Bestes Beispiel hierf&#252;r: die angeblich 22-prozentige Lohndifferenz zwischen M&#228;nnern und Frauen, von der &#252;berall gesprochen wird, ohne darauf zu achten, was in entsprechenden Studien eigentlich erhoben wird. Dort werden n&#228;mlich gerade nicht Frauen und M&#228;nner in den gleichen Positionen verglichen, sondern das Einkommen von Frauen und M&#228;nnern generell; so sind etwa h&#246;here Teilzeitarbeit, Kindererziehungszeiten und die geringere Erwerbsquote von Frauen eingerechnet – mit anderen Worten: Frauen m&#246;gen vielleicht 22 Prozent weniger verdienen als M&#228;nner, aber warum das so ist, dass l&#228;sst sich anhand dieser Zahl nicht feststellen. Derartige Feinheiten lassen sich nat&#252;rlich schwerer vermitteln als handfeste Propagandafloskeln.<br />
4. Man heuchelt: Angeblich gehe es um Gleichstellung – tats&#228;chlich geht es um die Besserstellung der eigenen Klientel. Angeblich soll es um die gleiche Freiheit aller B&#252;rger gehen – tats&#228;chlich sind Frauen, die dann trotzdem freiwillig „daheim am Herd“ bleiben undankbare B&#252;rgerinnen zweiter Klasse. Und letztendlich sind doch die M&#228;nner an allem Schuld. Oder hat man schon einmal von „Terroristinnen und Terroristen“ geh&#246;rt oder gar von „Kindersch&#228;nderInnen“?</p>
<p>Kurz gesagt: Ideologie war noch nie eine gute Basis f&#252;r vern&#252;nftige Politik.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: fossey</title>
		<link>http://www.theflowersaregone.at/2008/11/warum-wir-keine-menschinnen-brauchen/comment-page-1/#comment-398</link>
		<dc:creator>fossey</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 03:21:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unet.univie.ac.at/~a0803666/wordpress/?p=451#comment-398</guid>
		<description>Obwohl ich mich auch nicht mit dem Binnen-I anfreunden kann, halte ich es eher f&#252;r ein notwendiges &#220;bel. Sicher geht es dabei nur um Sensibilisierung und erhobene Zeigefinger, aber ich glaube, viele Menschen werden erst durch solchen Schmafu auf die Thematik aufmerksam. Dass das ganze dann auch Trotzreaktionen auf der M&#228;nnerseite hervorruft glaub ich gerne, aber als Happen damit die Feministen Ruhe geben w&#252;rd ich&#039;s dann doch nicht sehen.

Und solange nicht irgendwo ein &#252;berbezahltes zw&#246;lfk&#246;pfiges Gremium sitzt und alles Geschriebene auf Gender-Korrektheit pr&#252;ft, glaub ich nicht, dass das Binnen-I der Gleichberechtigung der Frau im Wege steht.

Gr&#252;sse vom Internetz :)
Martin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl ich mich auch nicht mit dem Binnen-I anfreunden kann, halte ich es eher f&#252;r ein notwendiges &#220;bel. Sicher geht es dabei nur um Sensibilisierung und erhobene Zeigefinger, aber ich glaube, viele Menschen werden erst durch solchen Schmafu auf die Thematik aufmerksam. Dass das ganze dann auch Trotzreaktionen auf der M&#228;nnerseite hervorruft glaub ich gerne, aber als Happen damit die Feministen Ruhe geben w&#252;rd ich&#8217;s dann doch nicht sehen.</p>
<p>Und solange nicht irgendwo ein &#252;berbezahltes zw&#246;lfk&#246;pfiges Gremium sitzt und alles Geschriebene auf Gender-Korrektheit pr&#252;ft, glaub ich nicht, dass das Binnen-I der Gleichberechtigung der Frau im Wege steht.</p>
<p>Gr&#252;sse vom Internetz :)<br />
Martin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
