Ein Problem, mit dem man beim Führen eines eigenen Zwei-Personen-Haushaltes konfrontiert wird, ist jenes der abgelaufenen Lebensmittel. Seit unserem Einzug vor ca. 6 Monaten mussten meine Freundin und ich mehr als ein paar Mal Lebensmittel wegwerfen, weil sie im Kühlschrank schimmlig oder ranzig geworden sind. Man glaubt gar nicht, wie schnell so was geht – kaum ist die Packung aufgerissen, bilden sich nach fünf Tagen im Kühlschrank schon die ersten Pilzkolonien. Besonders schade ist das natürlich, wenn das entsprechende Produkt nur spärlich verwendet wurde und man den ganzen Rest dann wegwerfen darf.
Bis man also eine Balance zwischen übermäßigem Einkaufen und “Der Kühlschrank ist schon wieder leer!” gefunden hat, vergeht also ein wenig Zeit. Vor allem muss man ziemlich gut planen: Was man an welchem Tag macht, wie viel von den jeweiligen Zutaten man benötigt und vor allem, was man mit etwaigen Resten noch machen könnte. Champignons gibt es beispielsweise nur in derart großen Packungen, dass nach dem Zubereiten einer Asia-Sauce immer noch die Hälfte übrig ist. Dann kann man entweder einfach noch so eine Sauce machen – was aber auch etwas langweilig ist -, oder man muss sich ein anderes Gericht überlegen, das Champignons beinhaltet.
In unserem Fall ist das nun selbstgemachte Pizza, für die man aber wieder Tomatensauce, Mais und Pizzateig braucht. Den Pizzateig kauft man einfach und macht ihn, dann ist er weg; den Mais gibt es wiederum nur in solch großen Dosen, dass man zwei Bleche machen muss, oder es bleibt wieder etwas übrig. Und die Tomatensauce – tja, die hätten wir sogar noch vom letzten Mal im Kühlschrank gehabt (immerhin bleibt selbst bei zwei Blechen und der kleinsten Packung immer noch ein Drittel übrig), aber sie war – erraten – schon wieder schimmlig. Mühsam, wenn man dann wieder eine neue kaufen und den Rest dann gleich wegwerfen muss.
Was als störende Komponente dann noch hinzu kommt, sind Essenslieferungen der Verwandten. Nicht, dass ich geschenktes Essen generell als schlecht betrachten würde; ich finde es sogar äußerst nett von der Verwandtschaft meiner Freundin, dass sie uns ab und an was vorbei bringt. Nur fällt dann die ganze Essensplanung zusammen, denn nachdem man das Essen für die drei bis vier Tage, die man schon durchgeplant hat, verputzt hat, ist das Verwandten-Essen schon wieder schlecht. Und auf gebackene Champignons (immer diese Pilze!) hab ich eben auch nicht immer Lust.



wo gehtsn ihr einkaufen, schwammerl gibts 99 cent, 500 gram beim penny. wennst die anbratest schrumpfen die um mehr als die hälfte zusammen obschon des wasserverlustet. und das ess ich ja alleine oô
Jedenfalls nicht beim Penny. :D Da ist nämlich keiner in der Nähe. Möglich, dass der Hofer auch so ein Angebot hat, aber beim Merkur, wo wir meist Gemüse und Obst kaufen, gibt’s halt nur so große Packungen.